30.04.2016 Epilepsie Vortrag mit Diskussion in Düsseldorf

thomas ⌂, Sunday, 13.03.2016, 17:32 (vor 3807 Tagen)

Nächsten Monat gibt es eine Epilepsie Patienten-Veranstaltung in Düsseldorf:
Forum Epilepsie: „Vagusnervstimulation ohne OP - ein neuer Weg in der Epilepsietherapie“
Fachvortrag mit Frau Dr. Randi von Wrede, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Epileptologie, Universität Bonn
Wenn es interessiert
Infos und Anmeldung hier:
http://www.epilepsie-online.de/index.php?docid=2121

Samstag, den 30. April 2016
12:00 – 15:00 Uhr
CVJM Düsseldorf Hotel und Tagung, Saal Paris Graf-Adolf- Str. 102 40210 Düsseldorf

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Bei mehr als 30 Prozent aller Epilepsiepatienten treten trotz Einnahme geeigneter Medikamente gegen epileptische Anfälle (Antikonvulsiva) weiterhin Krampfanfälle auf. Für diese Patienten stehen momentan nur wenige Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Eine vielversprechende Therapieoption, die diesen Patienten die Möglichkeit bietet, ihre Epilepsie selbst aktiv zu behandeln und mehr Selbstbestimmung zurück zu gewinnen, ist die transkutane Vagusnervstimulation (t-VNS®) mit dem Therapiegerät NEMOS®. Für diese Therapie ist keine OP erforderlich, die Stimulation erfolgt am Ohr durch die Haut hindurch. Das Forum Epilepsie möchte mit Ihnen zusammen diesen neuen Weg in der Epilepsietherapie diskutieren. Dabei steht der Mensch mit Epilepsie mit seiner Familie und seinen Angehörigen im Mittelpunkt. Sie haben die Möglichkeit, von einer anerkannten Expertin mehr zum Thema zu erfahren und erhalten Erfahrungsberichte von Betroffenen aus erster Hand. In einer abschließenden Forumsrunde können Fragen und Wünsche diskutiert werden. Hierfür stehen Frau Dr. von Wrede und andere Experten aus dem Themenbereich zur Verfügung.

Unsere Referentin: Dr. Randi von Wrede, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik für Epileptologie, Universität Bonn, Studium der Humanmedizin in Kiel und Bonn, Stipendiatin der Deutschen Studienstiftung, Promotion 1997, Facharztausbildung an den Universitätsklinken Bonn, seit 2002 Oberärztin in der Klinik für Epileptologie Bonn, hierbei u.a. als Prüfärztin in der Studienambulanz tätig

Informationsmaterialien und Broschüren finden Sie zum Mitnehmen am Tagungsort. Epilepsie-Patientenorganisationen und –gruppen sind vor Ort. Dabei besteht auch die Möglichkeit, in den Pausen mit einzelnen anwesenden Vertretern ins Gespräch zu kommen und das Gerät gezeigt und erklärt zu bekommen.

Noch ein Hinweis:
Diskussionen bitte und gerne vor Ort führen.
LG
Thomas

30.04.2016 Epilepsie Vortrag mit Diskussion in Düsseldorf

Green, Sunday, 13.03.2016, 20:35 (vor 3807 Tagen) @ thomas

Hallo Thomas

klingt ja spannend ganz einfach gesagt ist es wie ein TENSgerät?
Leider bin ich ca. 2,8 stunden ein Weg mit dem Zug unterwegs das schaff ich nicht.
Ob auch mal ein Vortrag nach Hannover/Bielefeld kommt?

Lg Green

30.04.2016 Epilepsie Vortrag mit Diskussion in Düsseldorf

chrissie, Monday, 14.03.2016, 13:06 (vor 3807 Tagen) @ Green

Ich soll dieses Gerät bekommen, da meine Anfälle therapierefraktär und Operationen nicht mehr möglich sind. Mein Epileptologe hat einen Brief an die Krankenkasse geschrieben, auch dass die tVNS sich positiv auf Symptome meiner anderen Erkrankungen auswirken kann und dass es ökonomisch auch sehr sinnvoll ist. Der medizinische Dienst der KK sieht das aber nicht ein und übernimmt die Kosten nicht. Die vom MDK haben eben absolut keine Ahnung von Medizin. Es wird nur nach Gesetz entschieden und nicht nach Fall. Angeblich wär die Epilepsie ohne der transkutanen Vagusnerv-Stimulation nicht tödlich und es würden dadurch keine Behinderungen eintreten!!! Nein? Wissen die nicht wie schnell sich einfach und komplex fokale Anfälle in Grand mal entwickeln können und wie gefährlich das ist bzw. sein kann?
Man muss die tVNS 4 Stunden täglich anwenden mit einer Elektrode im linken Ohr, ist also kein Problem, das nehme ich gerne in Kauf, wenn ich wieder anfallsfrei werde.
Der Vortrag ist bestimmt sehr interessant. Das Gerät soll von mehr Ärzten bei Epilepsie und anderen Erkrankungen verschrieben werden, dann kommt es vielleicht auch schneller in den Heilmittelkatalog.
Ich wünsche uns allen Epilepsie-Patienten ständige Anfallsfreiheit und auch allen anderen wirklich Kranken NIE Ärger mit den Krankenkassen und alles Gute