Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Thursday, 19.03.2015, 14:31 (vor 4168 Tagen)
Hallo Ihr Lieben,
ich bin neu hier im Forum und stelle mich erst einmal vor. Mein Name ist Nancy ich bin 34 Jahre alt und komme aus Thüringen.
Es geht um meine Tochter (6 Jahre). Sie ist ein sehr aufgewecktes, aktives, lebenslustiges Kind und kommt dieses Jahr in die Schule.
Im Okt. 2014 waren wir aufgrund eines Sturzes vom Klettergerüst im Kindergarten 5 Tage im Krankenhaus. Dabei wurde ein EEG gemacht (früh morgens um halb sieben). Dies war lt. der dortigen Kinderärztin "nicht ganz in Ordnung", es besteht wohl eine "geringe Anfallsbereitschaft" mehr weiß ich leider nicht, den genauen Befund kennt nur die Kinderärztin. Wir sollten in 6 Monaten, das wäre jetzt im April 2015 ein Wiederholungs EEG machen. Bis dahin war mir nichts besorgniserregendes aufgefallen an meiner Tochter. Da ich aber sehr unter Angstzuständen leide was Krankheiten betrifft, habe ich meine Tochter scheinbar seither gezielt ununterbrochen beobachtet. Mir ist dabei aufgefallen, dass Sie immer so die Nase rümpft oder sich daran kratzt (sie sagt es juckt halt), mittlerweile ist es sehr viel weniger geworden, aber wenn sie nervös ist, ist es vermehrt. Nach dem KH Aufenthalt hat sie die erste Zeit mit bei uns im Bett geschlafen, dabei ist mir aufgefallen (da ich aus Besorgnis eher wenig geschlafen habe), dass sie Nachts solche Muskelzuckungen hat (so eine Sekunde, der Fuß, der Arm, die Schulter) sie wacht davon nicht auf, manchmal dreht sie sich davon aber rum und schläft weiter. Ich habe das meinem Mann gesagt, der meinte damals "ich zucke auch manchmal im Schlaf" (ja ich auch aber doch nicht mitten in der Nacht. Dann hat sie wieder sehr viel in Ihrem Bett geschlafen, da habe ich es ab und an mal mitgekriegt, früh so 1- 2 h vorm Aufstehen/ Aufwachen (ob es nun auch in der restlichen Nacht war weiß ich nicht, da ich da auch schlafe). Ich hatte das dann letzte Woche auch mal bei meiner Kinderärztin angesprochen, auch im Zusammenhang mit dem EEG damals, sie meinte da das Kind sonst normal entwickelt ist und fit und mopsvidel würde sie da keinen Krankheitswert sehen und das erstmal "beobachten". Wg. dem EEG Kontrolltermin hatte ich gefragt, ob man den machen sollte, da meinte sie da sie ja nicht mehr über Kopfschmerzen klagt, würde sie erstmal "beobachten". 20 % aller gesunden Kinder hätten Auffälligkeiten im EEG
Nun hat meine Tochter letzte Nacht wieder bei uns geschlafen, sie kam so 1.30 Uhr rüber, konnte ewig nicht einschlafen, ist dann 2.30 Uhr eingeschlafen und ich würde schätzen so 1-2 h vorm Aufstehen habe ich dann wieder gemerkt, dass sie wieder diese Muskelzuckungen hat. Ob das nun jede Nacht so ist, kann ich nicht sagen, sie schläft ja auch im eigenen Bett ein und kommt erst Nachts rüber, viell. kriege ich es auch Nachts tlw. nicht mit, wenn sie nicht direkt an mir dran "klebt" oder ich auch fest schlafe. Früh ist sie meistens aber munter u. videl, so wie man dass um 05.30 Uhr früh eben sein kann.
Im Internet habe ich gelesen, dass dies zur Rolando Epilepsie passen würde und bin nun sehr verunsichert, ob ich jetzt wie die Kinderärztin gesagt hab "beobachten" und "abwarten" soll, oder ob ich nun doch nochmal ein EEG und/ oder ggf. auch auf weitere Untersuchungen (Schlaf EEG???) und Termin beim Kinderneurologen drängen soll.
Was meint Ihr hier im Forum? Ihr habt ja alle Erfahrungen damit.
