cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Daniel, Wednesday, 31.12.2014, 11:24 (vor 4246 Tagen)

Hallo,
ich habe einen geistig und körperlich behinderten Bruder (18 Jahre alt jedoch auf geistigen Stand wie 8-10) der auch noch unter Epilepsie leidet. Deshalb schreibe ich an seiner Stelle. Es gibt Tage da hat er bis zu 3-4 Anfälle und dann wieder Tage ohne Anfall.
Seine täglichen Medikamentendosis seit 7 Jahre fast unverändert:
Orfiril long (NATRIUMVALPROAT) 1050 mg
Trileptal (OXARBAZEPIN) 1800 mg
Die Nebenwirkungen werdet ihr wahrscheinlich sehr gut kennen. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Depressionen, Augenzittern, extreme Vergesslichkeit usw.Weiterhin hat er sich sehr schlecht entwickelt im Kindesalter.

vor 7 Jahren haben wir es ca. 2 Jahre lang mit Homopathie versucht- aufgrund der Nebenwirkungen und der schlechteren Entwicklung . War ne Katastrophe. Mehr Anfälle und diesmal unkontrollierte, sodass er einfach auf den Boden knallte. Knochenbrüche, ausgeschlagene Zähne waren nicht selten.

Jetzt bin ich durch das Uniklinikum Freiburg -Epilepsiezentrum- auf die Heilungsmethode Cannabis gekommen. Hier der Link:

http://www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/ueber-epilepsie/cannabis-und-epilepsien.html

Hat jemand Erfahrung mit Cannabis bei Epilepsie???

Es gibt eine Seite wo die Anwendung gut beschrieben wird wie mann die Wirkstoffe aus der Mariuhanapflanze wasslöslich machen kann und so tropfenweise verabreichen kann.
(Natürlich sollte man es nicht rauchen da krebserregende Stoffe freigesetzt werden und man high wird)
Hier der Link:

https://www.lecithol.de/anwendung/

Würde mich über eure Meinungen freuen. Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung mit Cannabis oder anderen alternativen Heilmittel. Nebenbei gesagt ist die Heilung bei Epilepsie durch Cannabis schon seit dem Mittelalter bekannt.

Gruß Daniel

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Green, Wednesday, 31.12.2014, 12:01 (vor 4246 Tagen) @ Daniel

Hallo Daniel

Erfahrung dazu habe ich nicht.
Ich kenn nur einige alternative Heilmethoden die ich auch nutze....dazu.
Damit alles erträglicher wird an Nebenwirkungen.
Alles gute
Gruss Green

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Daniel, Sunday, 04.01.2015, 20:50 (vor 4242 Tagen) @ Green

Danke Green für deine Antwort.
Welche alternative Medizin verwendest du denn? kannst du mir das näher erläutern?

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Wednesday, 31.12.2014, 12:03 (vor 4246 Tagen) @ Daniel
bearbeitet von huge88, Wednesday, 31.12.2014, 12:11

Erst mal eine Frage vorab: War Dein Bruder denn in den letzten Jahren einmal in einem Epilepsiezentrum bzw. einem Fachzentrum für seine Grunderkrankung, um zu sehen, was sich noch machen lassen könnte? (ich mein so wie ich das verstehe, ist die Epi ja ein Symptom der eigentlichen Grunderkrankung Deines Bruders). Einige Epilepsiezentren bieten inzwischen auch Beratung bzgl. ergänzenden alternativen Heilverfahren zur Linderung von z.B. Nebenwirkungen an.

Die Nebenwirkungen werdet ihr wahrscheinlich sehr gut kennen. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Depressionen, Augenzittern, extreme Vergesslichkeit usw.Weiterhin hat er sich sehr schlecht entwickelt im Kindesalter.

Ich persönlich (abgesehen von einem Antiepileptikum das ich nicht vertragen habe) eher aus Erzählungen. Oft kommt es drauf an, das richtige Medi für einen zu finden. Und im Fall Deines Bruders muss man da auch noch unterscheiden, was Nebenwirkung durch die Medikamente ist und was von seiner Grunderkrankung herrührt.

Nebenbei gesagt ist die Heilung bei Epilepsie durch Cannabis schon seit dem Mittelalter bekannt.

