rückwärts durch die Zeit

Chey, Saturday, 16.08.2014, 07:26 (vor 4383 Tagen) @ keki

Hallo keki

Bitte vergiss den Blödsinn den ich in meinem vorherigen Post von mir gegeben habe. *schäm* - Du meine Güte, war ziemlich durch den Wind, Donnerstag war dann gar kein guter Tag...


Allgemeine Faustformel: Verlängert (Reisen gen Westen) sich der Reisetag, muss Wirkstoff "ergänzt", verkürzt er sich (Reisen gen Osten), muss Wirkstoff "eingespart" werden.

Bei einem Flug nach Kuba mit einem "Zeitgewinn" von sechs Stunden beträgt die "zusätzliche" Medikamentendosis "ein Viertel" der regulären Tagesdosis (6 : 24 = 0,25).

Das wären bei deiner Tagesdosis von 200 mg Lamotrigin (HWZ 30 Std.) - zusätzlich 50 mg am "jeweiligen Reisetag".

Zu welchem Zeitpunkt eine zusätzlich benötigte Dosis eingenommen werden muss, hängt nämlich nicht nur von der Differenz der Zeitverschiebung sondern auch von der Halbwertszeit der Antikonvulsiva ab.

Bei Antikonvulsiva mit einer Halbwertszeit von mehr als zwölf Stunden wird eine zusätzliche Tagesdosis bei Zeitverschiebungen von neun Stunden und mehr empfohlen.

"Ist die Zeitverschiebung jeweils kürzer, kann meist die zusätzliche Wirkstoffmenge mit einer üblichen Teildosis eingenommen werden."

Wie bereits erwähnt, das gilt jedoch lediglich für den jeweiligen Reisetag. Am Folgetag der Reise die Medikamente dann wieder in gewohnter Dosierung und zu gewohnter Zeit, allerdings entsprechend der Ortszeit am Urlaubsort einnehmen.


Viele Grüße und natürlich eine wunderschöne Reise! :

Chey


Ps.: Liegt die Zeitverschiebung bei "maximal" zwei Stunden, kann das Antikonvulsivum in der Regel am Urlaubsort entsprechend der Zeit am Wohnort eingenommen werden.


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