begriffstutzig und träge...
Hab gerade in der neuen Firma angefangen und fühl mich dort echt super. Das Verhältniss zum Chef und zu den Kollegen passt und auch sonst läufts toll. Ausserdem weis jeder von der Epi (habs allen gesagt) und niemanden störts. Jetzt bin ich bis Monatsende nur Teilzeit da und am 1.10. normal Vollzeit. Jeder weis, das man am Anfang erst den Ablauf kennenlernen muss und man natürlich mit vielen Geschäftsbräuchen noch nicht vertraut ist. Da dauert manches länger, bzw. muss man öfters nachfragen. Ich habe dem Kollegen auch gesagt, das mein grösstes Problem das Gedächtnis ist. Doch langsam merke ich, das trotz öfterem Nachfragen nicht alles hängen bleibt. Noch fällts nicht auf, aber ich hab die Sorge das es später als träge und lernfaul gilt wenn ichauch später noch fragen muss, weil ichs mir einfach nicht merke. Das würde das Verhältniss doch empfindlich stören.
begriffstutzig und träge...
Jeder weis, das man am Anfang erst den Ablauf kennenlernen muss und man natürlich mit vielen Geschäftsbräuchen noch nicht vertraut ist. Da dauert manches länger, bzw. muss man öfters nachfragen. Ich habe dem Kollegen auch gesagt, das mein grösstes Problem das Gedächtnis ist. Doch langsam merke ich, das trotz öfterem Nachfragen nicht alles hängen bleibt. Noch fällts nicht auf, aber ich hab die Sorge das es später als träge und lernfaul gilt wenn ichauch später noch fragen muss, weil ichs mir einfach nicht merke. Das würde das Verhältniss doch empfindlich stören.
Ich würde di r empfehlen möglichst viel aufzuschreiben. Hast du das schon mal versucht? Auch wenn nicht alles hängen bleibt kannst du es nachlesen und muss nicht jedesmal nachfragen. Das machen auch viele ohne Epilepsie oder "Einschränkungen". Vielleicht haben auch Kollegen bereits diverse praktische Notizen. - aber das gilt vielleicht nur für einen Bürojob?? Was machst du? -
Aber ansonsten lasse dich nicht entmutigen, sondern bleib am Ball , so dass ganz klar rüberkommt, dass du möchtest und manchmal eben einfach Unterstützung brauchst und diese auch einfordern möchtest. Dafür den passenden Ton, Text und Menschen zu finden ist vielleicht nicht immer einfach. Ich drücke dir die Daumen, dass du die passenden Menschen um dich hast!
LG gigi
begriffstutzig und träge...
Was mir etwas hilft,ist Reflexion. Ich mache zwischendurch ganz kurze Pausen, in denen ich z.B. auf dem Klo, wenns nicht anders geht, reflektiere, was grad war. Tief durchatmen und alles noch mal sacken lassen. Funktioniert auch auf dem Heimweg auf dem Fahrrad und in der U-Bahn. Klar, es geht trotzdem was verloren, aber immer wiederkehrende Arbeitsabläufe hat man irgendwann abgespeichert. Ich habe im Schreibtisch zur Sicherheit meine
"Wenn -> dann-Mappe". Dadrin habe ich den Ablauf von Dingen aufgeschrieben, die nicht so häufig geschehen. Für unser Sommerfest steht da, wieviel Wochen vorher ich was bestellen muss, wieviel Wurst wir im letzten Jahr gebraucht haben, wo wir die Zelte geliehen hatten und dass ich die Servietten nicht vergessen darf. Und dann schreibe ich mit Hilfe der Mappe zu Jahresbeginn in meinen Kalender "ab hier Sommerfestplanung". Dann brauch ich mir nicht alles zu merken. Das Buch ist quasi mein externer Speicher. Meine Kollegin findet das inzwischen auch gut und fragt manchmal, ob in meiner Mappe steht, was wir nicht vergessen dürfen. Ich muss die Mappe aber immer in die Schublade legen, sonst vergess ich nämlich, wo ich sie hingelegt habe...