Franz, Artikel über "Valproate" und Schwangerschaft

mezeg, München, Wednesday, 27.05.2015, 09:40 (vor 4099 Tagen)

Hallo,

die Online-Seite der französischen Zeitung "Ouest-France" lese immer gerne, es handelt sich um eine seriöse Zeitung.

Heute einen Artikel über Einnahme von "Valproate" und Derivaten während der Schwangerschaft.

Ich will niemanden damit verrückt machen, nur eine Information zur Verfügung stellen, die auf Grund der Sprache hier nicht unbedingt zugänglich ist.

Habe eine Zusammenfassung in Deutsch übersetzt. Bitte beachten, daß ich keine Fachfrau bin und auf die Schnell wohl Grammatik-Fehler übersehen haben.

Den Original-Text möchte ich lieber hier nicht kopieren, ob es wegen Rechten zulässig wäre, weiß ich aber nicht. Wer französisch lesen kann, findet den Original-Artikel unter:


http://www.ouest-france.fr/leur-prescription-plus-encadree-durant-la-grossesse-3429253

Kurzfassung:

Verschreibung von Valproate-Medikamente wie für Epilepsie eingesetzte Depakine wird mehr kontrolliert. Besonders für schwangere Frauenwegen Risiken bei deren Verwendung während der Schwangerschat laut Agence du Médicament.

Valproate und Derivaten sind für bekannten teratogenen Risiken bekannt und erhöht das Risiko congenitaler Misbildungen.


Vorhandene Fakten bestätigen ebenfalls, daß in utero ausgesetzte Kinder einem höheren Risiko Neuro-Störungen der Entwickung (Autismus, Verlangsamung der Sprache und / oder des Laufens bis 30 / 40 % der Fälle.

Diese Medikamente werden außerdem in der Behandlung bipolarer (manisch-depressiv) Patienten verschrieben.

Sie sollen Mädchen und Frauen im Fortpflanzung-Alter sowie schwangeren Frauen nicht verschrieben werden, nur im Falle Unwirksamkeit oder Intoleranz an medikamentöse Alternativen.

Sind sie unvermeidbar, darf die erste Verschreibung nur Fachärzte für Neurologie, Psychiatrie oder Pediatrie verschrieben werden. Das Einverständnis der orientieren Patientin muß schriftlich vorliegen.

Nach einem Jahr muß diese Medikation wieder überprüft werden.

Patientinnen, die diese Medikation bekommen, sollen entsprechend wirksam verhüten. Wenn nicht einen Facharzt sofort aufsuchen, die Einnahme nicht davor selbständig aussetzen.

Es wurde letzte Woche Anklage erhoben seitens einer Familie dessen Kinder an Misbildungen leiden. Die Mutter hatte während der Schwangerschaft diesen Mittel eingenommen.

mezeg


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