Angst vor Medikamentenumstellung
Guten Abend zusammen!
ich habe mich schon sehr lange nicht gemeldet, weil es mir sehr lange sehr gut ging und auch immer noch :) ich bin so happy damit, dass ich zwischendurch den ganzen Stress der letzten Jahre ausblenden konnte und das tut unheimlich gut :)
Jetzt aber dazu, warum ich hier schreibe.
Mein Neurologe in der Epilepsieambulanz plant eine Medikamentenumstellung. Ich nehme Lamotrigin und Valproat. Er möchte das Valproat absetzen und das Lamotrigin erhöhen. Ich weiß, dass es sein muss, da es sonst mit einem möglichen Kinderwunsch schwierig werden kann. Weil es schon sehr lang sehr gut ging, möchte ich eigentlich keine Veränderung. Habe schon mit freunden darüber gesprochen und die meinen alle, dass ich es ruhig machen sollte doch ich hab manchmal das Gefühl, dass sie nicht verstehen, was so ein Anfall für einen bedeutet (im negativem).
Was denkt ihr? Würdet ihr das für euch machen?
Natürlich kann es nur ich entscheiden aber ein paar Meinungen wären schön
Danke
und schönen Abend :)
Angst vor Medikamentenumstellung
Was denkt ihr? Würdet ihr das für euch machen?
Also ich denke mir dazu zwei Dinge:
1) Wenn's Fachärzte in einer Epilepsieambulanz bzgl. Kinderwunsch für angeraten halten, ist es zumindest meiner Meinung nach den Versuch wert. Nach meiner eigenen Erfahrung mit einer Epilepsieambulanz sind das ja keine Umstellungen von heute auf morgen, sondern schön langsam schrittweise, dass man beobachten kann, wie's läuft.
2) Du kannst mit den Ärzten einen "Plan B" besprechen, für den Fall, dass währenddessen etwas "schief" laufen sollte (drücke Dir die Daumen, dass alles super verläuft) - z.B. eine Rückumstellung auf Deine aktuelle Medikamentation, mit der Du gut fährst.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Angst vor Medikamentenumstellung
Ich würde es auch auf jeden Fall machen.
Denk immer dran wofür, oder guck dir Baby Bilder an
Monotherapie ist immer am besten
In der Zeit würde ich mich in möglichst sicherer womöglich häuslicher Umgebung aufhalten, auf der Arbeit mit dem Chef und engsten Kollegen über die Gefahr des Anfalls sprechen, damit keiner unnötig in Panik gerät.
Alles gute dabei
Angst vor Medikamentenumstellung
Habe die Umstellung bereits hinter mir (auf eigenen Wunsch, von alleine tut sich ja eh nichts).
Der Schritt war schon längst überfällig.
An deiner Stelle würde ich es machen.
Gruß
Mr. Tom
Angst vor Medikamentenumstellung
Hi, ich stehe aktuell auch vor der Entscheidung. Ich leide seit ca. meinem 12. Lebensjahr an Epilepsie (Grand mal; primär generalisierte Anfälle). Inzwischen bin ich 39. Insgesamt hatte ich 4 Anfälle seit Diagnosestellung bis heute, den letzten vor 13 Jahren. Ich wurde seinerzeit auf Valproat eingestellt, nehme 900mg pro Tag.
Nun drückt mich der Kinderwunsch. Für uns kommt - aus anderen Gründen - nur eine künstliche Befruchtung in Betracht. Die Kinderwunschklinik hat eine Behandlung unter Valproat abgelehnt.
Mein Neurologe will mich nun auch auf Lamotrigin einstellen, die Valproatbehandlung soll parallel weiterlaufen, bis Lamo aufdosiert ist auf ca. 200mg.
Das Gespräch mit dem Doc fand Ende März statt und dass es unter Valproat Probleme beim Nachwuchs geben kann, war mir vorher bekannt. Insofern schiebe ich dieses leidliche Thema eigentlich schon ewig vor mir her...
Ja, ich habe Angst vor der Umstellung. Mich hat schon der letzte Anfall psychisch völlig aus der Bahn geworfen 
Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?
Angst vor Medikamentenumstellung
Hallo
das ist schwer da einen Tip zu geben...war den nie die Rede davon die Medikamente ganz ab zusetzen?
Gruss Green
Angst vor Medikamentenumstellung
Darüber nachzudenken hatte sich erledigt nach meinem letzten Anfall, der ja unter Therapie eingetreten ist. Damals habe ich nur 600mg Valproat genommen. Danach erfolgte die Erhöhung auf 900mg und seit dem hab ich eigentlich - toi, toi, toi - Ruhe!