GM auf dem Fahrrad
Hallo,
seit fast vier Jahren war ich GM-frei, frühere vor und nach der OP passierten immer zu Hause, also in sicherer Umgebung.
Vorgestern habe ich eine kleine Gruppe für eine gemütliche Tour im Wald geleitet. Ich sprach mit einer netten TL-Kollegin, sogar in meiner Sprache, dann kam das Gefühl von Übelkeit und Verwirrung, ich fand Wörter nicht mehr. Nichts ungewöhnliches aber es bleibt normal dabei. Habe noch versucht zu sprechen, nur blanke Seite, habe aufgeben. Sie war etwas erstaunt, dachte sich aber nicht dabei.
Ich bin noch "stumm" gut 1 1/2 km weiter geradelt, schroffe Bahnunterführung, notwendige links Kurve an der Abzweigung, an der vom Wind verwüsteten Stelle, dann wieder intakter Wald, dann wieder eine kleine zerstörte Stelle. Das alles habe noch "bildlich" im Kopf gespeichert, dann Filmriß.
Ich kann mich dann an einem verzweifelten Kampf im engen dunklen Raum gegen zwei roten Männer, Panik zu ersticken. Lt Bericht wurde mir "postiktisch" 7 mg Midazolam verabreicht, wohl oral: Die Mundschleimhaut ist etwas verletzt. Wohl daher die Erstickungspanik.
Ich wachte im Krankenhaus wieder auf.
CT wurde gemacht, habe es nur am Rand mitbekommen. Als ich realisiert habe, daß sie wohlmöglich im KKH behalten, wollte ich meine Tochter für die Versorgung der Katze informieren. Mein Handy hatte ich nicht dabei, bat um ein normales Gerät und könnte ihre Nummer aus dem Kopf wählen. Sie nahm aber um die Zeit das fremde Gespräch nicht an. Ich wurde am gleichen Abend entlassen, mit Auflage eines "frischen" EEG machen zu lassen. Unauffällig.
Sehr belastend zu erfahren, daß ich wohl "draußen" - also ungeschützt - GM bekommen kann. In dem Fall in einer freundlich-effizienten Gruppe. Von einer wurde ich gestützt, die TL-Kollegin wählte den Notruf, sie haben mich dann hingelegt. Fahrrad von beweglichen Gegenständen befreit und abgesperrt. Am Wichtigsten berichten, daß ich starr schauend vom Rad selber abgestiegen bin!
Der GM könnte Reaktion auf dem Radunfall von Montag: Bog in einer Straße ein, Idioten hatten aber auf dem Radweg drei vertrockneten Pflanzen und deren Ton-Kugeln hingeworfen. Keine Chance auf dem Teppich aufrecht zu bleiben! Habe noch die Kugeln mit dem Fuß zum Grünstreifen weggeschoben, damit weitere Radler nicht stürzen. Keine Hilfe bekommen, hätte fast geweint.
Werde weiter Radfahren aber längere Strecke alleine mit Vorsicht nehmen, bestimmt nicht nach einer Streßsituation. Aber Touren leiten werde ich nicht mehr, schon die Angst dabei einen GM zu bekommen, könnte einen provozieren. Ich weiß nicht einmal, ob ich "privat" mitfahren kann, jetzt wo ich doch auch dabei erwischt werden kann. Es heißt einen großen Bekanntenkreis aufzugeben. Ein weiterer Schritt in die soziale Isolation.
mezeg
GM auf dem Fahrrad
Hallo mezeg,
oh diese Erfahrung haut einen erstmal um. Ich fand es immer schön zu lesen, dass es bei dir relativ gut eingestellt war.
Ja, vielleicht ist es wirklich eine Reaktion deines Unterbewusstseins auf den Unfall von Montag. Aber gleich so heftig? Tut mir leid.
Deine Kolleginnen haben doch zumindest toll reagiert.
Und.. versuche keine Angst zu haben. Es könnte dich immer und überall erwischen. Willst du jetzt deswegen "nichts" mehr machen?
Ich rate dir einfach: ruhe dich schön aus, sprich über diese saublöde Situation (damit deine Angst weniger wird) und ansonsten fahre Fahrrad wie normal, am besten erstmal nicht allein.
