die liebe Familie...

mezeg, München, Thursday, 07.08.2014, 18:46 (vor 4392 Tagen)

Hallo,

eine Schwester ist momentan mit ihrem Mann hier zu Besuch, als Patin wohnt sie bei einer meiner Toöhter. Wir treffen uns natürlich, heute kam sie wegen der Nähmaschine zu mir.

Habe gesagt, daß ich gegen 19:00 zu einem Kurs gehe, "Perlen einfädeln". "Ach ja," sagte sie "Gesprächsrunde um seine Probleme auszutauschen". Habe heftig protestiert "Bin doch nicht gekloppt!" Antwort: "etwas in Richtung Philosophie?"

Weil ich nun seit vier Jahren mit Epilepsie zu tun habe, hat sie mich schon als "behindert" etikettiert. Und alles was ich sage oder tue, wird wohl durch diese Brille mißtrauisch geprüft. Kann man nicht einfach annehmen, daß "Perlen einfädeln" ein kreatives Vergnügen beschreibt??? Warum hätte ich es so genannt, wenn es sich doch um eine Therapie-Stunde gehandelt hätte?

Keine Kritik oder gar Abwertung meinerseits für solche Gesprächsrunde. Aber muß alles durch die Epilepsie-Brille interpretiert werden? Auch noch von der engen Familie? Freunde und Bekannten bleiben vollkommen gelassen, wenn ich mal sprachlich stecken bleibe.

mezeg


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