Leben mit den Medikamenten
Eifel2001, Thursday, 15.01.2015, 08:01 (vor 4231 Tagen)
Hallo, noch einmal eine Frage zu der Medikamentation. Ist mit den Medikamenten ein relativ normales Leben möglich? Alkohol ist sicherlich tabu. Muß ich auch danach weiterhin streng darauf achten, das mein Sohn abends um 10 Uhr schläft? Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit Epi im jugendlichen Alter.
Vielen Dank für die Antworten.
Leben mit den Medikamenten
sandytimmy, Thursday, 15.01.2015, 09:10 (vor 4231 Tagen) @ Eifel2001
Wie alt ist er denn?
In bin inzwischen fast 37 und habe 35 Jahre Epilepsie hinter mir. Man muss vor allem entspannt mit der Epilepsie umgehen.
Regeln wie um 22.00 Uhr muss er spätestens schlafen ist Quatsch. Er brauch nur einen geregelten Tagesablauf mit ausreichend schlaf, so das er keinen Schlafentzug hat. Diese Zeitangaben sind alles Richtwerte.
Ich schlaf immer gegen elf Uhr mehr früher mal später. Und steh um halb sieben auf, da meine Sohne zur Schule gescheucht werden müssen. Am Wochenende auch mal bis neun oder zehn.
Diese Werte sind alles Richtwerte, kein Stundenplan wie in der schule .
Als ich zur Schule ging hatte ich 2-3 Anfälle tgl. , momentan zwei im Monat , hatte aber auch Zeiten wo ich anfallsfrei war, sogar ohne Medikamente
Lebt mit der Krankheit, nicht die Krankheit mit euch
Leben mit den Medikamenten
sandytimmy, Thursday, 15.01.2015, 09:16 (vor 4231 Tagen) @ Eifel2001
Ich sag immer
Epilepsie ist wie eine Schwiegermutter
Kann jederzeit vorbeikommen, bleibt dann ein bisschen und man ist froh wenn sie wieder weg ist. Anschließend denkt man nur noch:davon muss ich mich erstmal erholen

Leben mit den Medikamenten
gigi, Thursday, 15.01.2015, 21:53 (vor 4230 Tagen) @ sandytimmy
Na, das werde ich mal deiner Schwiegermutter berichten! *grins* ...und meiner! Herrlich der Vergleich...schön, wie entspannt du damit umgehst (aber wahrscheinlich auch musst!)
Sei ganz lieb gegrüßt!
Gigi :)
Leben mit den Medikamenten
sandytimmy, Friday, 16.01.2015, 09:49 (vor 4230 Tagen) @ gigi
Das lockersein lernt man schnell, wenn man das leben ohne Anfälle kaum kennt, war keine zwei Jahre alt beim ersten Anfall.
Über die Gesamtzahl der Anfälle kann man gar nicht mehr nachdenken. Bin ja inzwischen schon fast 37. In der Kindheit Jahre lang 2-3Anfälle täglich, geht jedenfalls in die zig tausende
Leben mit den Medikamenten
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Thursday, 15.01.2015, 09:35 (vor 4231 Tagen) @ Eifel2001
Vorab: Schau Dir einmal http://www.famoses.de/ an. Vielleicht wäre das was für Euch (und vor allem für Dich, um das alles etwas gelassener zu sehen).
Ist mit den Medikamenten ein relativ normales Leben möglich?
Definitiv ja. Ich studiere, hab einen Schnitt von dem viele andere ohne Epi nur träumen können und bring nebenbei noch einen Werkstudentenjob und ein Ehrenamt unter einen Hut.
Alkohol ist sicherlich tabu.