Es heisst ja nicht, dass der GM nun regelmäßig kommen wird.
Natürlich sprich mit deinem Neurologen darüber.
Gute Besserung und LG
GM auf dem Fahrrad
Hallo
ein weitere Schritt in die Isolation........die Entscheidung trifste aber selber....
die Leute haben sich doch super gekümmert...was willste den mehr...das würden die doch das nächste mal auch tun.
Das nächste mal könnte man auch warten bis der Anfall vorbei ist und dann weiter fahren.
-----eine Telefonnummer den anderen geben die die anrufen können damit man dich ab holt gegebenen falls
-----und oder immer ein Notfallmedikament dabei haben was sie dir geben können.
---mensch gibt der Krankheit nicht so eine Macht.
----hast du schonmal so einen www.moses-schulung.de gemacht?
Alles gute
Green
GM auf dem Fahrrad
Hallo
hast Du einen Fahrradhelm getragen?
Gruss Green
GM auf dem Fahrrad
klar wurde ich optimal betreut. Der besondere Haken ist, daß ICH die Tourenleiterin war. Jetzt wo GM-Anfälle bei mir auch tagsüber "draußen" und sogar auf dem Fahrrad passieren könnten, kann ich keine Tour mehr als Leiterin anbieten und der Gruppe bewußt so einem Problem auszusetzen.
Auch aus dem Grund kann nicht eine gute Stunde gewartet werden, bis ich aufwache. Bei einer Strecke von z.B. 50 km ist die Zeit gemessen, der Spielraum ist begrenzt. Ich bin danach sowieso zu erschöpft um weiterzufahren.
Telefonnummer zum Abholen nützt nicht. Die eine Tochter mit Auto würde sich die Zeit nicht nehmen oder während der ganzen Fahrt aggressiv immer verlangen, daß ich das Rad aufgebe. Wie sie es gemacht hat, als sie mich nach dem 3. Anfall - zu Hause - vom KKH abgeholt hat. Ich bin fast aus dem Auto gesprungen, um endlich Stille zu bekommen. Die U-Bahn wäre um Welten gemütlicher gewesen. Die Nichte mit Kombi wohnt nun eine gute Stunde weiter und hat zwei kleine Kinder. Ich würde lieber einen Taxi zur nächsten S-Bahn nehmen.
Mein liegengelassenes Fahrrad werde ich morgen im Wald abholen: Annähern mit dem Bus und dann 4 km zu Fuß.
Notfallmedikament stand bis jetzt nicht zur Diskussion.
Bin momentan dabei, eine Börse für Dokumente, Informationen und Geld für Ausflüge zusammenzustellen, Scheckkarte nicht dabei. Wenn ich irgendwo bewußtlos liege, möchte ich den Schaden begrenzen. Den Wohnungsschlüssel vielleicht besser verstecken.
Wichtig für mich ist nun vorsichtig auszukundschaften, ob es sich um einen Einzelfall handelt, durch den Stress am Vortag wegen des "Tonkugel-Sturz" oder ob die Dosis doch erhöht werden muß oder ob mir wieder so ein Mistviech im Gehirn wächst.
mezeg
GM auf dem Fahrrad
Hallo
hast Du einen Fahrradhelm getragen?
Gruss Green
seit mindestens 1998 - lange vor der Epilepsie - fahre ich nie ohne. Konnte einmal dessen Nützlichkeit direkt feststellen. War bei niedriger Geschwindigkeit an einer vereisten Stelle gekommen, kippte um und dachte, nur die eine Sitzfläche sei betroffen. Der Helm war aber am Hinterkopf durchgebrochen. Nicht der Kopf, nicht einmal ein kleines Kopfschmerzen.
VG
mezeg
GM auf dem Fahrrad
Hallo
haben die einen Blutspiegel gemacht in der Klinik ?
Gruss Green
GM auf dem Fahrrad
Hallo mezeg,
Klingt nicht leicht. Zuviele Gedanken. Lasse es abklären, dass dir kein mistviech wächst. Aber es klingt fur mich sehr nach einer Stresssituation.
