Traum

ygtxkmz, Wednesday, 16.11.2016, 21:34 (vor 3559 Tagen)

Hi
also ich bin 16 jahre alt und habe epilepsie seit ich denken kann. Aufjedenfall ist es bei mir sogut wie jedes mal nach dem schlaf passiert, abgesehen von einer ausnahme. Und was so gut wie jedes mal vor meinem vorfall vorkam war, das ich jedes mal einen komischen
traum hatte es hört sich jetzt vielleicht etwas verstörend an aber es war so das ich ein winziger punkt in der welt und ich musste einen anderen punkt erreichen der abee so gross war wie ein planet und es nie geschafft habe und ausserdem hatte sich alles sehr schnell bewegt. Das ist gersde von mir grob zusammengefasst worden aber
es ist eigentlich noch viel schlimmer als ich es gerade beschrieben habe zumindest fühlt es sich schiimmer an. In letzter zeit hab ich die träume wieder (in der woche mindestens einmal) aber es geschieht kein anfall. Ich hoffe ihr versteht mich irgendwie und könnt mir helfen.
P.S: Ich hatte seit ungefähr 4 jahren keinen anfall mehr und hab meine tabletten seit drei jahren aufgehört zu nehmen und die träume treten seit ungefähr nem jahr wieder auf.

danke für eure hilfe im vorraus.

Traum

mezeg, München, Friday, 18.11.2016, 09:25 (vor 3558 Tagen) @ ygtxkmz

Hallo,

Aufwach-Epilepsie hatte ich nicht. Vor der OP kamen die Anfälle nachts unbewußt, wachte danach aus einem "dunklen Schlaf". Seit der OP nur tagsüber.

Solche Träume wie bei Dir kenne ich. Ich muß immer etwas erreichen, oft etwas in Bewegung, z.B. Zug, den ich verpasse. Dann versuche ich ihn über Nebenwegen zu erreichen und vergrößere dadurch Distanz und Unmöglichkeit. Dann wache ich auf.

Warum der Traum? Ich habe etwas wichtiges im "normalen" Leben zu erreichen / erledigen. Oder ganz einfach: Ich muß wach werden und aufstehen, um diesen Zweck zu erfüllen.

Gestern z.B. träumte ich in meiner Heimat am Strand zu gehen, präzis in der Bucht von St Malo, wo die Gezeiten mächtig sein können. Informiere zwei engliche Turistinnen und schlafe dann in einem Hotelzimmer direkt am Strand mit offener Tür. Dann kam eine riesige Welle ins Zimmer, die mich und meine Tochter wegschleppen. Im Traum die Tochter als Baby, dabei hat sie die 40 Jahre nun übersprungen. Ich schaffe es ins Zimmer zurückzukommen, lege mich wieder ins Bett und denke nur in der Früh beim Aufwachen (im Traum) nach ihr zu suchen, kenne ich nicht die Notrufnummer in Frankreich - sind effektiv anders als hier -, bin vollkommen gestreßt, in Panik und mit irrsinnigem schlechtem Gewissen, weil ich die Tochter nicht sofort gesucht hatte...

Bin voll erschrocken aufgewacht und brauchte schon ein Paar Minuten, um in die Realität wieder anzukommen. Ich mußte wirklich etwas wichtiges zu einer festen frühen Zeit unbedingt erledigen und schreckte auf kurz bevor der Wecker regulär läutete. Also spontanes unwiderstehlichs Wecken!


Den Wecker stelle ich in solchen wichtigen Fällen immer, auch wenn ich sowieso in dieser Zeit von selbst wach werden würde. Eigentlich zum Schlafen zu können, ohne ständig unruhig aufzuwachen und ängstlich auf dem Wecker zu schauen und viel früher doch aufzustehen.

Kann es sein, daß Du eben im Streß stehst? Daß Du etwas besonders wichtiges zwingend erledigen mußt?

mezeg