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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Thursday, 01.10.2015, 17:10 (vor 3972 Tagen)

Hallo,ich bin neu hier wie der Betreff hindeutet und wollte mich austauschen bzgl entschleichen von levetiracetam. Zur Zeit nehme ich die Tapletten schon seit 2008 nach Einen Anfall und synesvennentromphose wobei ich nur diesen 1 Anfall hatte . Ich habe davor meine Zweifel da ich ein Kind Zuhause habe und jetzt wieder arbeiten gehe dazu kommt noch das ich ein 3 Monatiges Fahrverbot mit dem Auto bekomme .ich wollte wissen wie geht ihr damit um ? Sowas zieht sich ja in die Länge oder mit dem entschleichen ?

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pegasus, Thursday, 01.10.2015, 21:41 (vor 3971 Tagen) @ Rosmarie 26

Beim ausschleichen gibt es keine Faustformel. Es kommt darauf an, wie gut dein Körper es verträgt, dass es abgesetzt wird.

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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Friday, 02.10.2015, 07:39 (vor 3971 Tagen) @ pegasus

War es bei dir mit dem Fahrverbot genauso ? Und wie kamst du denn in die Arbeit ? Naja vertrage es nicht gut deshalb kommt es ja weg ich habe Schwindel Probleme usw .

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pegasus, Friday, 02.10.2015, 10:36 (vor 3971 Tagen) @ Rosmarie 26

Da ich die Diagnose bekam als ich gerade auf der Suche nach einer Fahrschule war und ich es dann deswegen auch gelasse hatte einen zu machen, stellt sich mir diese Frage nicht und hier bei mir gibt es ein sehr gutes öffentliches Nahverkehrssystem.

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sandytimmy, Friday, 02.10.2015, 07:47 (vor 3971 Tagen) @ Rosmarie 26

Nach so langer Zeit anfallsfreiheit würde ich mal mit dem Neurologen darüber sprechen
Es gibt da verschiedene zeitvorgaben.
Einen Versuch ist es wert. Dann weiß man wenigstens dass man die Tabletten brauch, sonst glaubt man es ja nur.
Und mit dem Auto? Das ist zwar nicht der offizielle Weg, aber falls es zu einem Anfall kommt, in der Zeit des absetzens würde ich eh nicht fahren , aber nach dem Anfall einfach wieder hoch dosieren, es dem Neurologen erzählen und nach einer Woche wenn der Spiegel wieder hoch ist wieder fahren.

Ich persönlich habe mal mit Anfang zwanzig sämtliche Tabletten von einen Tag auf den anderen weg gelassen. Und was ist passiert?
Nichts.
Nach acht Jahren bekam ich wieder Anfälle . Bin inzwischen Ende dreißig.
Bereut habe ich diesen Schritt nie, da ich dadurch eine bedeutend unkompliziertere Schwangerschaft hatte und wenigstens einige Jahre ohne Medis und Neurologen

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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Friday, 02.10.2015, 08:57 (vor 3971 Tagen) @ sandytimmy

Der Neurologe hat mir die Entscheidung überlassen nur weiß ich nicht wie ich tun sollte es ist schwierig denn ich bin auf das auto angewiesen wegen Einstieg ins berufsleben nach der Karenz . Selber absetzen is zu riskant . :-|anderseits wird es schlimmer wenn ich sie nehme mit den Nebenwirkungen .

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 02.10.2015, 10:11 (vor 3971 Tagen) @ Rosmarie 26

anderseits wird es schlimmer wenn ich sie nehme mit den Nebenwirkungen

Was für Nebenwirkungen meinst Du denn?

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 02.10.2015, 10:10 (vor 3971 Tagen) @ Rosmarie 26

Schwierige Situation.

Ich verstehe es doch richtig, dass der damalige einmalige Anfall eine Folge der Sinusvenenthrombose z.B. durch Sauerstoffunterversorgung von einem Teil des Gehirns war, oder? Sind davon irgendwelche Schäden geblieben?

Sowas zieht sich ja in die Länge oder mit dem entschleichen ?

Kommt immer auf die Menge und den Wirkstoff an, den Du nimmst und ob man da zwischendrin Zeit zum Beobachten haben möchte. Da würde ich im konkreten Fall Deinen Neuro fragen, wie lange das bei Dir dauern würde. Da haben vielleicht einige, die nach Hirnops ausschleichen/stark reduzieren konnten, mehr Erfahrung mit. Beim Rest von uns geht das ja meist mit einer Medikamentenumstellung einher.

dazu kommt noch das ich ein 3 Monatiges Fahrverbot mit dem Auto bekomme .

Wie sieht es bei Dir mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus? Zumindest in städtischeren Ecken ist das eine Alternative. Oder je nachdem kann es auch eine Option sein, sowas zu einem Zeitpunkt zu verschieben, der einem gut passt - z.B. in den Sommer, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs sein kann.