Finde dein Radfahren aber klasse. Bestimmt eine super Entspannung ansonsten. Landschaften passieren Ausblick genießen. Dein Fahrradhelm Selbstverständnis ist super. Mein Mann hat uns alle nach einem Abstieg über die Motorhaube eines Autos zwangsverpflichtet. Davor war klar, die Kinder durfen nie ohne. Ich find es ja auch wichtig, aber soo nervend. Hast Du eine Marke die du emofehlen kannst. Meiner ist momentan eigentlich nur deko, da kaputt.
Tasche mit allen Informationen sollte selbstverständlich sein und auch kein großes Hindernis.
Drücke dir die Daumen. Du schaffst das.
LG Gigi
P.S.: hat deine Tochter Epilepsie? Weiß sie, was sie sich da von dir wünscht? Das du deine Selbstständigkeit ein Stück aufgibst? Habt ihr da eine Möglichkeit -sachlich-wenn gerade nix akutes vorliegt drüber zu reden?
GM auf dem Fahrrad
Es heißt einen großen Bekanntenkreis aufzugeben. Ein weiterer Schritt in die soziale Isolation.
Nur weil man nicht mehr mitfährt, muss man keinen Bekanntenkreis aufgeben. Zumindest mit einem Teil einer solchen Gruppe verbindet einen ja für gewöhnlich mehr als nur das Hobby selbst.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
GM auf dem Fahrrad

GM auf dem Fahrrad
Hallo Mathilda,
danke für Deine netten Wörter, tut ganz gut in so einem Fall. Eigentlich folge ich aus eigenem Antrieb bereits Deinen Rat!
Mittwoch - im Bus - zum Neurologen, telefonisch mit der Nichte gesprochen und abends mit der Kollegin, die sich um mein Befinden sorgte. Sie hatte bereits in der Früh im KKH angerufen und erfahren, daß ich am gleichen Abend entlassen wurde. Über sie habe ich auch viele fundierte Details des Vorfalls erfahren, daß ich selbständig vom Rad abstieg - und nicht fiel! - ist unheimlich wichtig. Sie hatte auch meinen KM-Zähler abmontiert - werden gerne gestohlen - und in meine Ersthilfe-Tasche sicher gesteckt, die kleine Dinge verlieren sich schnell.
Gestern mußte ich zweimal in die knapp 2 km entfernte Schule gehen. Der Bus ist umständlich, im Winter gehe ich zu Fuß. War mir zu anstrengend, habe ein anderes Rad genommen, es sind nur Radwege. Mir ist noch übel aber auf dem Rad geht's.
Und heute morgen das Rad im Wald selber abgeholt. Die Nichte ist morgen im München, ihr Mann wollte das Rad mit dem Kombi holen. Ich wußte nicht genau, wo es abgesperrt wurde. Also noch in der Frische mich per Bus dem Wald angenähert und vier km auf einem autofreien schattigen Weg gemacht. Dann durch den Wald (12 km) heimgeradelt. Tat ganz gut.
Ich werde mich vorsichtig weiter auf den Sattel springen aber mich auf jedem Fall nach einem akuten Streß zurückhalten...
LG
mezeg
GM auf dem Fahrrad
Hallo
haben die einen Blutspiegel gemacht in der Klinik ?
Gruss Green
nein. Auf der Gesundheitskarte steht sowieso die Krankengeschichte und Medikation.
mezeg
GM auf dem Fahrrad
Hallo Gigi,
Ich glaube immer mehr als die Nachwirkung des blöden Sturz am Montag, besonders weil er auf fremder Unverantwortung basiert. Muß also in solchen Fällen vorsichtig sien.
Ja, Radfahren ist für mich Leidenschaft und Sucht. Habe eben diesen Wald ganz in der Nähe und drehe meist täglich meine 29 km Runde. Auch längere Touren, wenn aber nicht mehr so weit wie "davor".
