Rauchfrei vs. Absencen

Theisp, Monday, 21.07.2014, 23:22 (vor 4409 Tagen)

Hallo zusammen

Um mich mal kurz vor zu stellen....
Ich bin 33 Jahre alt und habe seit dem ich denken kann epilepsie.
Bevor ich mit meinen Medikamenten gut eingestellt war hatte ich viele Grandmal Anfälle.....
Mittlerweile bin ich so gut eingestellt dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss....

Soooooo nun zu meinem Problem.
Ich habe mit 16 begonnen zu rauchen. Ca 25 Stück am Tag.
Letztes Jahr an Silvester hab ich mir vorgenommen auf zu hören.
Nach ca einer Woche traten gelegentlich absenden auf.
Nach ca 2 Wochen nahm es überhand und ich hatte auf dem Weg zur Arbeit (15 min.) ca 20 Vorfälle von absenden.
Darauf hin hab ich wieder angefangen.

Am 2.6.2014 hab ich einen neuen Versuch gemacht und habe wieder aufgehört....
Diesmal mit Hilfe einer E-Zigarette aber ohne Nikotin.
3 Wochen ging es gut und dann kamen die absencen wieder....
Ich zu meiner Neurologin geflitzt und sie sagte ich solle eine halbe Tablette mehr von meinen Medis nehmen.
Aber leider hilft die halbe Tablette mehr garnichts....
Ich nehme normalerweise morgens 1 x valproat chrono 500 und Abend 1,5 x valproat chrono 500.
Mittlerweile morgens und abends jeweils 1,5 Stück.
Meine absencen treten immer dann auf wenn ich zur Arbeit gehe und wenn ich Abend auf der Couch zur Ruhe komme. Zwischendurch eher selten....

Ich währe sehr dankbar wenn mir hier jemand ein paar Tipps geben könnte.....

Rauchfrei vs. Absencen

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 22.07.2014, 18:25 (vor 4408 Tagen) @ Theisp

Ich habe mit 16 begonnen zu rauchen. Ca 25 Stück am Tag. Letztes Jahr an Silvester hab ich mir vorgenommen auf zu hören. Nach ca einer Woche traten gelegentlich absenden auf. Nach ca 2 Wochen nahm es überhand und ich hatte auf dem Weg zur Arbeit (15 min.) ca 20 Vorfälle von absenden. Darauf hin hab ich wieder angefangen.
...
Ich zu meiner Neurologin geflitzt und sie sagte ich solle eine halbe Tablette mehr von meinen Medis nehmen. Aber leider hilft die halbe Tablette mehr garnichts....

Nikotin sofort schlagartig absetzen, kann wohl durchaus problematisch sein, wenn ich an einen anderen Eintrag - schon länger her, find ich gerade nicht - denke.
1) Der Entzug belastet das Nervensystem.
2) Der Stoffwechsel verändert sich - gerade der Hirnstoffwechsel.

Ich denke, dass es für Dich sinnvoll sein kann, wenn Du von Deiner Neurologin den Nikotinentzug planen lässt und dann die Rauchmenge in kleinen Dosen reduzierst - auch wenn das sicherlich brutal ist und die Rückfallgefahr sicherlich nicht senkt. Dann kann sie zwischendrin auch immer mal schauen, wie z.B. dein Medikamentenspiegel im Blut drauf reagiert. Kann ja sein, dass z.B. das Nikotin und Dein Medi an einer gemeinsamen Stelle im Körper verstoffwechselt werden und sich durch die Reduzierung des einen der Abbau des Anderen beschleunigt.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

Rauchfrei vs. Absencen

podi, Saturday, 26.07.2014, 11:14 (vor 4404 Tagen) @ Theisp

ich kann mir durchaus vorstellen, das der Stress mit dem rauchen aufhören zu wollen, die Anfälle auslöst. So ein Entzug ist für Körper und Geist, doch eine relativ hohe Belastung. Doch nur deswegen nicht aufören zu wollen, ist auch nicht der richtige Weg. Ich hab auch über 10 Jahre geraucht und dann wirklich konesequent von einem Tag auf den anderen aufgehört. Anders gehts gar nicht. langsam immer weniger rauchen funktioniert bis zum ersten Tag wo Stress herscht. Es spielt auch eine große Rolle, wieviele Bekannte, Verwandte rauchen. Da wird man ständig gefragt ob man eine will und es liegen viele Päckchen herum. Ich würde empfehlen, eine längere Zeit wirklich täglich eine Runde (auch eine kleine) mit dem Rad zu fahren. Erstens tut man was für den Körper und 2. merkt man nach kurzer Zeit, wie die Lungen wehtun weil man soviel Teer inhaliert hat. Da ists aufhören gleich leichter. Den Stress macht der Körper ein mal mit. Da kanns vielleicht mehr Anfälle geben. Dafür gehts einem nachher viel besser.