Leider werde ich von meiner Kinderärztin nicht so richtig ernst genommen, da ich eine Krankheitsphobie habe und öfters wegen Ihrer Meinung nach Kleinigkeiten komme. Mein Mann ist da leider auch nicht sehr empfänglich, der ist bei allem voll relaxt, meint das ist normal, kommt vielleicht weil sie träumt.
Über Euren Rat wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße Mila1981
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Green, Thursday, 19.03.2015, 14:58 (vor 4168 Tagen) @
Mila1981
bearbeitet von Green, Thursday, 19.03.2015, 15:07
Hallo
bin kein Arzt......nach 40 jahren therapieresistenter Epilepsie ....fast täglichen Anfällen......viel Erfahrung mit Ärzten..... Anfällen........ohne ende.........Selbsthilfegruppen Erfahrung......würde ich sagen.
Dein Kind hat nix...........und weiste wie toll das ist.........das sie gesund ist.
Weist Du das zu schätzen? Offensichtlich nicht......schade für dich.
Haste mal gelesen was diese Medis für Nebenwirkung auch haben........
Es gibt Leute die haben im EEG eine Anfallsbereitschaft zusehen und haben keine Anfälle und es gibt welche die haben keine Anfallsbreitschaft zu sehen und trotzdem Anfälle.
Ehrlich die Zeit die du investierts im Internet rum zumachen solltest du deiner Tochter schenken.....und oder dir ein anderes Hobby suchen damit du dafür keine Zeit mehr hast.
Deine Ärztin hat mit Sicherheit recht..........und wenn du das alles nicht glaubst wünsch ich dir das du mal in ein Kinderbehindertheim gehst damit du siehst ...wie gut es deiner Tochter geht....
Sei dankbar dafür........wenn du so garnicht klar damit kommst hol du dir Hilfe damit du damit fertig wirst....woher deine Krankheitsangst kommt.
Nimm dir ein Beispiel an deinem Mann.......das hilft vielleicht schon....dem vertraust du doch
Weiter einen schönen Sonnigen Tag
Gruss Green
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Thursday, 19.03.2015, 17:00 (vor 4168 Tagen) @ Mila1981
Also so wie sich das für mich anhört, würde es Dir gut tun, erst einmal etwas gegen Deine Krankheitsphobie zu tun und deshalb einen Arzt aufzusuchen. Das ist ja auch kein Zustand für Dich, wenn Du aus Sorgen schlecht schlafen kannst.
Solange würde ich die Einschätzung da, solange nix wirklich schlimmes vorfällt, Deinem Mann überlassen.
So, jetzt noch ein paar Dinge zu Deiner Beruhigung:
- Es gibt Menschen, die haben ein grauenvolles EEG und nie in ihrem Leben auch nur einen einzigen Anfall. Ein EEG alleine sagt, wenn sonst nix passiert, sehr wenig aus. (Aber das hat Dir ja schon die Kinderärztin gesagt).
- Nase rümpfen und kratzen, wenn's juckt, das macht so ziemlich jeder Mensch, den ich kenne und die deutliche Mehrheit davon hat definitiv keine Epi.
- Sich Nachts im Schlaf zu bewegen und mal zu zucken, ist sowas von Normal. Ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn jemand die ganze Zeit über nur still daliegt. Und gerade beim Einschlafen, Aufwachen und Wechsel zwischen Tiefschlafphasen und seichteren Schlafphasen, wenn unser Großhirn schon auf "Ruhe" geschaltet ist und andere Hirnareale noch nicht ganz so weit sind, können da mal ein paar harmlose Reflexe und damit Zuckungen aktiviert werden.
- Was bitte schön hört sich an Deiner Beschreibung nach Rolando Epilepsie an??? Rolando Epilepsie hat ein extrem typisches EEG-Muster. Wenn das danach ausgesehen hätte, hätten die Ärzte da, davon bin ich überzeugt, sich dahingehend mehr Gedanken gemacht.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Thursday, 19.03.2015, 20:33 (vor 4168 Tagen) @ huge88
Also so wie sich das für mich anhört, würde es Dir gut tun, erst einmal etwas gegen Deine Krankheitsphobie zu tun und deshalb einen Arzt aufzusuchen. Das ist ja auch kein Zustand für Dich, wenn Du aus Sorgen schlecht schlafen kannst.