Nicht zwingend. Das kommt auf zwei Faktoren an:
1) Das Medikament: Nicht alle Wirkstoffe werden über die Leber verstoffwechselt. Und selbst bei Medikamenten, die über die Leber verstoffwechselt werden, gibt es für die meisten zwei Dinge in Betracht zu ziehen, die in die Entscheidung, ob man z.B. mal ein Glas Bier mit Alkohol trinken kann oder nicht, einbezogen werden sollten:
a) Die gleichzeitige Verstoffwechslung von Alkohol und einem Wirkstoff über die Leber
verringert in vielen Fällen die Geschwindigkeit, mit welcher der Wirkstoff (und auch der
Alkohol) abgebaut wird. Bei manchen Therapien will man einen möglichst konstanten
Medikamentenspiegel erzielen und das kann dann zu Schwankungen führen. Wenn einem
Medikamentenspiegelschwankungen in einem gewissen Ausmaß nichts ausmachen, ist das eher
weniger ein Problem.
b) Medikamente, welche über die Leber verstoffwechselt werden, können diese - müssen aber
nicht - belasten. Aufschluss darüber können regelmäßige Blutbilder geben, wie sie für
gewöhnlich eh zur Kontrolle des Medikamentenspiegels gemacht werden, geben. Bei mir ist
die Leber immer noch gut drauf und die einzigen Fälle in denen die Leberwerte bei mir nach
oben gingen war in Verbindung mit Antibiotika und selbst da war alles noch weit im
gesunden Bereich. Die Leber ist ein sehr robustes Organ mit einer außerordentlichen
Regenerierungsfähigkeit.
2) Ob jemand in Verbindung mit Alkohol besonders zu Anfällen neigt. Alkohol kann bei manchen, muss aber nicht, die Schwelle zu Anfällen sehr stark herabsetzen. Einen wirklichen "Test" dafür gibt's aber nicht. Ob's einem was ausmacht muss man im Prinzip einfach selbst ausprobieren, indem man sich vorsichtig vortastet.
Muß ich auch danach weiterhin streng darauf achten, das mein Sohn abends um 10 Uhr schläft?
Zwar ist ein geregeltes Leben (auch schon unter dem Gesichtspunkt, dass das Gehirn von Jugendlichen - ich mein er ist ja erst 13 - eh viel Schlaf braucht und z.B. auch für die Festigung von in der Schule erlernten Wissens wichtig ist) für ein anfallsfreies Leben förderlich und Schlafmangel sollte man besonders dann vermeiden, wenn man aus Erfahrung weiß, dass jemand z.B. darauf besonders leicht Anfälle bekommt, aber das ist kein Grund, es damit zu übertreiben.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit Epi im jugendlichen Alter.
Ich hab meine Epi mit 17 gekriegt und hatte damals meine erste feste Freundin - also definitiv nicht das Alter, in dem man am Wochenende nicht Feiern geht oder früh ins Bett geht und hatte vom lange aufbleiben keine Probleme. Wenn man am Samstag in der früh meinetwegen auch erst um 9 Uhr aufsteht und dann Abends lange/bis in den Morgen hinein aufbleibt und danach eben schläft, bis man von selbst wach wird und sich nicht mehr allzu müde fühlt, kann man sogar lange unterwegs sein und gleichzeitig Schlafmangel vermeiden. Also alles grundsätzlich kein Thema, über das man sich den Kopf zerbrechen sollte, bevor sich nicht klar zeigt, dass jemand besonders empfindlich auf einen bestimmten Faktor reagiert. Ich war jetzt erst wieder an Silvester mit Freunden bis 3 Uhr morgens, vielleicht war's auch schon 4, wach und hatte überhaupt gar nix.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Leben mit den Medikamenten
Eifel2001, Thursday, 15.01.2015, 11:39 (vor 4231 Tagen) @ huge88
Vielen Dank für die schnelle Antwort huge88.
Bei ihm scheint es der Schlafmangel zu sein. Der erste Krampf kam während eines Australien-Urlaubs, kurz nach der Ankunft. Hätte sicherlich jeden treffen können.
In den zwei späteren Fällen hatte er nachts sein Handy mit im Zimmer.
Beim letzten an Silvester hatte er schon geschlafen und war dann noch einmal aufgestanden. Danach konnte er wohl nicht mehr einschlafen.
