Keiner weiß mehr weiter...
Hallo, ich wende mich an euch, da ich mir Sorgen um meine Mutter mache.
Diese läuft jetzt von Jahr zu Jahr zum Arzt und wird immer nur belächelt.
Sie bekommt alle paar Wochen (manchmal alle 4 Wochen oder auch alle 2 Wochen) "Anfälle".
Das ganze äußert sich jedoch so: Sie merkt es meist schon gegen Abend. Ihr ist nicht gut im Magen. Am nächsten Tag ist sie dann in einem, naja, verwirrten Zustand. Sie kann sich schlecht konzentrieren, hat Magendarmbeschwerden, trinkt sehr viel Wasser und ist sehr müde. Das dauert meistens einen Tag. Dann bekommt sie (man kann wirklich abschätzen wann) teils sehr starke Kopfschmerzen. Danach bzw. am nächsten Morgen geht es ihr wieder gut. Der Ablauf dieser "Tage " ist immer der gleiche, trotz Medikamenten. Z.z. nimmt sie morgen 25mg und abends 50mg Topamax.
Dass sie mal umgekippt und gekrampft hat, ist in den letzten 15 Jahren zweimal passiert. Der Neurologe sagt, dass er weiter nichts machen kann und sie müsste halt mit solchen Tagen klar kommen... Die Epileptologie in Bonn konnte auch nicht weiterhelfen, trotz stationärem Aufenthalt.
Ich merke jedoch an meiner Mutter wie sie sich immer weiter einigelt weil die Situation sehr belastend ist. Sie ist Hausfrau.
Die Gedanken kreisen nur noch und planen kann sie nicht wirklich. "Ich weiß ja nicht ob es mir dann gut geht."
Ich habe Angst, dass diese Situation sich immer mehr zu einer depressiven Stimmung auswächst.
Kennt evtl jemand solche Symptome oder Auren, die sich durch solche Anzeichen äußern?
Gibt es irgendwo Hilfe? Jemanden, der einen ernst nimmt?
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen! Danke!