Sorry, aber da muss ich Deine Hoffnung in vier Punkten etwas dämpfen:

1) Eine komplette "Heilung" gibt es bei Epilepsien für gewöhnlich nicht (es sei denn es sind spezielle gutartige Formen z.B. des Kindesalters, die sich von selbst auswachsen oder wenn man den Herd wegoperieren kann und die überbleibsel der OP nix mehr auslösen; auf der von Dir erwähnten Seite der Uni Freiburg steht auch nur was von Behandlung im Mittelalter, was erst einmal nix über die Wirksamkeit und Nebenwirkungen aussagt). Mit verschiedenen Wirkstoffen kann man allerdings die Anfallshäufigkeit reduzieren, bei manchen so stark, dass sie unter regelmäßiger Medikamenteneinnahme Anfallsfrei bleiben.

2) Die Seite der Uni Freiburg dient in meinen Augen nur einer möglichst objektiven Information (im Vergleich zu denen von manchen "Wunderheilern") und sagt nach meinem Verständnis unterm Strich aus, dass es eigentlich nicht genug Daten gibt, um eine angemessene Nutzen/Gefahrenabwägung zu treffen (und trifft dabei keinerlei Aussage darüber, wie gut die mögliche Schutzwirkung im Vergleich zu existierenden Wirkstoffen ist).

3) Von der von Dir zitierten Seite der Uni Freiburg: "Derzeit gibt es keine Zulassung von Cannabinoiden zur akuten oder prophylaktischen Behandlung bei Epilepsien. Eine solche wird bei uns auch nicht angeboten. Einer Nutzung des verfügbaren THC ist praktisch limitiert durch Nebenwirkungen vor allem im Bereich der Kognition und psychiatrischer Erkrankungen." Bzgl. den Nebenwirkungen im Bereich der Kognition(Denkvermögens) unterscheidet es sich dann wohl eher weniger von den bekannten Antiepileptika, so würde ich das mal interpretieren.

4) Mit Aussagen bzgl. dem Mittelalter würde ich persönlich immer vorsichtig umgehen, werden die doch zu gerne von verschiedensten Parteien als Totschlagargument verwendet, warum etwas helfen können muss. Ich sammle nebenbei alte Bücher, darunter habe ich auch eins das sich mit "Hausmitteln" gegen allerlei Leiden beschäftigt. Da wird zur Therapie von "Fallsucht" auch Quecksilber vorgeschlagen (Schwermetalle waren als Allzweckwaffe eine Zeit lang sehr beliebt, ohne überhaupt zu schauen, ob's wirklich was bringt), wovon wir heute auch eher Abstand nehmen würden.


Edit:
Noch eine weitere Anmerkung zu der von Dir zitierten anderen Seite (einfach nur ein Zitat daraus): "Der Besitz des zusätzlich notwendigen Cannabis ist in vielen Ländern nur mit einer Empfehlung eines Arztes bzw. einer Sondergenehmigung legal."

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

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Daniel, Sunday, 04.01.2015, 21:33 (vor 4242 Tagen) @ huge88

Danke huge 88 für deine ausführliche Antwort.

Zunächst zu deiner ersten Frage: Ja er ist regelmäßig im "Schön Klinikum Vogtareuth", welches eine Fachklinik unter anderem für Neurologie und Epilepsie ist.
Dort haben die Fachärzte auch schon vieles ausprobiert an Medikamenten und sind der Meinung seine jetztige Medikamente sind optimal. Naja ich bin zwar kein Arzt aber die jetztigen Medikamente tun ihm sicherlich nicht gut. So viele Anfälle wie er seit ca. 1-2 Jahren hat, hatte er noch nie (außer mit Homöopathi). Also es hat sich im Endeffekt verschlechtert.

Zur seiner Grunderkrankung. Er hat Hydrocephalus. Das ist eine Krankheit, bei der das gesamte Gehirn schon im ungeborenen Status, schaden nimmt. Deshalb konnten die Fachärzte auch kein bestimmtes Gehirnareal rausoperieren. Somit ist die OP schon mal weg gefallen. Jedoch haben die Nebenwirkungen nichts mit seiner Grunderkrankung zu tun. Das kommt definitiv durch die Medikamente. Das haben die Fachärzte bestätigt.