Der Helm soll nicht nur effizient sondern auch bequem sein... sonst trägt man ihn nicht immer! Ohne fühle ich mich "kahl". In dem Fall würde ich nicht im Discounter kaufen, sondern beim Fachmann, Du kannst es anprobieren und notfalls nach kurzer Strecke umtauschen, wenn er doch nicht paßt. Ist mir einmal passiert. Eine Schwester zu Hause wollte mir ihr Rad leihen und ich bat um ihren Helm. Paßte nicht, tat im Nacken weh. Erst dann hat sie diesen Discounter-Helm probiert... ihr tat es auch weh... zu spät zum Umtausch!
Mein jetziger ist von Abus, der frühere von Giro ausrangiert aber im Fall eines Besuchs immer noch besser als nichts. Schaue mal auf die Internet-Seite des ADFC, es gibt bestimmt eine Rubrik darüber.
Weiterer Schmankerl von meinen: Es läßt sich hinten ein rotes Licht einschalten, stehend oder blinkend. Nicht unbedingt gut sichtbar, wenn man sich auf den Lenker bückt aber aufrecht - z.B. im Fall einer Panne sehr nützlich.
Auch dran denken, daß er auch ungebrochen nicht ewig die gleiche Leistung anbietet. Mit der Zeit wird Styropor porös.
Werde in Zukunft darauf achten, die kleine Hülle mit Ausweis, Blutspender-Ausweis, Hinweis auf die Titanklammern im Kopf, dazu die Nummer der jüngeren Tochter und der Nichte.
Nicht von der Älteren! Sie ist nicht epileptisch sondern dominant, arbeitet im para-medical und meint alles zu wissen und zu dirigieren. Und besonders nach einem Anfall brauche ich nur Ruhe und Stille!!
LG
mezeg
P.S. wenn das Wetter dieses Wochenende nicht allzu heiß ist, drehe ich meine Runde im Wald, dann zum Fluß, um schöne Kieseln für eine Bastelei in der Schule zu suchen. Auf dem Rad natürlich!
GM auf dem Fahrrad
Nur weil man nicht mehr mitfährt, muss man keinen Bekanntenkreis aufgeben. Zumindest mit einem Teil einer solchen Gruppe verbindet einen ja für gewöhnlich mehr als nur das Hobby selbst.
Klar, gibt es bei den Radlern private Kreise außerhalb der Touren. Aber fast immer unter Tourenleitern. Da habe ich schon zuverlässige Freunden. Weniger bei der Kundschaft: bei zufälligem Treffen grüßt man sich, ratscht man eine Weile aber es bleibt dabei. Bis auf eine zufällig in meiner Nähe wohnhaft und an meiner Sprache interessiert, es sind viele kulturelle wie fröhliche Kontaktpunkte.
Bei den Teilnehmern ist es anders: Man trifft sich gerne bei der Tour, hilft sich gegenseitig, kehrt zusammen ein, der private Kontakte bleibt beschränkt. Nicht unbedingt negativ, diese gewiße Anonymität schützt. Wir sehen oft Leute ankommen, deren Probleme im Gesicht eingeprägt sind. Nach einer entspannten freundlichen Tour sehen wir davon viele entspannt und mit Lächeln im Gesicht. Deren Probleme haben wir nicht gelöst, sie aber zu einem Entspannungstag verholfen. Meine Kontaktdaten gebe ich auch nur spärlich preis, wurde schon privat von Teilnehmern belästigt, die sich nachträglich über das Wetter beschweren!
mezeg
P.S. habe natürlich auch Kontakt mit anderen Interesseten-Kreisen, die ein Fahrrad nicht angerührt haben!
GM auf dem Fahrrad
Hallo
nah den Blutspiegel zeitnah zum Anfall zumachen würde ja aussagen ob der in Ordnung war oder du eben mehr nehmen musst.
Das war der Hintergrund meiner Frage.
Was war mit der www.moses-schulung.de....bekannt/schonmal mit gemacht?
Gruss Green
GM auf dem Fahrrad
Hallo,
der Lamotrigin-Spiegel wird schon zweimal im Jahr festgestellt, das letzte Mal im Mai. Es gab keine Schwankungen. Der Neurologe führt außerdem keine Blutuntersuchungen selber durch.