Er hat Angst vor einer Gewichtszunahme und davor, das die Leistungen in der Schule nachlassen. Im Augenblick macht er keinen Handschlag für die Schule und steht auf einer guten 2. Er möchte unbedingt ein gutes Abi machen und Psychologie studieren.
Er will keine Medikamente nehmen, denkt er bekommt das auch ohne in den Griff. Allerdings liegen meine Nerven mittlerweile blank.
Er hat zusätzlich eine Beta-Thallasämie, was die Sache sicher nicht leichter macht.
Aber es tut gut zu hören, das es auch Menschen mit Epi gibt die studieren.
Leben mit den Medikamenten
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Thursday, 15.01.2015, 12:05 (vor 4231 Tagen) @ Eifel2001
Bei ihm scheint es der Schlafmangel zu sein. Der erste Krampf kam während eines Australien-Urlaubs, kurz nach der Ankunft... In den zwei späteren Fällen hatte er nachts sein Handy mit im Zimmer. ... Beim letzten an Silvester hatte er schon geschlafen und war dann noch einmal aufgestanden. Danach konnte er wohl nicht mehr einschlafen.
Naja, das kann, muss aber nicht unbedingt ein starker Faktor bei ihm sein. Bei Langstreckenflügen können noch zusätzlich eine Menge mehr Belastungen einem zu schaffen machen (z.B. Klimaumstellung) und ein Handy im Zimmer muss auch nicht unbedingt bedeuten, dass Schlafmangel vorlag bzw. einer der großen Anfallfsfaktoren ist. Da muss man auch einmal gegenrechnen, wie oft er das Handy dort hat, ohne dass er einen Anfall hat. Und Silvester gibt's ja tausend Reize, die auf einen einwirken und aus denen man schwer einen klaren rausfiltern kann. Sowas kann (jeder hat seine eigene Epilepsie, sagt man) auch ganz ohne Auslöser, den man mit menschlichen Sinnen erfassen kann, passieren oder es müssen mehrere Faktoren zusammenkommen.
Einfach erst einmal abwarten, wie das in Verbindung mit Antiepileptika wird. Kann sein, dass ihm das dann nix mehr ausmacht.
Er hat Angst vor einer Gewichtszunahme und davor, das die Leistungen in der Schule nachlassen.
Darum braucht er sich keine Sorgen zu machen. Ich hab zwar auch am Anfang ein paar Kilo zugelegt, aber wohl weniger von den Medis, sondern vielmehr durchs Wachstum und weil ich weniger Sport als sonst gemacht hab.
Und meine Leistungen waren auch wie eh und je und sind es nach gut 10 Jahren immer noch. Ich war nur an normalen Wochentagen anfänglich Abends eine ganze Zeit lang gegen 20, 21 Uhr hundsmüde, aber das verging mit der Gewöhnung an die Medis auch.
Und wenn Probleme auftreten, die einem zu schaffen machen, dafür gibt es ja Ärzte die einem dann ggf. von einem Antiepileptikum auf ein anderes umstellen können, um zu sehen, ob es einem damit besser geht. Ich mein die Palette an Antiepileptika ist ja breit aufgestellt, da hat man die Möglichkeit was anderes auszuprobieren, wenn etwas nicht gleich auf Anhieb das passende für einen ist.
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Leben mit den Medikamenten
Green, Thursday, 15.01.2015, 19:51 (vor 4231 Tagen) @
Eifel2001
bearbeitet von Green, Thursday, 15.01.2015, 20:03
Hallo
was haben Sie den für ein Wissen über Epilepsie.....wie so sollten wir nicht studieren können..tun Diabetiker auch oder.
Epilepsie ist gut einstellbar mit Medikamenten und man ganz normal Leben wie alle anderen auch.
Kennen Sie die Seite www.mosesschulung.de sicherlich hilfreich.
Haben Sie mal Kontakt mit einer Selbsthilfegruppe auf genommen
oder dem Epilepsieelternverband wo sie auch Ihre Sorgen los werden.
