drei Monate oder hundert Tage??

mezeg, München, Saturday, 20.06.2015, 18:41 (vor 4075 Tagen) @ huge88

ja, einen Termin mit ihm hatte ich bereits. Den Termin hatte ich nach dem sonderbaren Anfall im November festgemacht aber erst für Februar. Ich wollte abwarten, ob es wieder passiert und wußte nicht, daß die Praxis übergeben wird.

Bei diesem Termin in Februar fragte ich, ob der Vorgänger nicht mehr dabei sei und ob ich die Krankengeschichte wiederholen sollte. Nein, meine Akte hätte er gelesen. Er bestand nichtdestoweniger darauf mich zu untersuchen, EEG, Reflexe etc. Und wollte die Lamotrigin-Dosis erhöhen, was ich nicht akzeptierte. Versucht mich von dieser Notwendigkeit zu überzeugen hat er aber nicht. Dafür aber genug Zeit sich diese widerspenstige Patientin zu merken...:-D

Irgendwie kommt er mir unsicher vor. Vielleicht hat er Schwierigkeit langjährige Patienten seines Vorgängers zu übernehmen? Vielleicht nicht nur mit mir? Wenn es wieder Probleme gibt, werde ich ihn wohl unter vier Augen direkt darauf ansprechen müssen. Ich bin doch eine praktische Patientin: Nur ein Rezept pro Quartal ausstellen, um die notwendige Lamotrigin-Spiegel und MRT kümmere ich mich selbstständig.

Und gewiß nicht grundsäztlich widerspenstig: bin seit 35 Jahren glücklich beim gleichen Internisten, der Arzt und Patienten als Team versteht. Der Vorgänger-Neurologen sah sich als Berater des Patienten, was zum gleichen kommt. Bin froh, daß er zur Zeit der schwierigen Entscheidungen noch da war.

mezeg


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