Anfallsserie = Er hat nen Anfall, und am nächsten Tag noch einen und wenns blöd läuft am nächsten noch einen. Kriegt nach den Anfällen immer Frisium, hilft aber erst nach der zweiten oder dritten Tablette.
Naja gut, dann würde ich mir persönlich aber keine zu großen Gedanken über sowas wie Atemüberwachung machen. Dass bei einem GM einmal die Atmung zwischendrin durch die Verkrampfung kurz aussetzt, ist nix ungewöhnliches und für die meisten (ich weiß jetzt natürlich nicht, ob es da mit diesem Sturge-Weber-Syndrom was spezielles in die Richtung zu beachten gibt) auch kein Problem und er ist ja zumindest kein Kleinkind mehr. Der Körper kommt mit dem Älterwerden gewöhnlich damit besser zurecht. (Ggf. einfach einmal mit dem behandelnden Arzt darüber sprechen, ob das für ihn noch kritisch ist.)
Worüber ich mir in dem Fall eher Gedanken machen würde, wäre die Frage, ob z.B. dann ein Kissen, durch das man hindurch atmen kann, sinnvoll ist, damit er danach auch dann gleich wieder gut Luft bekommt, wenn er mit dem Gesicht zum Kissen liegen sollte.
Was ich mich nur Frage bzgl. dem Frisium: Habt ihr in der Vergangenheit (sowas natürlich immer nur in Absprache mit einem Facharzt) auch schon einmal probiert, ob es ohne Frisium nach den Anfällen auf das Selbe hinauslaufen würde oder besser läuft, ihm gleich beim ersten Mal einmalig eine etwas höhere Dosis zu geben?
Ich frag nur, weil wenn er an zwei Tagen hintereinander Anfälle hat (und ich einfach einmal spekulativ einen Abstand von 24 Stunden ausgehe), er nur/immer noch etwas weniger als 50% der gegebenen Dosis im Blut hat (Halbwertszeit von Frisium liegt nach meinem Wissen bei in etwa 18 Stunden und ist weitestgehend Dosierungsunabhängig).
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil