Rolandoepilepsie bei Kindern

pegasus, Sunday, 08.01.2017, 19:57 (vor 3506 Tagen) @ kris

Da gibt es keine Faustregel, man muss dafür schon in der Lage sein zu erkennen, was genau vor und während eines Anfalls passiert, damit man sich das auch entsprechend antrainieren kann

http://www.izepilepsie.de/home/showdoc,id,391,aid,386.html

So kam es vor der Einnahme von Keppra in aller Regelmäßigkeit dazu, dass ich so ein stumpfes Gefühl im Kopf bekam und mich etwas vermeintlich nach unten zog. Irgendwann, eher durch Zufall, hatte ich das kurz vor dem Sport und ich habe trotzdem mitgemacht, obwohl es mir schwer fiel, mich auf den Beinen zu halten.

Ich bekam dann den Anfall nicht, sondern eher das Gegenteil, ich wurde regelrecht Fit.

Gleiches gilt auch für meine epigastrischen Auren. Sobald ich die bemerke, war zuvor meine Reaktion immer hinlegen und ich bekam den Anfall. Irgendwann habe ich mich dann nicht hingelegt, sondern bin entweder sitzengeblieben oder bin aufgestanden. Damit konnte ich zwar den generalisierten Anfall nicht verhindern, aber wenigstens hinauszögern bis jemand da war, der mir dann geholfen hatte (Rettungssanitäter und ihr Pseudowissen über Epilepsie einmal ausgenommen).

usw usw.

D.h. vom Grundprinzip her, so habe ich bisher festgestellt, sollte man immer das Gegenteil dessen machen was der natürlichen Reaktion entspricht.


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