Bitte um Hilfe bei Entwicklung von Anfallstrackingfunktion
Eigentlich hatte ich vor, noch ein paar mehr Hinweise mehr zu geben, aber nachdem ich mal das "Kleingedruckte" und ganz weit unten versteckte auf Ihrer Homepage gesehen habe, will ich mal unser gemeinsames Verstaendnis von personenbezogenen Daten und was sich damit anstellen laesst, schaerfen. Fuer gewoehnlich haben Konzeptdesigner meiner Erfahrung nach ja tendenziell eher weniger Ahnung davon.
Ich zitiere mal etwas von "http://www.smartpatient.eu/de/" bzgl. des Endproduktes.
Deshalb geben wir nicht nur Ihre persönlichen Daten nicht weiter, sondern verlangen als einzige verpflichtende persönliche Angabe eine E-Mail-Adresse
Ich uebersetze einmal, wie ich das verstehe: Die Daten werden bei Ihnen in Verbindung mit der E-Mail-Adresse in einer Datenbank gespeichert und wenn Sie Daten verkaufen, werden statt diesen eindeutige IDs, die fuer jeden Nutzer einmalig festgelegt sind, vergeben.
Ich sag ja nix grundsaetliches dagegen, dass Ihr Unternehmen irgendwie auch Geld verdienen muss, aber dann bitte mit vernuenftiger und nicht mit Pseudoanonymitaet:
Der in meinen Augen bessere Weg zu einer Moeglichst anonymen Sammlung von Daten, die zumindest nach meinem Kenntnisstand deutlich aufwaendiger mit einer konkreten Person zu verbinden waere, waere, einfach nur einmalige User-IDs bei der erstmaligen Verwendung der App zu vergeben und dabei dann ein Schluesselpaar fuer assymetrische Kryptographie zu generieren und die Public-Keys auszutauschen (bzw. kann der Public-Key des Servers, an den Daten gesendet werden, direkt mitgeliefert werden). Der kann dann sowohl zur Authentifizierung(man kann sich sehr sicher sein zu wissen, mit wem man verbunden ist) verwendet werden, als auch zum Aushandeln von einem symmetrischen Schluessel, ueber den dann die (unpersonalisierten) Daten ausgetauscht werden.
Sorry fuer die Kritik, aber ich arbeite selbst gerade an etwas, das bei den paar GB an Datensaetzen noch nicht einmal unter "BigData" im klassischen Sinn faellt, aber eine E-Mail-Adresse alleine reicht heute schon, um ueber zwei Ecken leicht herauszufinden, wer mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wirklich dahinter steckt.
Finde ich nicht gut. Letztendlich werden, so wie ich das verstehe, ueber das Endprodukt personenbezogene Daten, die erst im Nachhinein anonymisiert werden, gesammelt. Ein Paradies fuer jeden Hacker - oder jemanden, der personenbezogene Daten haben will. Wie die IT-Geschichte ja inzwischen oft genug gezeigt hat, laesst sich das leicht mit einer Aenderung der AGB durch die Hintertuere einfuehren, sobald eine ausreichende Programmverbreitung erreicht wurde.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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smartpatient,
02.12.2014, 16:46
- Bitte um Hilfe bei Entwicklung von Anfallstrackingfunktion - Green, 02.12.2014, 18:22
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Green,
02.12.2014, 18:28
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huge88,
03.12.2014, 16:05
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huge88,
04.12.2014, 09:30
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smartpatient,
04.12.2014, 10:59
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mezeg,
04.12.2014, 13:20
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mezeg,
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huge88,
04.12.2014, 09:30
- Bitte um Hilfe bei Entwicklung von Anfallstrackingfunktion - Samuel_70, 15.12.2014, 23:17