--
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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Friday, 02.10.2015, 12:03 (vor 3971 Tagen) @ huge88

Zu meinen Nebenwirkungen da hab ich Schwindel zittern Atemnot ab und an. Nein die sinusvennentrompose kam im Zusammenhang von rauchen und Pille . Zur Zeit nehmehr ich 250 morgens und abends 500mg . Ich wohne am Land da ist es mit der Bus Verbindung schwer und auch mit dm Fahrrad deshalb muss ich es mir gut durchdenken . Ich dachte mir vlt finde ich mit der zeit eine Kollegin die mich mit nimmt denn habe Schichtarbeit ab November .

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Saturday, 03.10.2015, 10:35 (vor 3970 Tagen) @ Rosmarie 26

Ich dachte mir vlt finde ich mit der zeit eine Kollegin die mich mit nimmt denn habe Schichtarbeit ab November .

Hört sich für mich nach einem guten Plan an.

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Mr. Tom, Monday, 05.10.2015, 18:04 (vor 3968 Tagen) @ Rosmarie 26

Hallo,ich bin neu hier wie der Betreff hindeutet und wollte mich austauschen bzgl entschleichen von levetiracetam. Zur Zeit nehme ich die Tapletten schon seit 2008 nach Einen Anfall und synesvennentromphose wobei ich nur diesen 1 Anfall hatte . Ich habe davor meine Zweifel da ich ein Kind Zuhause habe und jetzt wieder arbeiten gehe dazu kommt noch das ich ein 3 Monatiges Fahrverbot mit dem Auto bekomme .ich wollte wissen wie geht ihr damit um ? Sowas zieht sich ja in die Länge oder mit dem entschleichen ?

Habe Valproat ausgeschlichen und Lamotrigin dafür erhöht. Hat etwa vier Monate gedauert. Bin Auto gefahren und habe mich nicht anders verhalten als sonst.

Passiert ist nix.:-D

Gruß

Mr. Tom

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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Monday, 05.10.2015, 20:33 (vor 3967 Tagen) @ Mr. Tom

Mr Tom ich würde mich nicht leichtsinnig darauf verlassen , denn wenn wirklich was ist wovon mann nicht ausgeht zahlt die Versicherung nix ;-)

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Mr. Tom, Tuesday, 06.10.2015, 11:53 (vor 3967 Tagen) @ Rosmarie 26
bearbeitet von Mr. Tom, Tuesday, 06.10.2015, 11:59

Mr Tom ich würde mich nicht leichtsinnig darauf verlassen , denn wenn wirklich was ist wovon mann nicht ausgeht zahlt die Versicherung nix ;-)

Das hat bei meinem Krankheitsverlauf nichts mit Leichtsinnigkeit zu tun.;-)

Wenn man sich immer von den Ärzten einschüchtern lässt (Medikamentation), wird man nie Fortschritte machen.

Gruß

Mr. Tom

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 06.10.2015, 12:33 (vor 3967 Tagen) @ Mr. Tom

Mr Tom ich würde mich nicht leichtsinnig darauf verlassen , denn wenn wirklich was ist wovon mann nicht ausgeht zahlt die Versicherung nix ;-)

Das hat bei meinem Krankheitsverlauf nichts mit Leichtsinnigkeit zu tun.;-)
Wenn man sich immer von den Ärzten einschüchtern lässt (Medikamentation), wird man nie Fortschritte machen.

Das hat nix mit von Ärzten einschüchtern lassen zu tun. Damit kann man sich (und anderen!) das Leben mehr kaputt machen, als es Jahrzehnte ohne Auto und mit Anfällen könnten.

Auch wenn der von Dir beschriebene Fall meines Wissens nach nicht explizit in den Gutachterleitlinien aufgeführt ist (weil man i.d.R. nix groß an der Einstellung verändert, wenn's einem so gut geht, dass man Auto fahren darf), würde im Zweifel jede Versicherung erst einmal die Zahlung so weit wie möglich verweigern und es auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen. Mit der Argumentation, dass, wenn jemand ein Medikament wechselt oder eines von zweien weglässt, damit theoretisch eine antiepileptische Therapie beendet und gleichzeitig eine neue angefangen wird, dürften die meiner persönlichen (Laien-)Einschätzung nach weit kommen, solange Dein Arzt nicht sein explizites O.K. gegeben hat und gut begründen kann, weshalb er da eine Ausnahme gemacht hat.
Und ich möchte Anmerken, das wäre dann ein Fall, wo ich persönlich finde, dass die Versicherungen zurecht Recht bekommen dürften. Immerhin muss man da sehen, dass ja dem ganzen dann mindestens eine fahrlässige Gefährdung der Allgemeinheit/des Straßenverkehrs und sich selbst vorlag. Wenn's blöd läuft, könnten Richter auch auf Vorsatz urteilen.

Und wenn man jemand anderem damit das Leben kaputt macht, wird man auch nicht mehr froh - zumindest an mir würde das richtig Knabbern.

--
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Mr. Tom, Tuesday, 06.10.2015, 13:34 (vor 3967 Tagen) @ huge88

Mr Tom ich würde mich nicht leichtsinnig darauf verlassen , denn wenn wirklich was ist wovon mann nicht ausgeht zahlt die Versicherung nix ;-)

Das hat bei meinem Krankheitsverlauf nichts mit Leichtsinnigkeit zu tun.;-)
Wenn man sich immer von den Ärzten einschüchtern lässt (Medikamentation), wird man nie Fortschritte machen.


