viele Medikamente

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 01.06.2015, 18:21 (vor 4094 Tagen) @ Don Martino

Welche Alternativen sollte man Prüfen?

In dem Fall würde ich eine Vorstellung in einem Epilepsiezentrum/-ambulanz anraten. "Alternativen" zur medikamentösen Behandlung gibt's kaum, es sei denn man hat das "Glück", dass die Ursache operabel ist. Bei einigen kann (i.d.R. zusätzlich zur medikamentösen Behandlung) mit einer speziellen, sehr extremen Diätform, ein wenig Linderung erreicht werden.

Vielleicht zum Verständnis der 5 Präparate eine Anmerkung: "Nur" 3 der 5 genannten Präparate sind Antiepileptika. Das eine ist ein Folsäurepräparat, vermutlich um einem Mangel vorzubeugen, das andere ein Antidepressivum aus der Reihe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Da eine Kombitherapie von 2 Präparaten nix so ungewöhnliches ist, ist das zwar etwas ungewöhnlich, aber da hab ich schon extremeres gehört.

Es geht hier um eine Dame ( Ende 30)die von Kindesbeinen an Erkrankt ist.
...
In der Vergangenheit wurden die Medikamente gewechselt, die Dosen variiert ... Bis dato ohne sichtbaren Erfolg.

Was verstehen Sie unter "keinem sichtbaren Erfolg"? Woher wissen Sie, dass es bisher keinen Behandlungserfolg gab? Wie lange kennen sie die Dame schon und verfolgen Ihre Krankheitsgeschichte? Und über was für eine Epilepsieform sprechen wir überhaupt?

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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