Solange würde ich die Einschätzung da, solange nix wirklich schlimmes vorfällt, Deinem Mann überlassen.So, jetzt noch ein paar Dinge zu Deiner Beruhigung:
- Es gibt Menschen, die haben ein grauenvolles EEG und nie in ihrem Leben auch nur einen einzigen Anfall. Ein EEG alleine sagt, wenn sonst nix passiert, sehr wenig aus. (Aber das hat Dir ja schon die Kinderärztin gesagt).
- Nase rümpfen und kratzen, wenn's juckt, das macht so ziemlich jeder Mensch, den ich kenne und die deutliche Mehrheit davon hat definitiv keine Epi.
- Sich Nachts im Schlaf zu bewegen und mal zu zucken, ist sowas von Normal. Ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn jemand die ganze Zeit über nur still daliegt. Und gerade beim Einschlafen, Aufwachen und Wechsel zwischen Tiefschlafphasen und seichteren Schlafphasen, wenn unser Großhirn schon auf "Ruhe" geschaltet ist und andere Hirnareale noch nicht ganz so weit sind, können da mal ein paar harmlose Reflexe und damit Zuckungen aktiviert werden.
- Was bitte schön hört sich an Deiner Beschreibung nach Rolando Epilepsie an??? Rolando Epilepsie hat ein extrem typisches EEG-Muster. Wenn das danach ausgesehen hätte, hätten die Ärzte da, davon bin ich überzeugt, sich dahingehend mehr Gedanken gemacht.
Danke für Eure Antworte. Ich weiß, dass ich da ein ganz schönes Problem habe mit meiner Krankheitsphobie und befinde mit derzeit auch schon in psychotherapeutischer Behandlung.
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Thursday, 19.03.2015, 20:53 (vor 4168 Tagen) @ Mila1981
Mist das mit dem Zitieren hat nicht richtig geklappt....also nochmal....
- Was bitte schön hört sich an Deiner Beschreibung nach Rolando Epilepsie an??? Rolando Epilepsie hat ein extrem typisches EEG-Muster. Wenn das danach ausgesehen hätte, hätten die Ärzte da, davon bin ich überzeugt, sich dahingehend mehr Gedanken gemacht.
Darauf wollte ich antworten.
Also ich habe nach "nächtlichen Muskelzuckungen" gegoogelt und da kam unter anderem auch was zur Rolando Epilepsi und das habe ich mir dann durchgelesen und bin halt auf folgende "Übereinstimmungen" gestoßen:
- Muskelzucken, kann auch nur ein Sekundenbruchteil sein
- verschiedene Gliedmaßen können zucken (bei uns Fuss, Bein/ Oberschenkel, Arm, Schulter, Mund )
- Auftreten bei den nächtlichen Anfällen in den frühen Morgenstunden
Das sind so die Anhaltspunkte wie ich darauf komme.
Da das EEG im Okt. 14 ja eine "leicht erhöhte Anfallsbereitschaft" gezeigt hatte, habe ich mir halt so meine Gedanken gemacht, ob das auffällige EEG (wurde damals wg Kopfschmerzen nach Sturz gemacht vom Klettergerüst) evtl in Zusammenhang stehen könnte mit den nächtlichen Muskelzuckungen.
Meine Tochter ist sonst kerngesund und mopsvidel, lebendig, wie Kinder eben so sind in dem Alter.
Ich lasse nur alles gern vom Arzt abklären, wenn mir etwas "ungewöhnlich" oder krankhaft erscheint, weil ich eben Angst habe vielleicht etwaige Krankheitsanzeichen zu übersehen, wodurch diese dann am Ende noch schlimmer wird und man dann gesagt bekommt "na wären sie mal ein paar Jahre eher gekommen, dann wäre es nicht so schlimm gekomme" deswg. bin ich im Zweifelsfall lieber für einmal mehr abklären.