Geben Sie mal in eine Suchmaschine Epilepsie und Kind ein und sie werden viel Lesen können.
Was ist den Betathallasämie?
Gruss Green
Leben mit den Medikamenten
Green, Thursday, 15.01.2015, 19:57 (vor 4231 Tagen) @
Eifel2001
bearbeitet von Green, Thursday, 15.01.2015, 20:03
Hallo
was sagen den die Ärzte die die Beta thalassamie behandeln zu den Anfällen.
Gruss Green
Leben mit den Medikamenten
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 16.01.2015, 08:58 (vor 4230 Tagen) @ Green
Gute Frage, Green, das hatte ich ganz überlesen. Ich musste erst einmal nachschlagen, was das ist.
So wie ich das verstehe ist das eine genetische Mutation, die das Hämoglobin betrifft und unter anderem eine vergleichsweise geringe Sauerstoffkonzentration im Blut mit sich bringt. Sowas kann auch ein Anfallsauslöser sein der dann evtl. besser ursächlich behandelt werden kann. Wenn man bedenkt, dass er natürlich jetzt mitten in der Pubertät steckt muss vielleicht auch die Behandlung diesbezüglich mehr überwacht/häufiger angepasst werden.
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Leben mit den Medikamenten
FantaColaSprite64, Monday, 19.01.2015, 17:01 (vor 4227 Tagen) @ Eifel2001
Hallo Eifel2001!
ich bin derzeit in der 13 und mache auch mein Abi. Hatte in der 11 sehr große Probleme, lag teilweise ne Woche auf intensiv und so, aber ich kann auch mit Medikamente gut mein Abi schaffen! Ich bin zwar von meinem 1,2 auf 1,8 gerutscht, aber das ist normal!!!!!!
Er soll bitte nicht anfangen sich unter Druck zu setzen. Das macht alles nurnoch schlimmer! Spreche da aus eigener Erfahrung. Wichtig ist es auch, offen mit den Lehrern darüber zu reden. ich habe es ganz vereinzelt das ich einfach nur da sitze und nach oben gucke. Wenn ich dann nicht antworte wissen die Lehrer was los ist, beobachten mich nebenher und wenn wieder gut ist, dann ist auch wieder gut und alles geht normal weiter.
Es gibt auch Möglichkeiten, je nach dem wie schwerwiegend seine Epi ist, einen Nachteilsausgleich für das Studium zu bekommen. Da bekommt er unter Umständen den Schnitt um 0,2 nach oben geschoben. Aber das ist ein ganz anderes Gebiet.
Geht mit dem Thema ganz offen um! Es ist nix schlimmes oder peinliches!
MfG

Leben mit den Medikamenten
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 19.01.2015, 18:04 (vor 4227 Tagen) @ FantaColaSprite64
Ich bin zwar von meinem 1,2 auf 1,8 gerutscht, aber das ist normal!!!!!!
Ich glaub, das liegt aber bei Dir dann weniger an den Medikamenten, als an den Abscencen, oder?
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FantaColaSprite64, Thursday, 22.01.2015, 11:15 (vor 4224 Tagen) @ huge88
Hallo huge!
Ich habe vorher viieeellleee Test machen müssen und später auch. Es lag schon an den Medis. Hab an einer Studie teilgenommen und in Bethel an IQ-Tests.
Aber es ist trotzdem Menschlich
LG
Leben mit den Medikamenten
Eifel2001, Tuesday, 20.01.2015, 10:32 (vor 4226 Tagen) @ FantaColaSprite64
Vielen Dank für die aufmunternde Antwort. Ich bin bin der Meinung, das er auch Absencen hat, er sagt jedoch, das wäre nicht wahr. Er will keine Medikamente nehmen und hat Angst vor der Gewichtszunahme.