Aber wie gesagt, suche ich nach alternativen zu seiner Medizin, weil es sich verschlechtert hat und seine Entwicklung war totz Beginderung auch schon viel besser.Er weiß mittlerweile am Abend nicht mehr was er am Nachmittag in der Tagesstätte zum Mittag gegessen hat. Und das war vor wenigen Jahren nicht so.

Ich denke ich werde es mal langsam und mit einer kleinen Dosis der Cannabinoiden-Lösung versuchen. Davon werde ich hier berichten. Wobei das noch bischen dauern wird bis ich das anwenden kann.

Welche Medikamente nimmst du denn, wenn ich fragen darf?

Ich weiß das Cannabis illegal ist, jedoch kann man eine Ausnahmebewilligung bekommen. Dies ist jedoch sehr schwer und lohnt sich erst zu beantragen, wenn man die Heilung durch Cannabis erfahren hat. Und weiterhin ist zu bemerken das Cannabis bis zu einer bestimmten Menge enkriminalisiert wurde. Also man wird dafür nicht strafrechtlich belangt. In Bayern sind es beispielsweise bis zu 6 Gramm in Berlin sogar bis zu 15 Gramm. Aber wie es auch sei, wenns hilft geh ich jedes Risiko ein.

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 05.01.2015, 11:24 (vor 4241 Tagen) @ Daniel

Welche Medikamente nimmst du denn, wenn ich fragen darf?

Als erstes, bevor ich diese Frage beantworte, mein pauschaler Hinweis, dem ich jedem gebe, der nach anderen Mitteln sucht, bevor ich eine solche Frage beantworte: Jeder reagiert auf die einzelnen Antiepileptika unterschiedlich und man muss das oder die Kombination finden, die einem am besten hilft. Was für den einen ein Wundermittel ist, kann sich für den anderen als untauglich oder kontraproduktiv erweisen.

Ich persönlich nehme Oxcarbazepin, wie Dein Bruder (in Verbindung mit einer klitzekleinen Menge Levetiracetam). Ich bin damit in vergleichsweise niedriger Dosierung seit mehreren Jahren anfallsfrei und merke nix von Nebenwirkungen. Du siehst also, Epilepsien sind was unglaublich individuelles und man kann sich (abgesehen bei speziellen, klar definierbaren Formen von Epilepsien) selten daran orientieren, was anderen hilft.

Und weiterhin ist zu bemerken das Cannabis bis zu einer bestimmten Menge enkriminalisiert wurde. Also man wird dafür nicht strafrechtlich belangt. In Bayern sind es beispielsweise bis zu 6 Gramm in Berlin sogar bis zu 15 Gramm.

Hör ich offen gesprochen zum ersten Mal und kommt mir etwas seltsam vor, vor allem, weil die Bundesländer ans Betäubungsmittelgesetz gebunden sind und lediglich die Möglichkeit haben festzulegen, bis zu welcher Menge die Staatsanwaltschaften von einer Strafverfolgung absehen dürfen (ob sie das tun, liegt dann in ihrem eigenen ermessen):
Laut §31a des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung absehen, "wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre, kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht und der Täter die Betäubungsmittel lediglich zum Eigenverbrauch in geringer Menge anbaut, herstellt, einführt, ausführt, durchführt, erwirbt, sich in sonstiger Weise verschafft oder besitzt."
In Bayern wäre die Grenze, laut einer Seite von - ich nenn's mal Drogenkonsumbefürwortern - die ich hier nicht namentlich nennen möchte, um die nicht in Suchmaschinen in Verbindung mit Epilepsie zu bringen - 3 Konsumeinheiten, ein Begriff, der vermutlich auch sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann.

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cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

lockenfrosch, Saturday, 30.04.2016, 13:28 (vor 3760 Tagen) @ huge88

Hallo.
Der subtext den ihr hier zwei hier anschlagt ist mehr als leicht gereizt, manch eine3r unter uns würde mutmaßen ob dies maßgeblich mit einer überdosierung an keppra zusammen hängt ? :_)


Mal ernst- klingt schon teilweise befremdlich.


Cannabis war ein Heilmittel gegen Epilepsie, wie z.B. auch Passiflora- im Mittelalter- was aber nicht bedeute, dass es zwangsläufig irgendeine Alternative zu verschreibungsfähigen Medikamenten sein kann.
Selbst wenn es dass ist, ist es praktisch nicht verschreibbar- wenn dann kann es über Privatrezept (offlabel) verschrieben werden und muss dann selbst bezahlt werden.
Der Mindestpreis für 5g Cannabis aus der Apotheke ist 75€ (bis 150€) für 5g.


Das ist für Epilepsie eine nicht finanzierbare Angelegenheit, erst Recht ewnn man mit dem Cannabis nicht nur antiemetische eigenschaften nutzt, sondern potentiell auch spasmen/myklonien damit eindämmen kann. hier ist eine hohe dosierung erforderlich.

ich denke die einzig fianzierbare anwendung wäre als mittel zur durchschlafhilfe- aber ob man hierfür die ausnahmegenehmigung nach §3abs2 btmg erhält ist fraglich.

Es gibt aktuell mindestens 3 Epileptiker die Cannabis gegen ihre Leiden verschrieben bekommen.

Mit unterschiedlichen Einsatzerfolg. Aber es sind auch unterschiedliche Epilepsien und Menschen- und bei Cannabis verhält sich das- wie bei jeder anderen Droge/Medikament- eben auch unterschiedlich.


Es liegen diverse Studienergebnisse vor, auch zB. was hier noch legale Stoffe der Cannabispflanze wie z.B. CBD betrifft.
Aber auch CBD soll ins Btmg mit eingefügt werden.

Es ist allerdings davon auszugehen dass Cannabis ein verschreibungsfähiges Medikament wird und nikcht wie aktuell nur in einigen MS-Fällen erstattungsfähig ist.
'


Weitere Information zu dem Thema auf http://www.cannabis-med.org
Wir sind ein gemmeinnütziger Verein und es gibt auch eine Patientenselbsthilfegruppe den SCM- das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin.

Außerderm gibt es einen Verteiler für Epilepsiepatienten in dem sich aber leider unter 10 Patienten befinden. Um Mitglied in jenem Verteiler zu werden, verlangen wir allerdings Akteneinsicht in med Unterlagen.

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 01.05.2016, 11:33 (vor 3759 Tagen) @ lockenfrosch

Weitere Information zu dem Thema auf http://www.cannabis-med.org Wir sind ein gemmeinnütziger Verein und es gibt auch eine Patientenselbsthilfegruppe den SCM- das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin.

Hast Du den Forenbetreiber gefragt, ob Du das hier posten darfst? Das geht schon ziemlich in Richtung Werbung und das nochdazu für eine mitunter sehr fragwürdige Sache.

Cannabis war ein Heilmittel gegen Epilepsie, wie z.B. auch Passiflora- im Mittelalter- was aber nicht bedeute, dass es zwangsläufig irgendeine Alternative zu verschreibungsfähigen Medikamenten sein kann.

a) Es wurde als Behandlungsmittel verwendet, nicht als Heilmittel - bitte den Unterschied vor Augen halten - mit den entsprechenden Langzeitfolgen (z.B. erhöhtes Risiko einer Ausbildung einer Schizophrenie).
b) In derselben Zeit wurde auch noch Quecksilber (sorry, aber ich hab ein schönes altes "Haushaltsmedizinbuch") zur Behandlung verabreicht und ich kenne heute niemanden mehr, der das als "gesund" bezeichnen würde.

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lockenfrosch, Sunday, 01.05.2016, 15:24 (vor 3759 Tagen) @ huge88

Abgesehen, davon dass ich mich hier nicht auf dieses Niveau herabbegeben will.
Es wurde nach Informationen gefragt und ich habe hierbei weitergeholfen.
Ich wüsste nicht was dies mit Werbung auf sich hat.
Zum zweiten- Quecksilber ist nennswerter Bestandteil vieler Medikamente und Impfstoffe.


Es erscheint mir als wenn du zu dem Thema Cannabis keine praktischen Erfahrungen hast,
also solltest du nicht gegen andere Patienten die ihre Erfahrungen hierzuteilen, wittern-

die AStudien zum Thema Schizofrenie die du anführst? Welche Studien sollen dass sein,
auf welche Primärliteratur nimmst du bezug.