LG Mila1981
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 20.03.2015, 09:25 (vor 4167 Tagen) @ Mila1981
Also ich habe nach "nächtlichen Muskelzuckungen" gegoogelt und da kam unter anderem auch was zur Rolando Epilepsi und das habe ich mir dann durchgelesen und bin halt auf folgende "Übereinstimmungen" gestoßen:
- Muskelzucken, kann auch nur ein Sekundenbruchteil sein
- verschiedene Gliedmaßen können zucken (bei uns Fuss, Bein/ Oberschenkel, Arm, Schulter, Mund )
- Auftreten bei den nächtlichen Anfällen in den frühen Morgenstunden
Du solltest da - kannst da ja auch einmal mit Deinem Therapeuten drüber sprechen - Deinen "Filter" etwas ausweiten. Du hast nur das gelesen, was zutrifft, nicht das, was nicht zutrifft. Ich nenne hier jetzt bewusst nur einen Punkt, damit Du nicht gleich damit anfängst, wild nach irgendetwas zu suchen, wo sich das andere hineininterpretieren lassen könnte:
Rolando-Spikes im z.B. mittleren Schläfenlappen : Das Muster ist so klar und typisch, dass es einen eigenen Namen bekommen hat. Wenn die Auffälligkeiten im EEG in die Richtung gegangen wären, hätte man da sicherlich näher hingeschaut.
Ach ja - und selbst wenn es Rolando-Epi wäre (vielleicht kannst Du dann wieder besser schlafen): Solange keine schweren Anfälle bei dieser Form auftreten und die Entwicklung normal erfolgt (und das tut sie ja nach Aussage der Kinderärztin), kümmert man sich oft nicht weiter um die. Beim durchschnittlichen Verlauf stören die weder den Schlaf, noch sonst etwas und wachsen sich meist mit der Zeit/Pubertät aus.
Aber mal eine ganz andere Frage: Woher kommt diese Phobie bei Dir eigentlich?
--
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Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Friday, 20.03.2015, 09:58 (vor 4167 Tagen) @ huge88
Hallo Huge88,
vielen Dank für Deine Antworten, deine erste Antwort von gestern hat mir ganz schön den "Kopf gewaschen". Ich musste auf Arbeit erstmal anfangen zu heulen (aber das soll jetzt kein Vorwurf sein, es ist ja gut, wenn man mal reflektiert wird und ich habe ja auch ins Forum geschrieben um Antworten zu erhalten, egal welcher Art).
, weil ich weiß, dass Du wahr. Recht hast, ich das aber nicht erkennen kann von allein, ich kann meinen Filter allein nicht richtig setzen.
Wo meine Krankheitsphobie herkommt kann ich mir schon denken, meine Mutter war als ich 5 Jahre alt war, sehr schwer krank und auch ein Jahr im Krankenhaus (ist dann aber wieder gesund geworden), dass hat mich sehr geprägt. Ich war aber immer ein lebensfroher Mensch, zwar pessimistisch aber ich habe mein Leben genossen. Vor drei Jahren ist mein Vater an Prostatakrebs erkrankt (hat den Krebs bis heute aber besiegt), da fing es meiner Meinung nach richtig an. Mal abgesehen davon dass wir einige Krebsfälle in der Familie hatten. Das letzte Jahr ist es ganz schlimm, vor allem aufs Kind fixiert. Deswegen habe ich mir professionelle Hilfe gesucht, aber so schnell (hatte erst 4 Sitzungen in 4 Monaten) kommt man da aus seinen Mustern wahr. nicht raus.
Vielleicht sind die Muskelzuckungen auch stressbedingt bei der Kleinen, ich weiß, dass meine Tochter das unheimlich nervt. Sie kriegt das schon ganz genau mit, ich frage sie auch öfters "geht's dir gut?" , "alles ok?", "tut dir was weh?" und springe halt auch gleich drauf an, wenn sie mal nur mieps sagt oder hustet. Sie sagt dann manchmal auch zu mir "Oh Mama, frag doch nicht schon wieder, du nervst" (schlimm oder? das arme Kind
Ich mache mir da ja auch Vorwürfe deswegen, das kannst Du mir glauben)
Man sollte mir wirklich das Internet sperren.
Wie gesagt, ich habe eben immer Angst (sicher habe ich auch noch Versagens/ Verlustangst) etwas zu übersehen und dann heisst es dann "na wären sie mal paar Jahre eher gekommen, dann wäre es jetzt nicht so schlimm"
Bzgl. der nächtlichen Muskelzuckungen war halt meine Sorge, dass diese viell. wirklich epileptisch bedingt sind, wir es nicht rechtzeitig erkennen und dann alle nur noch schlimmer wird. Man liest ja auch im Internet, ob das jetzt stimmt weiß ich nicht, dass bei jedem Anfall Gehirnzellen/ Areale absterben und wenn wir das dann halt ewig nicht erkennen und sie jede Nacht Anfälle hätte.
