Höheren Lamotrigin im Blutspiegel???
Hallo,
habe gerade die Ergebnisse des letzten Lamotrigin-Spiegels bekommen. Wie immer zweimal im Jahr.
Bin aber beim Vergleich mit früheren Werten etwas erstaunt und unsicher. Der nüchterne Wert schwankte gegen 4,6 - 4,7 - Nun steht er bei 5,6.
Und eine Stunde nach Einnahme anstatt etwas à la 6,6 nun 9,7.
Habe hier sonst immer gelesen, daß mit der Zeit der Wert eher niedriger wird, weil der Körper sich dran gewöhnt hat, was Aufdosierung meist notwendig macht.
Sieht bei mir nun, ob der Körper sich aus der gleichen Menge mehr zusammenbasteln würde! Und es geht mir gut, keine GM-Anfälle seit 3 1/2 Jahren, das Wort "Epilepsie" verliert immer mehr an Bedeutung. Die hier und da noch bestehenden kleinen Anfälle werden immer seltener und immer leichter zu verdrängen. Die gelegentlichen Sprachblockaden nehme ich nicht mehr ernst. Einfach nicht zu kaschieren versuchen. Was ich sagen wollte, ist nicht "gelöscht". Mit Gestik kann ich mich sofort "ausdrücken" und die Wörter kommen nach, notfalls in anderer Form.
Dabei soll diese für mich neue Form der Epilepsie - nicht mehr nachts sondern tagsüber - nicht "heilbar" sein, weil sie von der Narbe auf der Hirnhaut kommt.
Kann ich doch vielleicht hoffen, irgendwann die Dosis reduzieren zu können? Oder soll ich es lieber vergessen? Schließlich sind die Nebenwirkungen nun sehr flüchtig: trockener Mund und Bedarf sehr regelmässig etwas zu trinken.
Eigentlich sollte mir ich doch keine Gedanken machen und den Wert mit einem Glas Cidre und selbstgemachtem "Kouign Amann"* feiern
mezeg
* "Kouig Amann" = bretonisch Butterkuchen - mit bretonischer Salzbutter. Perfektes Diätprodukt... wenn man schnell zunehmen muß.
Eine sehr angenehme Nebenwirkung von Lamotrigin war immerhin die Abnahme von 5 kg...
. Also kann ich mir schon ab und zu eine kleine Schwäche genehmigen
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mezeg,
09.05.2015, 11:51
- Höheren Lamotrigin im Blutspiegel??? - lordcosmic, 13.05.2015, 18:42