Ihm ist das peinlich und er hat wohl Probleme die Epi anzunehmen. Aber 4 Krämpfe in 14 Monaten ist meiner Meinung nach zu viel.Er soll mir seit 3 Monaten einen Termin mit seiner Klassenlehrerin machen und tut es einfach nicht. Ich möchte es ja auch nicht ohne sein Wissen mit dem Lehrer besprechen, aber ich bin auch der Meinung, das es ihm helfen könnte, wenn die Lehrer Bescheid wissen.
Bis jetzt hatte er die Grand-mal Anfälle nur zu Hause. Aber ich denke, das es nur eine Frage der Zeit ist, bis so etwas mal in der Schule passiert.
Viele Grüße und alles Gute für dein Abi.
Leben mit den Medikamenten
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 20.01.2015, 11:25 (vor 4226 Tagen) @ Eifel2001
Ihm ist das peinlich und er hat wohl Probleme die Epi anzunehmen.
Ist auch ein blödes Alter dafür, aber das wird schon mit der Zeit. Besser er interessiert sich wenig für die Epi und will weitermachen wie bisher, als dass er sich versteckt und einigelt. Für's Grenzen setzen hat er ja Euch. Was Epilepsie ist, ist auch wenn man sich damit beschäftigt, nicht einfach zu verstehen. Also in der Theorie schon, aber zum Verstehen gehört mehr, als einfach nur was drüber zu wissen.
Aber 4 Krämpfe in 14 Monaten ist meiner Meinung nach zu viel. Er soll mir seit 3 Monaten einen Termin mit seiner Klassenlehrerin machen und tut es einfach nicht. Ich möchte es ja auch nicht ohne sein Wissen mit dem Lehrer besprechen, aber ich bin auch der Meinung, das es ihm helfen könnte, wenn die Lehrer Bescheid wissen.
Bist Du der Erwachsene von Euch oder er? Ggf. musst Du dann halt selbst einen Termin ausmachen und ihm in Ruhe erklären, weshalb Du das machst.
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Leben mit den Medikamenten
Green, Thursday, 15.01.2015, 20:00 (vor 4231 Tagen) @
Eifel2001
bearbeitet von Green, Thursday, 15.01.2015, 20:04
Hallo
nicht sie müssen darauf achten das er ins Bett geht sondern er...sie müssen früh wie möglich die Verantwortung an Ihn abgeben...nur so lernt er was das für Konsequenzen haben kann......wenn er sich nicht an regeln hält.
Es ist schwer für Sie versteh ich aber ...es macht es am Ende einfacher für alle.
Sind sie den in einer Neurologischen Praxis mit Schwerpunkt Epilepsie in Behandlung kann auch hilfreich sein.
Gruss Green
Leben mit den Medikamenten
Bepi74, Thursday, 15.01.2015, 21:10 (vor 4231 Tagen) @ Eifel2001
Hallo Eifel,
ich hab seit meinem 10.LJ Epi. nehme seitdem Medis und habe immer noch zuviele Anfälle.
Aber in meiner Jugendzeit haben meine Eltern fast alles machen lassen, was ich wollte. Dafür bin ich ihnen wirklich dankbar!!
Wenn ich irgendwo Anfälle gehabt habe, haben sie den Arzt gefragt, ob irgendein Auslöser in Frage kam, wenn nein, dann wurde mir auch nix verboten.
Ja ich hatte auch viel Glück. Ich hatte Anfälle auf dem Fahrrad, der Skipiste, dem Tennisplatz,....
Aber wenn mir das alles verboten worden wäre, dann wäre ich wahrscheinlich nicht so selbstständig wie ich jetzt bin, sondern immer noch bei meinen Eltern.
Also mach dir nicht zuviele Gedanken. Es gibt außer Epi viele andere Gefahren im Leben. Lass deinem Kind die Freiheiten, die es braucht.
VG
Leben mit den Medikamenten
lenna, Sunday, 17.05.2015, 09:59 (vor 4109 Tagen) @ Eifel2001
ich glaube das es heute unmöglich, ohne midikammente zu lebem ist.