Schwerbehinderung - Arbeitgeber
Hallo!
Kurz zu meiner Epi:
Ich habe (vermutlich) mit 18 den letzten GM (im Schlaf) gehabt. Bin jetzt 27 und habe "nur" noch Auren. Etwa alle 4-6 Wochen bekomme ich eine von mir genannte "Auraphase". Dann bin ich quasi 2 Wochen ausgenockt. Habe Tag und Nacht bis zu 30 Auren. In dieser Phase höre ich außerdem "Stimmen". Auraphasen werden zu 99% durch Schlafmangel/Stress und Krankheit (z.B. Erkältung) ausgelöst.
Nun mein Problem: Ich habe eine 40 Stunden Woche (+40min Arbeitsweg). Ich würde gerne auf 35 Stunden gehen, traue mich aber nicht, danach bei meinem Arbeitgeber zu fragen. Der denkt dann, ich bin einfach nicht "engagiert genug" oder schlichtweg "faul". Ich weiß auch nicht, wie er reagiert, wenn ich ihm von der Epi erzähle. So ohne Nachweis könnte er denken, ich erfinde das (du fährst doch Auto! So schlimm kanns ja dann nicht sein!)
Ich bin überzeugt, dass die Stunde weniger arbeiten täglich meinem Kopf sehr gut tun würde! Finanziell wäre es auch kein Problem. Mit weniger Gehalt kann ich leben.
Wenn ich nun eine Schwerbehinderung hätte, hätte mein Arbeitgeber ja auch einen Vorteil (hört man ja immer, wie genau weiß ich nicht). Vielleicht würde er mir dann entgegen kommen...
Meint ihr, ich habe eine Chance?
Wenn ich die Schwerbehinderung beim Arbeitgeber melde, wird er dann auch wissen, dass es sich bei der Behinderung um eine Epilepsie handelt?
LG