Auren im Herbst
Hallo,
ich habe seit meinem 5. Lebensjahr fokale Epilepsie und bin mittlerweile gut eingestellt und komme soweit gut mit den Anfällen/Auren zurecht.
Bin seit fast zwei Jahren anfallsfrei. Habe jedoch in bestimmten Situationen (meist mit negativem Stress verbunden) Auren.
Doch mit den Jahren ist mir aufgefallen, dass ich vermehrt im Herbst/Winter Probleme mit der Epilepsie habe und die Auren zu diesen Jahreszeiten öfter auftreten. Die Auren äußern sich bei mir durch schlagartige Schwindelattacken, Kopfschmerzen und ab und an Übelkeit.
Ich habe vor kurzem angefangen zu studieren und mache mir jetzt Gedanken, wie das mit mir weiter geht. Da ich mich erst auf die neue Situation einstellen muss und sich die Ungewissheit in Form von Auren bemerkbar macht. (Die Hochschule ist super, die Leute sind nett, trotzdem muss ich allen meine Erkrankung erst klar machen.)
Habe vorallem am Wochenende gemerkt, dass mir das Wetter (obwohl sonnig), Probleme bereitet. Habe schon verschiedene Lösungen probiert (verschieden helle Lampen, langsam aufstehen, schnell aufstehen etc.), doch treten die Schwindelattacken auch mitten am Tag aan der Uni auf (meist wellenartig) erst kommen sie, bleiben, sind wieder weg und kommen schlagartig wieder. Hat jemand Tipps für mich, wie ich die Auren verringer/ unterbinden kann?
Gruß
Auren im Herbst
Doch mit den Jahren ist mir aufgefallen, dass ich vermehrt im Herbst/Winter Probleme mit der Epilepsie habe und die Auren zu diesen Jahreszeiten öfter auftreten. Die Auren äußern sich bei mir durch schlagartige Schwindelattacken, Kopfschmerzen und ab und an Übelkeit.
Wurde das denn einmal näher untersucht? Könnte ja sein, dass z.B. (bin nur Laie)
1) das vielleicht Migräneattacken sind, die ähnlich Deinen Epi-Auren sind. Sowas kann durch rasche Temperaturschwankungen (außen kalt, innen warm), Verkrampfung der Nackenmuskulatur (durch kalte Temperaturen bei unzureichender Kopf- und Halsbedeckung), etc. begünstigt werden.
2) Du auf die geringere UV-Lichtdosis und der damit in unseren Breitengraden mitunter einhergehenden, geringeren Vitamin-D-Produktion empfindlich reagierst.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil