Epilepsie und Medizin-Studium
Schwieriger Fall.
1) Da würde ich das, wie schon vorgeschlagen wurde, einmal in einem Epilepsiezentrum durchsprechen.
2) Zusätzlich würde ich gezielt nach Ärzten suchen, die selbst mit Epilepsie ihr Medizinstudium durchgezogen haben. Ich glaub in München gibt's sogar einen Neurologen.
3) Mach Dich im Internet auf den Seiten der Fachschaftsinitiativen verschiedener Universitäten schlau, in welchen Foren sich deren Medizinstudenten tummeln, melde Dich dort an und versuche einen von Epilepsie betroffenen zu finden, der damit aktuell praktische Erfahrungen sammelt, um zu wissen, worauf Du alles von Anfang an in der Unibürokratie achten musst. (Und stelle Dich schon einmal seelisch darauf ein, dass viele Beschäftigte innerhalb der Universitäten, die nebenbei Verwaltungskram erledigen müssen, mitunter nicht so viel Ahnung von den Regularien haben und Du diese jenen dann erst einmal erklären darfst.)
4) Ich denke, eine große Hürde dürfte sein, nach dem Studium, einen Arbeitgeber für z.B. die Facharztausbildung zu finden, der einen nimmt. Ich befürchte, das zählt zu den Dingen, die man einem Arbeitgeber mitteilen muss und die sich in dem sensiblen Bereich versicherungsrechtlich kaum einer antun wollen wird. Da solltest Du Dich über die rechtliche Situation einmal schlau machen.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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Maarkus,
30.07.2015, 20:43
- Epilepsie und Medizin-Studium -
pegasus,
30.07.2015, 22:50
- Epilepsie und Medizin-Studium - Maarkus, 31.07.2015, 09:42
- Epilepsie und Medizin-Studium - huge88, 31.07.2015, 10:11
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pegasus,
30.07.2015, 22:50