Ersatzantiepileptika Briviact statt Keppra
Eine Frage: wie verläuft Umstellung der Tabletten und Dauer?
Dafür werden Dir die Ärzte einen Plan aufstellen. Meist wird erst ein wenig vom neuen Medi aufdosiert und dann etwas vom alten Weggenommen und vom neuen zeitgleich erhöht. Sollte bei 2x250mg am Tag aber schnell gehen (zumindest wenn Du nicht stark unterdurchschnittlich groß und leichtgewichtig bist).
anscheinend hat dies Medikament nicht so starke NW wie Keppra.
Was allgemeine Aussagen zur Häufigkeit von Nebenwirkungen von Antiepileptika im vergleich zu anderen angeht, bin ich immer dann skeptisch, wenn es sich wie bei Keppra um solche handelt, die eine breite Menge sehr gut bekommen. Briviact löst statistisch in einigen Bereichen weniger oft Nebenwirkungen mit einer gewissen Stärke aus als Levetiracetam, gleichzeitig ist es aber auch selektiver gegenüber bestimmten Rezeptoren im Gehirn. Wenn gerade die Wechselwirkung mit diesen Rezeptoren bei Dir die Nebenwirkungen auslöst, kann das auch ein Schuss nach hinten sein.
Am Ende kommt es deshalb darauf an, ob die Nebenwirkungen Dich treffen oder nicht und damit eigentlich darauf, ob die aktuellen Nebenwirkungen so gravierend sind, dass Du den Wechsel als Gewinn für Dich empfindest - und ggf. kannst Du ja auch mit den Ärzten vorher einen "Fallbackplan" für eine Rückumstellung besprechen, falls es nichts wird.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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Medina,
15.07.2016, 08:37
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DancingQueen,
18.07.2016, 23:26
- Ersatzantiepileptika Briviact statt Keppra - Medina, 19.07.2016, 11:38
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huge88,
19.07.2016, 19:07
- Ersatzantiepileptika Briviact statt Keppra - Medina, 03.08.2016, 15:04
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