Es ist doch so, dass es hinsichtlich Cannabis an Erfahrungswerten mangelt, viele der Antiepileptika die wir verschrieben bekommen, können auch zu Leberschäden, Stoffwechselproblemen, Suddep, Schlafproblemen, Tremor, Übelkeit und Erbrechen unva Nebenerscheinungen führen.

Es wäre krotesk auch nur einem verschreibungspflichtiugen Medikament aufgrund seines Nebenwirkungsprofils- von der Einnahme abzuraten.
Wieso sollte dass im Falle von Cannabis weniger krotesk sein?

Ich glaube du versuchst hier eine ideologie-gesteuerte Debatte zu führen,
dass sollte in einem medizinischen Fachforum- für Betroffene-
oder in Selbsthilfegruppen nicht so sein.

Den Patienten gegenüber denen dann z.B. Lamotrigin oder Cannabis helfen könnte- und die von dir durch dein Vrhalten verschreckt oder eingeschütert werden-
tust du als Arzt oder Patient aufjedenfall keinen Gefallen.


Und prinzipiell ist jeder Erfahrungsaustausch- auch zu Medikamenten- ja definitionsbedingt- Werbung- sonst könnte man nicht vergleichend berichten.

Grüße

Locke

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 02.05.2016, 20:11 (vor 3758 Tagen) @ lockenfrosch

die AStudien zum Thema Schizofrenie die du anführst? Welche Studien sollen dass sein, auf welche Primärliteratur nimmst du bezug.

Da gäbe es unter anderem:
http://bjp.rcpsych.org/content/184/2/110.short
https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0032-1325415
http://jop.sagepub.com/content/19/2/187

Ich glaube du versuchst hier eine ideologie-gesteuerte Debatte zu führen, dass sollte in einem medizinischen Fachforum- für Betroffene- oder in Selbsthilfegruppen nicht so sein.

Hier geht es nicht um Ideologie, sondern darum, dass Du aus dem Nichts hier auftauchst und gleich einmal als Vertreter einer anderen Seite und Vereinigung auftrittst, die erstens gar nix direkt mit Epilepsie zu tun hat und zweitens etwas als Heilmittel bei verdammt dünner Studienlage anpreist. Darum gibt es auf dem Gebiet auch noch so viel Forschung.

Und dann wirbst Du noch für einen Verteiler für Epilepsiepatienten, für den es Bedingung ist, Euch Einsichten in medizinische Unterlagen zu geben? Entschuldige, aber sows macht mich mehr als misstrauisch.

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Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

lockenfrosch, Friday, 08.07.2016, 02:12 (vor 3691 Tagen) @ huge88

IN den von dir angeführten Studien konnte kein pauschaler Zusammenhang nachgewiesen werden.

Man versucht ihn als logischzu begründen.


Wieso nun ein großteil Epilepsieerkrankter Menschen an Depressionen oder ähnlichem leiden ist abschließend auch kausal mit der Einnahme diverser Antiepileptika und dem Auftretten diverser Einschränkungen durch Lebensplanungsprobleme behinderter Menschen verschuldet (mehr als 60%9.
Auch hier würdest du nciht von der Einnahme abraten.

Ausnahmegenehmigungsinhabern oder Cannabispatzienten (in diesem Fall mit myokl. juv Epilepsie) unaufgeschloßen zu sein ist dein persönliches Problem,


keines des Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin,
des Epilepsie-Forums-
dem Medikament Bedrocan, Dronabinol oder Sativex zu verschulden und bleibt individuell im einzelfall auszuwerten (durch das mdk und fachärzte9


das ist zum glück nicht deine aufgabe, egal wie du was kommentierst......

aber ich respektiere deine meinung/misstrauen, darum wird das thema leider auch wenig öffentlich diskutiert, wegen leuten wie dir-
die adneren nicht zuhörten, weil eine sache bei ihnen nicht funktioniert, oder sie einer sache einfach voreingenommen gegenüber stehen.....darum kann man sich mit konkreten fragen an mich oder das netwerk Cannabis als Medizin wenden.


Ps: wir waren u.Anderem auch schon im bundestag vertretten udn wir sind ein gemeinnütziger verein (acm/iacm) - zu dem ein netzwerk von patietnen (scm) gehört.


bitte versuche dem thema deinen leidensgenossen zu liebe aufgeschlossener gegenüber zu stehen. es wird in zukunft an gewicht bekommen. 8%der einzelfallgenehmigungsinhaber sind inwzischen epileptiker.

aktuell gibt es um die 600 bedrocanpatietnen,
was zahlenmäßig für eine studie nicht ausreicht, sonst würden da auc sschon positive daten vorliegen:

deutschland verschenkt keine krankenkassenkoistenübernahmen. diese gibt es teilweise inwzischen.

mittelfristig generell (für bestimmte indikationen)

:-D
grüße

Locke

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Medina, Friday, 08.07.2016, 08:43 (vor 3691 Tagen) @ lockenfrosch

Guten Morgen,dieses Thema ist interessant. hab den langen Text zwar nicht gelesen.
Seidwann helfen Drogen bei epileptiker?

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

keki, Friday, 08.07.2016, 12:19 (vor 3691 Tagen) @ Medina

Ob etwas eine Droge ist, ist eine Frage der Definition. Bei Patienten mit chronischen Schmerzen wird medizinisches Cannabis als Medikament eingesetzt (mit Erfolg) und nicht zur Rausch-Erzeugung.
Ob es bei Epi helfen würde, kann ich nicht beurteilen.

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Medina, Friday, 08.07.2016, 13:31 (vor 3691 Tagen) @ keki

Cannabis aka Marihuana ist eine Droge. Epileptiker sind schon teilweise vom antiepileptika benebelt. Wenn es jetzt Cannabis zum Behandlungen kommt, dann würden EpilepsiePatienten nicht mehr fähig zuarbeiten. Vermute ich mal.

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

keki, Friday, 08.07.2016, 22:56 (vor 3691 Tagen) @ Medina

Also, ich bin von meinen Tabletten nicht benebelt. Solltest du das sein, solltest du zum Arzt gehen und das überprüfen lassen.

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Medina, Friday, 08.07.2016, 23:53 (vor 3691 Tagen) @ keki

HALLO keki, benebelt war ein falsches Ausdruck. Viele epileptiker haben nebenwirkungen vom antiepileptika. Mit zusätzlicher Konsum Marihuana könnten eventuell Tabletten anders negativ wirken. Es kann aber muss nicht;) mischkonsum ist allgemein nicht Gut.
Liebe grüsse

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

keki, Saturday, 09.07.2016, 11:58 (vor 3690 Tagen) @ Medina

Okay! Hab dich falsch verstanden. :)

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Medina, Saturday, 09.07.2016, 12:50 (vor 3690 Tagen) @ keki

Guten Tag keki, hab heute ein in der Bibliothek besonderes buch entdeckt.

CANNABIS ''was man weiss und man wissen sollte''

Kann dir empfehlen:)

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Green, Saturday, 09.07.2016, 13:28 (vor 3690 Tagen) @ Medina

Hallo Medina

Epileptiker sind schon teilweise vom antiepileptika benebelt.
Wo nehmen Sie das Wissen her ?


Wenn es jetzt Cannabis zum Behandlungen kommt, dann würden EpilepsiePatienten nicht mehr fähig zuarbeiten. Vermute ich mal.

Es könnte ja auch alles gut gehen oder?

Gruss Green

cannabis therapie/alternative Medizin jemand Erfahrung?

Medina, Saturday, 09.07.2016, 14:15 (vor 3690 Tagen) @ Green

HALLO Green, benebelt war ein falscher Ausdruck von mir. Wollte nur damit sagen dass einige Epilepsiekranke an Nebenwirkungen vom antiepileptika leiden.
Zu Cannabis: es ist eine Droge und kann aber muss nicht berauschend Wirken. Doch Risiko ist trotzdem da, den Marihuana wirkt berauschend, daher ist die Droge in Deutschland illegal. Unter AlkoholEinfluss arbeiten Ist auch nicht ratsam und sogar verboten. Warum soll es mit Marihuana möglich sein?

Du hast es bereits erwähnt Green;)
Es kann aber muss nicht:)