positive Erfahrung

keki, Tuesday, 18.11.2014, 09:38 (vor 4289 Tagen) @ mezeg

Als ich vor 3 Jahren in Heidelberg bestrahlt worden bin, war diese Anonymität das Zweitfürchterlichste für mich. (Das fürchterlichste war die Maske, mit der ich am Tisch festgetackert wurde...) Endlose Gänge unter der Erde, unverbindlich-freundliche Menschen, nichts Persönliches. ich musste da 4 Wochen bleiben und wohnte solange im Hotel. Ich war, glaub ich, der einsamste Mensch der Welt. Das HIT in Heidelberg hat mir das Leben gerettet, keine Frage und ich werde ihnen für immer tief dankbar sein.
Aber als ich vor 14 Tagen durch die Eingangshalle meines Krankenhauses ging, kam mir der Epileptologie-Chef entgegen, der mich 3x gesehen hatte. Er stoppte, begrüßte mich mit Namen(!) und fragte, wie es mir geht. Da war ich platt. Das war so ein Moment, wo ich mich richtig gut aufgehoben gefühlt hab und nicht als Fall-Nummer. Ich kann deine Freude so gut verstehen!


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