LG Mila
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 20.03.2015, 14:20 (vor 4167 Tagen) @ Mila1981
Man liest ja auch im Internet, ob das jetzt stimmt weiß ich nicht, dass bei jedem Anfall Gehirnzellen/ Areale absterben und wenn wir das dann halt ewig nicht erkennen und sie jede Nacht Anfälle hätte.
Man liest im Internet immer auch eine Menge übertriebenen Schmarrn, der selbst Nicht-Phobiker mehr verunsichert, als hilft, also hör besser auf, im Internet zu lesen. Im Normalfall würde ich Dir hier ein paar seriöse Informationsquellen empfehlen, nur ich glaube, das wäre kontraproduktiv, weil es Dir wahrscheinlich schwer viele, nicht sofort alle Sachen zu durchstöbern und Du dann nur auf noch mehr unbegründet achten würdest.
Nicht einmal bei normalen kleinen und auch größeren Grand Mal-Anfällen würde da was groß in die Richtung passieren. Sonst müssten viele von uns hier inzwischen zu dumm zum Schreiben sein. Und selbst wenn's so wäre, wäre das nicht mal Ansatzweise so schlimm, wie im Profiboxen, wenn einen da ein Schlag trifft - und die sind mehrheitlich ja auch recht intelligent.
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Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Thursday, 19.03.2015, 21:22 (vor 4168 Tagen) @ Mila1981
Nachtrag:
...und auf diversen Internet Seiten stand halt noch
- Zähneknirschen (macht sie Nachts auch manchmal ) und
- vermehrter Speichelfluss (sie sabbert auch immer mal auf ihr Kissen/ Bettlaken) und schluckt nachts m.e. so viel
...das sah ich auch noch als Anhaltspunkte. Sicher können das o.g Sachen auch an was ganz anderen liegen und/ oder völlig normal sein, aber es passte beim Lesen halt alles ins "Bild"
LG Mila
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
pegasus, Thursday, 19.03.2015, 23:04 (vor 4167 Tagen) @ Mila1981
Vielleicht träumt dein Kind auch nur sehr lebhaft und hat deswegen das ganze?
Im übrigen spricht man erst bei mehreren Anfällen von Epilepsie. Bei einer Anfallsbereitschaft allerdings noch nicht im geringsten und solange es zu keinem tatsächlichen Anfall kommt, solltest du dir darüber auch keinen Kopf machen, denn damit würdest du am Ende deinem Kind nur Schaden.
Auch solltest du dir klar machen, dass es viele Erkrankungen gibt, die ähnliche Symptome verursachen wie die EpilepsieN und daher bringt es sowieso nichts, wenn du dich da einließt und darauf konzentrierst und nur darauf achtest, was alles passen würde etc pp und den Rest dabei vollkommen ignorierst.
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Friday, 20.03.2015, 10:19 (vor 4167 Tagen) @ pegasus
Hallo Pegasus,
danke auch für Deine Antwort.
Ja, ich weiß schon, die von mir genannten Dinge könnten auf alles/ und nichts hinweisen.
Wie schon vorhin bei huge88 geschrieben, habe ich halt immer Angst, dass ich/wir/ der Arzt was übersieht und man geht dann nicht danach und dann die Krankheit am Ende nur noch schlimmer wird und dann heißt es "na wären sie mal ein paar Jahre eher gekommen, dann wäre es nicht so schlimm geworden".
Bzgl. der nächtlichen Muskelzuckungen war halt meine Sorge, dass diese viell. wirklich epileptisch bedingt sind und schon richtige "Anfälle" sind, wir es nicht rechtzeitig erkennen und dann alle nur noch schlimmer wird. Man liest ja auch im Internet, ob das jetzt stimmt weiß ich nicht, dass bei jedem Anfall Gehirnzellen/ Areale absterben und wenn wir das dann halt ewig nicht erkennen.
LG Mila
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
pegasus, Friday, 20.03.2015, 10:38 (vor 4167 Tagen) @ Mila1981
Zu Gehirnschädigungen KÖNNEN erst bei einem Status Epilepticus auftreten, aber das ist eher selten und es ist deiner bisherigen Beschreibung nicht davon auszugehen, dass dein Kind diesen überhaupt erreicht.
