Umgang mit Epileptikern
Liebe svealina
Lange Rede, kurzer Sinn
Geh mit ihr ganz normal um wie mit allen anderen auch und Klär mit ihr wie du dich bei einem Anfall benehmen sollst. Und ob du evtl unter vier Augen fragen dazu stellen darfst. Und was für eine anfallsart, Verlauf sie hat
Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass es sehr davon abhängig ist wie lange und damit meist auch lockerer jmd die Anfälle schon hat.
Langjährige Epileptiker gehen damit lockerer um. Meistens.
Ich kann nur von meiner Erfahrung schildern
Bin inzwischen 38,Mutter von 11jährigen Zwillingen und habe damit 36 Jahre Anfälle hinter mir.
Ich lebe so im allgemeinen ganz normal damit wie andere auch.
Ich hatte in der Kindheit, Jahre mit 2 Anfällen täglich trotz Medikamenten
Jahre ohne Anfälle durch Medikamente, Anfallsfrei Jahre auch ohne Medikamente
Momentan habe ich zwei Anfälle im Monat trotz Medikamenten und gelte als austherapiert.
Ich lass mich dadurch kaum einschränken
Mache alles auch allein, geh bummeln, schwimmen auf Spielplätze mit meinen Söhnen
Was mich nervt oder früher nervte sind Punkte wie
So zu tun als wäre man geistig behindert, ich habe Abitur und eine Ausbildung zur augenoptikerin
Mich ständig zu fragen ob alles ok ist, um zu testen ob ein Anfall kommt
Brauchte lange um mich für einen Beruf zu entscheiden
Große Themen sind bei vielen auch die konzentrationsfähigkeit, bei mir auch
Oder Kinderwunsch, teratogenität der Medis
Führerschein
Fehler den viele machen ist wochenlang über einen Anfall nachdenken. Warum, wo wie gerade jetzt einanfall kam.
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Svealina,
27.10.2016, 00:40
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