Von Moses-Schulung hatte ich schon gehört und diesmal den Flyer durchgelesen. Ein wichtiger Teil wird wohl der Theorie gewidmet, das dürfte für mich nicht so interessant sein. Habe mich überall - und hier - durchgelesen und -gefragt und fühle mich gut informiert. In meinem Fall ist die Ursache auch eindeutig und nicht zu beseitigen.
Ich glaube auch nicht, daß eine Bearbeitung innerhalb einer Gruppe mir gut tun würde. Es wird auch in einer Gruppe viel gesprochen und gerade beim Sprachzentrum startet es oft - sowie letzten Dienstag. In einer emotionalen Streßsituation könnte auch die Notwendigkeit der Fremdsprache noch mehr belasten. Mir ist es lieber hier, weil es nicht "gesprochen" sondern "geschrieben" wird. Und dies nach meinem Tempo.
Ich muß daran arbeiten, emotionale Ereignisse etwas entspannter zu nehmen. Hatte mal an einem Schnupperkurs für Meditation teilgenommen. Nicht günstig, es wurde von der Mentorin zuviel gesprochen (für mich) und sie wollte ihre eigene Bilder aufzwingen anstatt den Freilauf zuzulassen, dabei hatte sich bei mir eine schöne frische sonnige Morgenstimmung am Fuß vom Matterhorn "projeziert". Ich wollte sie mir nicht "wegdenken" lassen, erinnere mich noch mit Freude an das Bild. Laut einem radelnden Freund, der sich tief mit Meditation beschäftigt, sind meine Rad-Runden im Wald mit "freilaufenden" Gedanken viel wirksamer. Ich überlege auch, ob ich es nicht mit Tai Ji versuchen sollte. Vorausgesetzt, es wird dabei nicht zuviel gesprochen.
VG
mezeg
GM auf dem Fahrrad
die jetzige Leiterin der Tourengruppe hat mich Freitag angerufen, das "arabische Telefon" hatte sie schon informiert. Beim Gespräch hat sie mich daran erinnert, daß es einen Epileptiker in der "Familie" gibt. Stimmt, hatte ich vergessen, obwohl ich darüber mit ihm gesprochen hatte.
Sie meint, ich sollte weiterhin Touren anbieten. Sie kommen gut an, weil landschaftlich betont und wenn manchmal etwas länger und hügeliger dies im moderaten Tempo - eben meine Kragenweite. Kommt bei Frauen und etwas älteren Männern gut an. Flottere Radler kommen auch oft, um einen entspannten Tag in schöner Landschaft zu radeln.
Ich sollte einfach nur mit erfahrenen Co-Piloten fahren, die informiert sind und geografisch wie menschlich das Kommando übernehmen können. Ein zuverlässiger Teilnehmer kann die Rolle des Schlußlicht übernehmen.
Habe es selber einmal eingesetzt. Ein Teilnehmer war in der Landschaft gestürzt, es nieselte auf kleiner Straße ohne Schutz. Meinen Co-Pilot habe mit der Gruppe zum Endpunkt geschickt, eine Teilnehmerin bot sich als Schlußlich sofort an. So konnte ich mit ein Paar Teilnehmer auf dem Sanka warten.
Meine Teilnahme an einer geführten Tour sei auch willkommen. Ich werde es mir überlegen. In nächster Zeit werden zwei angeboten, die mir vom Typ, Gebiet und Tourenleitern zusagen würden.
Ich fahre weiterhin alleine wie sonst üblich, habe bereits Info-Zettel in der Geldbörse reingetan und muß nun darauf achten die kleine Hülle mit Blutgruppe, AE-Dosierung, Hinweis auf die Titanklammer etc. mitzunehmen. Auch das Handy, das ich wenig benütze und meist liegen lasse, die Telefonnummer von Tochter und Nichte sind darauf gespeichert.
mezeg
Und will weiterhin fest glauben, daß der GM auf dem Fahrrad eine Reaktion auf dem Sturz vom Rad am Vortag! Also eine Ausnahme. Und ich bin schließlich selber abgestiegen und hatte dafür gesorgt, daß eine effiziente Tourenleiterin mitfuhr. Oder es mir nur deshalb genehmigt??? 