Denn hierbei kann das Gehirn eine Unterversorgung mit Sauerstoff haben und erst dabei sterben dann auch Gehirnzellen ab. Welche Gehirnzellen das sind und welche Auswirkungen es hat, lässt sich genauso wenig vorhersagen wie der Umstand, dass eben bei einem Status Epilepticus so etwas überhaupt passiert.
Daher einfach nur darauf achten, dass dein Kind ausreichend atmet und dann passiert auch nichts.
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 20.03.2015, 09:40 (vor 4167 Tagen) @ Mila1981
- Zähneknirschen (macht sie Nachts auch manchmal ) und
Also wenn ich nach Zähneknirschen suche, finde ich als erstes bei der Apothekenumschau, dass ca. 90% das hin und wieder mal im Schlaf machen und die wenigsten das mitbekommen (wie auch im Schlaf). Hört sich für mich nach allem an, nur nicht nach was, auf das man eine Laiendiagnose basieren lassen sollte. Verstärkender Auslöser davon kann unter anderem Stress sein - und ich glaub, so unter Dauerbeobachtung von Dir zu stehen (Kinder bekommen sowas und die Anspannung ihrer Eltern (sprich auch Deine jetzt) immer mit), stresst unheimlich.
Also hör auf Dich nersch zu machen. Vielleicht täte Dir alleine einmal die Erfahrung gut, Dich nicht weiter schlau zu machen (ich weiß, das kostet angesichts Deiner Phobie sicherlich viel Kraft) und zu erleben, dass die Welt sich trotzdem weiterdreht.
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Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Friday, 20.03.2015, 10:08 (vor 4167 Tagen) @ huge88
ja, das ist so.
Es kostet unheimlich Kraft nicht gleich alles zu googeln und nachzulesen, aus Angst man könnte dann etwas überlesen und nicht erkennen oder so.
Eine Weile schaffe ich es auch mal, aber dann holt es mich wieder ein. Vielleicht sollte mein Mann wirklich mal das Internet sperren, mit Code oder so.
Den ersten Schritt bin ich schon gegangen und habe mir professionelle Hilfe gesucht, das ist mir wahrlich nicht leicht gefallen.
LG Mila
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Mila1981, Friday, 20.03.2015, 10:29 (vor 4167 Tagen) @ huge88
nochmal ein Nachtrag...weil ich vorhin geschrieben habe, dass diese nächtlichen Muskelzuckungen und die Unruhe viell. auch stressbedingt sein könnten, dafür würde noch sprechen, dass sie das nicht immer gleich stark ausgeprägt hat, wo wir letztes Jahr im Okt. 14 aus dem KH kamen, da hat sie es verstärkt gehabt. Ich war da aber auch mit im KH und ziemlich am Ende nervlich weil wie gesagt der EEG Befund nicht i.O. war und dann auch noch ein Herzgeräusch festgestellt wurde (wurde aber abgeklärt und war i.O.)und da ich ja mit ihr die ganzen Tage im KH war, hat sie das sicher auch gemerkt und so eine Krankenhaussituation ist ja für so ein Kind auch stressig.
LG Mila
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 20.03.2015, 14:27 (vor 4167 Tagen) @ Mila1981
nochmal ein Nachtrag...weil ich vorhin geschrieben habe, dass diese nächtlichen Muskelzuckungen und die Unruhe viell. auch stressbedingt sein könnten, dafür würde noch sprechen, dass sie das nicht immer gleich stark ausgeprägt hat, wo wir letztes Jahr im Okt. 14 aus dem KH kamen, da hat sie es verstärkt gehabt ... und da ich ja mit ihr die ganzen Tage im KH war, hat sie das sicher auch gemerkt und so eine Krankenhaussituation ist ja für so ein Kind auch stressig.
Na siehst Du, hin und wieder schaffst Du es ja schon, ein wenig Deine eigenen Impulse zu relativieren und zu erkennen, dass nicht alles krank und einen schlimmen Grund haben muss.
Musst Du Dir merken und Dich daran erinnern, wenn Dich nächstes Mal ein Impuls überkommt, irgendetwas zu kontrollieren. Vielleicht hilft ja die Erinnerung, dass Du es schaffen kannst, die Sache auch einmal aus einer etwas weniger schlimmen Sicht zu betrachten.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
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Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Abklärung Epilepsie Kind 6 Jahre
Oliver55, Sunday, 29.03.2015, 13:23 (vor 4158 Tagen) @ Mila1981
Oh man tust mit Leid.....habe leider geraden keinen Tipp