Kleiner Junge in Kenia braucht Hilfe
Hallo,
ich mache zur zeit ein FSJ in Kenia. Dort haben wir einem kleinen Jungen mit Hilfe von vielen Spenden aus Deutschland eine Diagnose, Tabletten und Behandlung von Epilepsie ermöglicht.
Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht darüber nachgedacht, was wir machen, wenn wir nicht mehr in Kenia sind. In einem halben Jahr werden wir wieder nach Deutschland fahren und dann kann sich niemand um den kleinen kümmern.
Er ist erst sechs Jahre alt, geht in die erste Klasse der "Primary School" und lebt in zerrütteten Lebensverhältnissen. Seine Mutter verließ die Familie, als er noch ein Baby war und sein Vater lebt ca. drei Stunden von ihm entfernt in der drittgrößten Stadt Kenias, jedoch interessiert er sich nicht für seinen Sohn. Momentan lebt er bei seiner Großtante in unserem kleinen Dorf.
Bei unseren ersten Arztbesuchen wurde eine leichte Form der Epilepsie diagnostieziert. Er hat wohl noch keine Zitteranfälle, sondern leichte Ausfälle für ein paar Minuten, an die er sich allerdings nie erinnern kann. Die Ärzte hier sprechen von einer Art "Vorstufe zur Epilepsie".
Er bekommt jetzt monatlich zwei verschiedene Medikamente. Unser großer erster Erfolg war, dass wir die Medikamente aus einer 45 Minuten entfernten kleinen Stadt geliefert bekommen und die Großtante diese nur noch in der Krankenstation unseres Dorfes abholen muss, umsonst natürlich.
Bisher haben wir alles mit Hilfe von großzügigen Spenden zahlen können, doch nun suchen wir nach einer langfristigen Lösung, zum Beispiel nach Organisationen.
Nachdem die Epilepsie-Organisationen in Kenia ziemlich unzuverlässig waren, wollte ich in diesem Forum nachfragen, ob jemand eine Organisation hier in Deutschland kennt, die sich auch in Kenia mit kranken Menschen beschäftigt. Solche Organisationen gibt es ja eigentlich immer.
Wir brauchen hauptsächlich jemanden, der den kleinen untersuchen kann, einen Arzt. Bisher sind wir immer 6 Stunden dafür gefahren. Jetzt würden wir das gerne auf 3 Stunden reduzieren, indem wir einen Arzt finden, der näher an uns dran liegt (Kisumu wäre ideal). Dann kann auch der kleine Junge regelmäßig zum Arzt gefahren werden.
Ich hoffe, dass irgendjemand helfen kann, oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der helfen kann - egal wie.
Ich danke euch so sehr!
Liebe Grüße
Annegret
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lockentigerin,
07.03.2016, 15:07
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huge88,
07.03.2016, 18:01
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lockentigerin,
07.03.2016, 18:52
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Heidi,
08.03.2016, 13:45
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keki,
09.03.2016, 09:24
- Kleiner Junge in Kenia braucht Hilfe - Heidi, 10.03.2016, 12:20
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keki,
09.03.2016, 09:24
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Heidi,
08.03.2016, 13:45
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lockentigerin,
07.03.2016, 18:52
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huge88,
07.03.2016, 18:01