Können Anfälle auch wetterbedingt auftreten?
Hallo ,
Ich leide sseit19 Jahren an Epilepsie. Da ich schon seit 4 Jahren ausgezogen bin, wohne ich jetzt in einem Heim.
Und da gibt es Leute die meine Anfälle auf das Wetter schieben.
Würde mich übere Antworten freuen.
Grüßle
Regina56
Können Anfälle auch wetterbedingt auftreten?
Ja können sie.
Wenn sie oben rechts unter Suchen das Wort Wetter eingeben bekommen Sie viele Antworten.
Gruss Green
Können Anfälle auch wetterbedingt auftreten?
Ich leide sseit19 Jahren an Epilepsie. Da ich schon seit 4 Jahren ausgezogen bin, wohne ich jetzt in einem Heim.
Und da gibt es Leute die meine Anfälle auf das Wetter schieben.
Würde mich übere Antworten freuen.
Ja, das Wetter kann bei manchen einen Einfluss auf Anfälle/Anfallshäufigkeit haben. Im Prinzip kann man das sogar ohne Studienergebnisse, die sich genau mit diesem Punkt beschäftigen, mit etwas Logik herleiten:
1) Es ist bekannt, dass bei Epilepsien irgendwie und irgendwo im Gehirn etwas "kaputt" ist.
2) Es gibt Hormone, die im Gehirn wirken (Reize übertragen) und für deren Produktion Licht erforderlich ist (z.B. Serotonin).
3) Die Menge an Licht, die wir abbekommen, ist abhängig vom Wetter.
=> Wir haben Stoffe im Körper, welche im Gehirn aktiv sind und die abhängig vom Wetter im Körper unterschiedlich stark vorhanden sein können.
=> Wenn das irgendein "Gleichgewicht" im Reizaufbau oder -abbau ungünstig/günstig verschiebt, kann es sich (muss nicht) auf die Epi auswirken.
Außerdem beeinflusst das Wetter nicht nur direkt unseren Hormonhaushalt, sondern z.B. auch unser Verhalten, was auch Auswirkungen haben kann:
- Bei schlechtem Wetter bewegen sich viele weniger.
- Bei heißem Wetter gibt es welche, die z.B. zu wenig trinken.
- ...
Und wer's wissenschaftlicher möchte: http://link.springer.com/article/10.1007%2FBF02188563
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Können Anfälle auch wetterbedingt auftreten?
Klingt logisch. Es gibt ja auch Migränepatienten, die über "Wetterfühligkeit" klagen oder das klassische "Kopfschmerzwetter". Warum also nicht auch "Anfallswetter"? Und da Lichtmangel, z.B. im Winter, auch Depressionen negativ beeinflussen kann, kann dadurch vielleicht auch die Krampfschwelle rauf-oder runter geschoben werden.
Können Anfälle auch wetterbedingt auftreten?
Hallo seit meiner Hirn-Op geht es immer rund bei einem Wetterumschwung und bei kaltem Wetter angefangen von Narben-Kopfschmerzen zur Anfallanfälligkeit
Können Anfälle auch wetterbedingt auftreten?
Was beruhigt den Menschen? - Was regt den Menschen auf?
Das entstehen von Stress. Wetter zählt mit dazu, dass es eine Rolle in unseren Gefühlen spielt.
Ich vergesse vieles wieder. Ich behalte wieder vieles was sich in unserem Leben wiederholt.
"Ich rege mich doch nicht auf!"
solche Sprüche, die ich immer wieder höhre, zeigen mir wieder,
dass Menschen die Erregungen des Körpers nicht mitbekommen.
Stress ist wie eine geistige Belastung, Muskelkater ist eine körperliche Belastung.
Wie weit lösst Sress, eine erhöhte geistige Belastung, Anfälle aus?
Das versuche ich irgendwie herauszubekommen.
gruss stepl