Umstellung von Valproat auf Levetiracetam

Dini26, Friday, 24.03.2017, 20:48 (vor 3431 Tagen)

Hallo!

Ich leide seit 18 Jahren an Epilepsie, wobei ich fast seit 10 Jahren anfallsfrei bin.:)
Ich habe immer das Valproat(insgesamt 900mg am Tag) bekommen und war damit gut eingestellt.
Mittlerweile hat sich die Lebenssituation etwas verändert, sodass der Kinderwunsch besteht. Meine Neurologin und auch Frauenärztin sind da der gleichen Meinung und wollen nun das Medikament auf Levetiracetam umstellen.
Wir fangen gerade mot der Umstellung an und alles läuft eigentlich gut, außer das ich teilweise Angstattacken bekomme und auch abends Schwindelattacken. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich auch zu sehr unter Stress setze und da die Psyche etwas mitspielt.
Vielleicht kann mir hier jemand Erfahrungen mitteilen oder einen Rat geben. Natürlich werde ich bei der nächsten Kontrolle (in 3 wochen) auch meiner Neurologin davon berichten.

Liebe Grüße:)

Umstellung von Valproat auf Levetiracetam

matzeee, Sunday, 26.03.2017, 23:06 (vor 3429 Tagen) @ Dini26

hallo,
ich habe keine Epilepsie muß aber nach 2 malligen Waddenkrampf mit Ohnmacht, Levetiracetam 2x750mg am Tag einnehmen. Die ersten 20 Pillen ging es mir sehr Schlecht da war alles dabei,Schwindel.Kopfschmerzen flotten Otto usw. Wollte schon wieder damit aufhören von selber: jetzt hat mein Arzt mich auf 2x 500 am Tag eingestehlt. Da waren die neben Wirkung nicht so schlimm.Aber das ist alles Gift.fürn Körper.

Umstellung von Valproat auf Levetiracetam

sandytimmy, Monday, 27.03.2017, 10:03 (vor 3429 Tagen) @ Dini26

Ich nehme 2x täglich jeweils 1500 mg levetiracetam und einmal täglich 1600 mg eslicarbazepin und bin Nebenwirkungsfrei

Habe allerdings noch komplex partielle Anfälle 2 im Monat. Bin austherapiert und kann damit gut leben. Gibt schlimmeres

Umstellung von Valproat auf Levetiracetam

Michael-lev, Monday, 17.04.2017, 15:41 (vor 3407 Tagen) @ Dini26

Hallo Dini26,

ich bekomme seit anfang März Levetiracetam. Nun bin ich mit 48 am Kinder machen vorbei. Tochter 20 und gesund.
Die erste Tage machte die Einnahme mächtig müde. Würde fast sagen, klasse Schlafmittel.
Nach 2 Wochen war OP Termin und im Anschluss habe ich mich mit dem Neurochirugen über die Nebenwirkungen unterhalten.
So ein bisschen hab ich davon ab bekommen, aber ohne es bestellt zu haben.
Ich bekam Halsschmerzen und habe dann mal Online nach den unerwünschten Effekten geschaut. Dann war was über Depression und aggressivität usw. zu lesen. Mein Dr. sagte mir,dass er sich bei meinem Gemüt Depressionen absolut nicht vorstellen könnte, womit er natürlich Recht hat. Sowas ist in meinen Genen nicht angelegt. Was ich aber neben den inzwischen verschwundenen Halsschmerzen festgestellt habe, ist eine verkürzte Zündschnur.