Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

soulstrip, Monday, 24.04.2017, 03:06 (vor 3401 Tagen)
bearbeitet von soulstrip, Monday, 24.04.2017, 03:12

Den Spruch "nichts ist Perfekt" hat ja jeder schon mal gehört. Aber wenn man dann anfängt über die Bedeutung dieses Satzes nachzudenken, dann stellt man fest, dass dahinter sich eine bitter süße Erkenntnis verbirgt...

Denn es ist Wahr; in dieser Welt, in der wir uns befinden, existiert die Perfektion nicht. Hier in dem uns bekannten Universum herrscht neben den von Menschen entdeckten Naturgesetzen, auch das Chaos und das Ungleichgewicht; es fehlt immer was. Zu sehen ist es in allen Lebenslagen und Situationen....Es fehlt und mangelt immer an etwas an einer oder anderen Stelle, es ist nie vollkommen...

Der menschliche Geist oder Verstand versucht diese Vollkommenheit, diese absolute Perfektion (manche bewusst viele unbewusst) zu erreichen und zu erlangen, doch gelingt es nie...
Denn in der existenziellen Ebene des Daseins ist es nicht machbar...

Andererseits gibt es im menschlichen Bewusstsein (bei manchen bewusst, bei vielen unbewusst) die Angst vor dem Nichts (wenn man anfängt sich zu fragen wo gehen wir hin, wo kommen wir her); ich mein den absoluten Nichts...

Da kommt mir die Epilepsie wie ein Fenster vor, das ab und an uns geöffnet wird, damit wir hinter das Gefängnis (was ich Körper nenne) blicken können. Denn in diesem chaotischen und absolut unvollkommenen Universum, welches das Dasein genannt wird, ist die Sichtweise auf das Perfekte sehr beschränkt. Nämlich die Ego-Perspektive und das was wir mit unseren 2 Augen, Ohren und der Speicherkapazität der Walnuss da im Kopf sehen, hören und erfassen können...

Dabei ist es doch so einfach; denn jeder von uns kennt es und jeder hat es erlebt, die so genannte Perfektion oder das perfekte Universum, denn wir waren alle dort und kommen von dort. Von einem perfekten Ort, wo kein Ort ist und sonst auch nix ist, nämlich das absolute Nichts. Dort herrscht das vollkommene Gleichgewicht...Oder ein perfektes Universum.
Es fehlt nichts, man braucht nichts, denn dort ist nichts und wir waren ein Teil von dem Nichts. Eben die absolute Freiheit von Allem.

Viele Menschen die unter Epilepsie leiden, fürchten den Teil, wenn die Wahrnehmung des Daseins schwindet; wenn auf einmal, Raum, Zeit, das Ich-Bewusstsein und jegliche Gedanke, alles und jeder verschwindet und man von einem Augenblick in den anderen plötzlich sich im absoluten Nichts befindet, dort wo eine Sekunde, eine Minute gleich ist wie eine Ewigkeit...
Das lässt viele unsicher durch diese chaotische und unvollkommene Welt wandeln. Denn durch die Epilepsie (was ein Fensterblick zu anderen Universen aus meiner Sicht ist) fühlen sich viele eben unvollkommen und nicht perfekt (man hat Angst, das man irgendwohin fällt und sich blamiert oder sonst was)...

Dabei ist es unmöglich in diesem Universum ein vollkommenes Individuum zu sein (perfekt zu sein). Denn es ist die Natur des Daseins, Unvollkommen zu sein...So ist die Furcht, die man empfindet, (wenn der Prozess des Anfalls, des Verschwindens aus dem Dasein beginnt) nicht die Furcht vor dem Nichts... Es ist die Furcht der Erkenntnis, das man aus dem Perfekten Zustand wieder in dieses Chaos, diese Unvollkommenheit gezogen wird....
so wie der Spruch es ja schon sagt:
Nichts ist perfekt...
So das alle in der heutigen Welt nach der Perfektion streben und das Nichts dennoch fürchten...(Unterbewusst will man hin und dennoch hat man angst davor...)

So seid euch eurer Selbst nicht unsicher und fühlt euch nicht unvollkommen, denn es ist die Natur dieses Universums und wir sind ein Teil davon...Also nicht nötig sich zu verkriechen, zu verstecken oder gar sich zu schämen.....

Liebe Grüße an alle Müden da draußen von einem unvollkommenen Walnussbesitzer :)

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

stepl, Monday, 24.04.2017, 06:35 (vor 3401 Tagen) @ soulstrip

Hallo

Die Vollkommenheit hängt auch damit zusammen, anderen Menschen Vorwürfe machen.
Vieles in unserem Leben zu bewerten, zu beurteilen.
-- Das führt wieder dazu, dass die Menschen sich ständig damit beschäftigen was andere tun und machen.

Der Tee den ich trinke steht noch neben mir. Die Kanne worin der Tee ist, steht auf so einem Ständer wo unten das Teelicht an ist. Daneben das Teeglas wo der Tee drin ist.
-- Das Wahrnehmen von mir selbst und meiner Umgebung.

~
aufrunden, abrunden. Bein Dividieren ist es oft schwer eine glatte Zahl rauszubekommen. Das Abrunden, das Aufrunden. Die Frage der Nachkommastellen.
Es gibt die sogenannte Relativitätstheorie. Die Frage nach der Abweichung.


"So genau kann man das auch nicht sagen!"
Wie perfekt willst du denn sein?


Perfektionismus ist auch das Beschäftigen mit sinnlosem Zeug!
Ich habe Epilepsie und daran kann ich nichts ändern! Ich kann am Wetter nichts ändern!
An was? - kann ich was ändern?

gruss stepl

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Petrus, Saarland, Wednesday, 26.04.2017, 00:51 (vor 3399 Tagen) @ soulstrip

Hallo lieber Dichter
Ich hab über 40 Jahre EPI aber sorry ich hab selten einen in Prosa getarnten Schwachsinn gelese betreffen EPI
Das mag in anderen Bereichen zutreffen
Wenn ich allerdings einen GM habe mich einnässe aus dem Bett falle mit zungenbiss und Beulen Am Kopf und mit dem Kopf ins Kissen gedrückt nach Luft hechele und Stunden später wach werde dann bin ich nicht durch eine
"Welt gewandelt oder meine Wahrnehmung des Daseins ist geschwunden"
Dann kämpft mein Körper und wird voller Schmerzen am Morgen wach und ich kann mir ne gute Ausrede überlegen weswegen ich zu spät zur Arbeit komme.
Deine Prosa kannst du dir sparen.
Wie gesagt nur eine Meinung die musste jetzt aber raus.
Ich möchte hier niemanden persönlich angehen aber das war zu viel des Guten.
Euch allen noch ne Anfallsfreie Zeit
LG Petrus

Unten noch ein Auszug aus der Prosa


Viele Menschen die unter Epilepsie leiden, fürchten den Teil, wenn die Wahrnehmung des Daseins schwindet; wenn auf einmal, Raum, Zeit, das Ich-Bewusstsein und jegliche Gedanke, alles und jeder verschwindet und man von einem Augenblick in den anderen plötzlich sich im absoluten Nichts befindet, dort wo eine Sekunde, eine Minute gleich ist wie eine Ewigkeit...
Das lässt viele unsicher durch diese chaotische und unvollkommene Welt wandeln. Denn durch die Epilepsie (was ein Fensterblick zu anderen Universen aus meiner Sicht ist) fühlen sich viele eben unvollkommen und nicht perfekt (man hat Angst, das man irgendwohin fällt und sich blamiert oder sonst was)...
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Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

mezeg, München, Wednesday, 26.04.2017, 09:39 (vor 3399 Tagen) @ Petrus

Hallo Petrus,

stimme Dir uneingeschränkt zu

mezeg

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

soulstrip, Saturday, 29.04.2017, 00:15 (vor 3396 Tagen) @ Petrus
bearbeitet von soulstrip, Saturday, 29.04.2017, 00:20

Selbst der Unsinn hat seinen Sinn...
So rate ich dir: Beginn
zu dichten und zu denken
um deine Gedanken den anderen zu schenken...
Sonst, durch das ständige Einnässen,
wird das Gedachte völlig vergessen
und du wirst dich nur noch mit der Stille messen...
Denn wir leben im Land,
wo es gibt, des Wortes viele Richter und Henker...
So mach aus einem funken einen Gedankenbrand
und werde zum Dichter und Denker,
durch deine eigene unsinnige Hand...

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Petrus, Saarland, Saturday, 29.04.2017, 01:48 (vor 3396 Tagen) @ soulstrip

Hallo ,
Also jetzt wird es mir zu bunt dir ist wohl nicht klar dass hier ein ernstzunehmendes Forum
welches der Kommunikation Betroffener und dären Angehöriger dient.

Was ich als eine Bodenlose Frechheit empfinde ist dass du meine Darstellung eines GM und dem Hinweis auf das Einnässen zum Inhalt deiner Prosa machst wie wir alle unten lesen können.

Ich denk du ziehst das Gelingen eines Reimes jeglichem Anstand in der Kommunikation vor.
Wie denkt ihr anderen darüber ich finde das eine Frechheit sondergleichen und werde dies auch melden

Schönes WE und euch ne Anfallsfreie Zeit

So rate ich dir: Beginn
[quote]zu dichten und zu denken
um deine Gedanken den anderen zu schenken...
Sonst, durch das ständige Einnässen,
wird das Gedachte völlig vergessen[/quote]

[/color]

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Heidi, Monday, 01.05.2017, 12:56 (vor 3393 Tagen) @ soulstrip

Ach du meine Güte,
Poet, Philosoph und Dichter? Ich glaube sowas baut nicht auf,denn die meisten brauchen Erfahrungsaustausch und Ratschläge.
Lieber Gruß
Heidi

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Notty, Thursday, 22.06.2017, 11:09 (vor 3341 Tagen) @ Petrus

Da muss ich Petrus auch genauso 100% zustimmen...

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Chrisi_7, Monday, 19.06.2017, 19:19 (vor 3344 Tagen) @ soulstrip

Ich habe erst seit kurzem dieses Forum gefunden und dachte, Erfahrungen mit Betroffenen austauschen zu können.

Schade, solche Einträge gehen doch am Sinn dieses Forums vorbei.

Jeder von uns versucht täglich seinen Alltag mit der Diagnose zu meistern und nicht vor der Realität zu fliehen.

Chrisi_7

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

papillon, Wednesday, 21.06.2017, 20:20 (vor 3342 Tagen) @ Chrisi_7

Hallo Chrisi,

schreibe ich für mich, so habe ich eine neue Realität zu einem Zeitpunkt gesucht, wie mir ein Medikamentenwechsel die Füße weggezogen hat und meine bisherige Realität in Frage gestellt war.
Ich bin der Meinung, diese Diskussion hat im Epilepsie-Forum ihre Berechtigung.

Liebe Grüße
Papillon

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Chrisi_7, Friday, 23.06.2017, 17:43 (vor 3340 Tagen) @ papillon

Hallo Papillon,

nach reiflicher Überlegung muss ich sagen, dass ich dir zustimme. Das Thema hat seine Berechtigung. :-) Ebenso lag es mir fern, ein Urteil zu fällen.

Ich habe gelernt, mit Niederlagen umzugehen und nicht daran zu verzweifeln. Für mich ist ein Spaziergang mit meinem Hund ohne Begleitung, ein schönes Erlebnis, ein Tag ohne Anfall, ein guter Tag, eine Stunde ohne Nebenwirkungen der Medikamente, eine gute Stunde, ein Tag, an dem ich Arbeiten gehen kann/darf, ein Geschenk, weil die Normalität und meine Familie mir Kraft geben. Man lernt bescheiden zu werden und ist schon mit wenig zufrieden.

Jeder Betroffene wird mir sehr wahrscheinlich zustimmen, ein Leben als Epileptiker ist nicht leicht. Die Gesellschaft macht es uns nicht leicht, wir machen es uns nicht leicht und die Krankheit macht es auch nicht einfach, zumal man sich leider erst im Laufe der Jahre so richtig damit auskennt. Nach vielen Behandlungsversuchen, die vielleicht nicht immer die Richtigen waren. .....und eine Lobby haben wir auch nicht wirklich.

Im beruflichen und privaten Alltag habe ich festgestellt, dass die Umwelt sehr verhalten reagiert, wenn sie mit Krankheit, gesundheitlichen Problemen usw. konfrontiert werden. Auch ist Epilepsie immer noch sehr stigmatisiert.

.....aber für mich ist das kein Grund, aufzugeben und aufzuhören um meinen Platz zu ringen. Sich ständig neu Positionieren zu müssen, kostet viel Kraft, gerade wenn man täglich sieht, wie schmal der Grad zur Pflegebedürftigkeit oder zum Verlust der intellektuellen Fähigkeiten ist. Jedoch ist es auch eine Chance, wie viele Erfahrungen in meinem Leben hätte ich nicht gemacht, wenn ich "normal und nicht krank" gewesen wäre (gute und schlechte). Das Glas ist halbvoll, nicht halbleer.

....aufhören zu kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben tue ich erst, wenn ich die Augen zu mache.

Lg Chrisi

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Heidi, Saturday, 24.06.2017, 10:04 (vor 3340 Tagen) @ Chrisi_7

< Erfahrungen in meinem Leben hätte ich nicht gemacht, wenn ich "normal und nicht krank" gewesen wäre (gute und schlechte). Das Glas ist halbvoll, nicht halbleer.

....aufhören zu kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben tue ich erst, wenn ich die Augen zu mache. >

Chrisi, ich bin da vollkommen Deiner Meinung. Positiv denken und niemals aufgeben ist auch meine Devise. Träumereien oder Wunschgedanken habe ich nur nach Anfällen.
Lieber Gruß
Heidi

Energie

papillon, Monday, 26.06.2017, 09:02 (vor 3338 Tagen) @ Chrisi_7

Hallo Chrisi,

es ist schön zu lesen, wie du deine Energie aus den Alltäglichkeiten des Lebens annimmst.

Ich denke, jeder stellt sich auf seine Weise die Energie zusammen, welche zum handeln, denken und fühlen benötigt wird. Im Augenblick fällt es mir wieder leicht, die Energie aus meiner Umgebung zu sehen und anzunehmen. Ich hatte eine Phase, welche mir gerade noch die Energie gab, mein Gehirn anzuregen, nach Möglichkeiten der Energie zu suchen. Ich habe mich dann literarisch mit dem Buddhismus, der Meditation usw. beschäftigt.
Heute finde ich Energie in der Gegenwart einer Blume, einem Schmetterling und vielen anderen Dingen auf dieser Erde.

Hallo Soulstrip,
es gibt noch so viele Dinge in diesem Universum zu entdecken.

Liebe Grüße
Papillon

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

mezeg, München, Monday, 26.06.2017, 10:33 (vor 3337 Tagen) @ Chrisi_7

da muß ich an einem Spruch denken, den mein Vater aus Italien zurückbrachte:

"Se tu volessi ringraziare Dio per tutte le gioie che ti da non ti resterebbe tempo per lamertarti"

(Würdest Du Dich bei Gott bedanken, für alle von ihm geschenkte Freuden, hättest Du zum Heulen keine Zeit mehr.)

Frei übersetzt.

Etwas laienhaft umgedacht: viele unangenehm belastende Erfahrungen haben wir alle gehabt. Wenn wir uns aber um schönere mehr fixieren, geht es besser. Viele kleine schöne Momente aufwerten: nettes Gespräch, schöne Landschaft, kleine Hobbies usw.

Ich quäle mich nun mit dem vollkommen plötzlichen Tod einer Nichte, einem altem Foto, worauf sie etwa zehnjährig die Hand meiner Tochter - gerade zwei Wochen älter - hält. Gleiches Kleid / T-Shirt in umgekehrter Farbe. Ich heule dabei, bin aber glücklich das Foto selber damals da muß ich an einem Spruch denken, den mein Vater aus Italien zurückbrachte:

"Se tu volessi ringraziare Dio per tutte le gioe che ti da non ti resterebbe tempo per lamertarti"

(Würdest Du Dich bei Gott bedanken, für alle von ihm geschenktee Freude, hättest Du zum Heulen keine Zeit mehr.)

Frei übersetzt.

Etwas laienhaft umgedacht: viele unangenehme belastatende Erfahrungen haben wir alle gehabt. Wenn wir aber um schönere mehr fixieren, geht es besser. Viele kleine schöne Momente aufwerten: nettes Gespräch, schöne Landschaft, kleine Hobbies usw.

Ich quäle mich nun mit dem vollkommen plötzlichen Tod einer Nichte, einem altem Foto, worauf sie etwa zehnjährig die Hand meiner Tochter - gerade zwei Wochen älter - hält. Gleiches Klein / T-Shirt in umgekehrter Farbe. Ich heule dabei, bin aber glücklich das Foto selber damals gemacht und es nun zwischen den alten Fotos aufgefunden zu haben. Daß alle Familienmitglieder sich darauf fixiert haben und meine Tochter das Foto auf dem Display ihres Handys geladen hat. Auch über das DVD eines von ihr gedrehtem Dokumentars, eine Fassung für mich, worauf sie mit fröhlicher Stimme das Kommentar selber spricht. Wir können ihre Stimme immer wieder hören.

Eine sehr schlimme Zeit und gleichwohl sehr schöne Erinnerungen.

Schöne Erlebnisse müssen wir oft mit hoher Kraft suchen aber irgendwie gibt es doch was.

mezeg Familienmitglieder sich darauf fixiert haben und meine Tochter das Foto auf dem Display ihres Handys geladen hat. Auch über das DVD eines von ihr gedrehtem Dokumentars, eine Fassung für mich, worauf sie mit fröhlicher Stimme das Kommentar selber spricht. Wir können ihre Stimme immer wieder hören.

Eine sehr schlimme Zeit und gleichwohl sehr schöne Erinnerungen.

Schöne Erlebnisse müssen wir oft mit hoher Kraft suchen aber irgendwie gibt es doch was.

mezeg

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Visionist, Wednesday, 02.08.2017, 22:46 (vor 3300 Tagen) @ soulstrip

Sehr weise und vernünftig geschrieben, welche die Epilepsie nicht als Krankheit ansehen, sondern mit der Zeit ( Erkundung dessen was man fühlt und auch immer wieder hört ) als etwas ausser ordentliches erkundet. Die meissten denken, dies wäre verrückt oder daß man dies als Illussionen empfängt.
Gut dargestellt

Das streben nach Perfektion und die Angst vor dem Nichts

Visionist, Wednesday, 02.08.2017, 23:10 (vor 3300 Tagen) @ Visionist

Ich bin Epileptiker seit 20 Jahren und habe immer wieder petit-mal wie die Ärzte dies so einfach sagen. Eigenartig ist, daß ich immer wieder bei meinen petit-mal Anfällen die gleichen Gedanken und Gefühle habe. Ich kann reden ( und weiss in diesem moment was ich sage ), jedoch Niemand kann dies verstehen und ich kann auch Niemand verstehen. Manchmal dauert dies 5 Minuten und manchmal 5 Stunden. Alle lächeln mich an und ich frage mich in diesem Moment, ob diese Menschen überhaupt Intelligent sind. Sogar Cäsar hatte Epilepsie und auch Napoleon und einige andere Intelligente. Prüft Euch selbst mal, wo Ihr steht oder Euch fühlt.
Entwickelt Euch
Ryszard