Magnesium
Hat hier jemand Erfahrung mit Magnesium bei Epilepsie?
Oder nimmt es jemand einfach nur prophylaktisch ein, trotz Anfallsfreiheit?
Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, Du meinst damit "Magnesium gegen Epilepsie", falls ich falsch liege, korrigier mich bitte einfach.
Wenn Du keinen Mangel hast oder Dein Arzt Dir sagt, dass aus bestimmten Gründen das bei Dir Sinn macht(z.B. weil Dein Medi die Magnesiumausscheidung stark ankurbelt), kannst Du drauf verzichten. Alle Pro-Magnesium-"Artikel" zu dem Thema, die mir bisher untergekommen sind, waren bisher immer relativ leicht mit den Herstellern oder Verkäufern von solchen Präparaten in Verbindung zu bringen. Die Vertreiber zahlreicher "Alternativpräparate" nutzen unterm Strich meist als Argumentationsgrundlage, die Tatsache, dass so ziemlich jede Mangelerscheinung ab einem kritischen Pegel bei jedem Krampfanfälle auslösen kann - aber das hat nix mit Epilepsie zu tun.
Aber wer sich halbwegs ausgewogen ernährt braucht sich i.d.R. nicht um Mangelerscheinungen Sorgen zu machen. Und Magnesium steckt in vielem reichlich (z.B. Vollkornprodukte, Nüssen) reichlich und die Empfehlung liegt glaub ich bei ca. 350-400 mg/Tag. Z.B. 100g Sonneblumenkerne oder echter Kakao reichen dazu schon aus.
Nahrungsmittelergänzung würde ich ggf. nur in Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Z.B. kann für jemanden mit Nierenproblemen sowas ja ungewollt eine Magnesiumüberdosierung verpassen und die kann z.B. den Atemaparat lähmen.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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