Das hat nix mit von Ärzten einschüchtern lassen zu tun. Damit kann man sich (und anderen!) das Leben mehr kaputt machen, als es Jahrzehnte ohne Auto und mit Anfällen könnten.

Auch wenn der von Dir beschriebene Fall meines Wissens nach nicht explizit in den Gutachterleitlinien aufgeführt ist (weil man i.d.R. nix groß an der Einstellung verändert, wenn's einem so gut geht, dass man Auto fahren darf), würde im Zweifel jede Versicherung erst einmal die Zahlung so weit wie möglich verweigern und es auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen. Mit der Argumentation, dass, wenn jemand ein Medikament wechselt oder eines von zweien weglässt, damit theoretisch eine antiepileptische Therapie beendet und gleichzeitig eine neue angefangen wird, dürften die meiner persönlichen (Laien-)Einschätzung nach weit kommen, solange Dein Arzt nicht sein explizites O.K. gegeben hat und gut begründen kann, weshalb er da eine Ausnahme gemacht hat.
Und ich möchte Anmerken, das wäre dann ein Fall, wo ich persönlich finde, dass die Versicherungen zurecht Recht bekommen dürften. Immerhin muss man da sehen, dass ja dem ganzen dann mindestens eine fahrlässige Gefährdung der Allgemeinheit/des Straßenverkehrs und sich selbst vorlag. Wenn's blöd läuft, könnten Richter auch auf Vorsatz urteilen.

Und wenn man jemand anderem damit das Leben kaputt macht, wird man auch nicht mehr froh - zumindest an mir würde das richtig Knabbern.

Die Einschüchterung bezog sich auf das Thema "Medikamentation" und nicht auf das Auto fahren.

Ich hatte das vor einiger Zeit ja schon einmal geschrieben: Epilepsie und Auto fahren ist ein Thema ohne Ende. Jeder weiß und erzählt etwas anderes.

Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden wie er sich verhält.

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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Tuesday, 06.10.2015, 13:52 (vor 3967 Tagen) @ huge88

Lieber huge88 , ich stimme dir zu , ich könnte es auch nicht mit mir vereinpaaren wenn ich jemanden verletzen bzw das leben nehmen würde :-|

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Mr. Tom, Tuesday, 06.10.2015, 14:18 (vor 3967 Tagen) @ Rosmarie 26

Lieber huge88 , ich stimme dir zu , ich könnte es auch nicht mit mir vereinpaaren wenn ich jemanden verletzen bzw das leben nehmen würde :-|

Hast du gute Anbindung an ÖVM?

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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Wednesday, 07.10.2015, 09:36 (vor 3966 Tagen) @ Mr. Tom

Bei mir fahren Postbuse also die fahren nicht so gut im Ort nur an der Hauptstraße da hab ich ein Stück zu gehn ca 15-20 min

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keki, Thursday, 08.10.2015, 18:14 (vor 3965 Tagen) @ Rosmarie 26

Als ich nicht Autofahren durfte, hab ich auch zuerst gedacht, ich würde meinen Alltag (besonders den Weg zur Arbeit!) niemals geregelt kriegen. Aber man wird sehr erfinderisch! Falträder darf man z.B. als Gepäckstück bei den meisten Busunternehmen mitnehmen, für normale Räder braucht man bei uns ein Zusatzticket. Ich kombiniere jetzt Fahrrad und U-Bahn. Obwohl ich mittlerweile wieder Auto fahren darf, tue ich`s nur noch, wenn es nicht anders geht. Ist mir im Berufsverkehr im Ruhrgebiet viel zu stressig!

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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Friday, 09.10.2015, 08:36 (vor 3964 Tagen) @ keki

Keki bist du auch vom Land ? Versteh ich das richtig das man ein faltrad zusammen legen kann ? Ich selber hab ein gewöhnliches Fahrrad , und in der früh is es so das mein Rad keinen platz im Bus hätte denn es sind viele Schüler im Bus .

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keki, Saturday, 10.10.2015, 20:28 (vor 3962 Tagen) @ Rosmarie 26

Nee, ich bin mitten aussem Ruhrgebiet. Da ich aber auf meinem Weg zur Arbeit durch 3 Städte fahren muss, müsste ich mit der U-Bahn und 3 verschiedenen Buslinien fahren, also 3x umsteigen und würde fast 2 Stunden für 20 km brauchen. Mit dem Fahrrad kann ich da viel Zeit sparen.
Ein Faltrad ist wie ein Klapprad, nur lässt es sich kleiner zusammenklappen. Man klappt es in der Mitte zusammen, klappt den Lenker runter und die Pedalen werden auch eingeklappt. Geht mit 3 Handgriffen!

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Rosmarie 26, Poggersdorf /Kärnten, Sunday, 11.10.2015, 14:45 (vor 3962 Tagen) @ keki

Oje das nimmt viel zeit in anspruch, aber das man Fahrrad is ja klasse bzw klappRad