Medikamentenspiegel

hvltt15, Friday, 09.01.2015, 10:54 (vor 4237 Tagen)

Hallo zusammen,
ich hätte da mal eine Frage zum Medikamentenspiegel. Mein jüngster muß auf Grund von Absencen Levetiracetam nehmen. Jetzt wurde der Spiegel gemessen und nun gibt es anscheinend 2 verschiedene Referenzwerte
Zum einen schreibt jedes Labor als Referenzwert etwa 10-37 mg/l, das Schweizerischen Epilepsie-Zentrums Zürich Levetiracetam 35-120 μmol/l 6- 20 mg/l aber unsere Ärztin beruft sich auf deutsche Gesellschaft für Epileptologie und die schreiben 21 – 64 mg/l oder 12 – 38 μmol/l.
Was ist nun richtig? Oder hat da nur einer mg/l und μmol/l vertauscht?
Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine.

Medikamentenspiegel

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 09.01.2015, 15:47 (vor 4237 Tagen) @ hvltt15

Was ist nun richtig? Oder hat da nur einer mg/l und μmol/l vertauscht?

Ich würde mich da in erster Linie darauf verlassen, was Eure Ärztin sagt und ggf. eine Zweitmeinung einholen, vor allem weil ich nicht weiß, in wie weit die Angaben, die auf dem Blutbild stehen, für Kinder anwendbar sind.

Kannst Du bitte mal den Link auf die Angabe der DGfE, die Du meinst, schicken? Vorausgesetzt ich stelle mich gerade nicht total dumm an, vermisse ich da, wenn ich das umrechnen will, was Du gepostet hast, gerade eine Kommastelle und würde mir das gerne selbst ansehen.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

Medikamentenspiegel

keki, Saturday, 10.01.2015, 08:28 (vor 4236 Tagen) @ hvltt15

Manchmal unterscheiden sich Laborwerte durch unterschiedliche Methoden in unterschiedlichen Labors. Inwieweit das aber auf diese Werte zutrifft und in welchem Rahmen das sein kann, weiß ich nicht.

Medikamentenspiegel

pegasus, Tuesday, 13.01.2015, 17:58 (vor 4233 Tagen) @ hvltt15

Es kommt u.a. auch auf das Alter und den Körperbau an. Ich wiege zum Beispiel 110 bis 120 kg (schwangt gerne mal). Bei der empfohlenen Maximaldosierung von Keppra habe ich einen Wert von 12,6, was nicht ausreichend ist (heißt ich bekomme weiterhin Anfälle, aber nicht mehr so viele wie ohne Keppra). Jetzt nehme ich über die empfohlene Maximaldosierung und der Wert schoss hoch auf 25,6, was dazu führt, dass ich bisher nur 1 mal in 3 Monaten nur noch einen Anfall habe.

Die empfohlenen Werte und Maximaldosierungen sind daher nur auch als solches zu sehen. Empfehlungen und mehr nicht. Sollte eine höhere oder niedrigere Dosis dazu führen, dass die Anfälle weg bleiben oder nicht mehr so häufig auftreten, dann ist das eben in der entsprechenden Dosierung und bei den entsprechenden Werten auch notwendig.

Medikamentenspiegel

Dori, Thursday, 15.01.2015, 11:54 (vor 4231 Tagen) @ pegasus

hallo... ich nehme auch das gleiche Medikament ein seit Sept. letzten jahres. im dezember haben sie mir auch blut abgenommenn bei meinem neurologen. leberwerte waren gut nur der tablettenspiegel war niedrig mit -1 sagte mir mein arzt vom epilepsiezentrum in kleinwachau. weil ich nicht wusste was die meinten mit -1 als mich eine schülerin anrief. musst du mal bei deinem behandelnden arzt bnachfragen.