Taubheit in den Beinen und Händen
Hallo Heidi,
eine Lendenwirbelspinalkanal-Stenose kann zu Gefühlsausfällen in Händen und Füßen führen und ebenso die Funktionen Harn und Stuhl beeinträchtigen. Typisch für eine Verengung des Spinalkanals ist das anfangs schmerzhafte Ziehen in den Oberschenkeln.
Medikamente mit guter Wirkung haben fast alle unerwünschte Nebenwirkungen. Bei wem was auftritt, lässt sich im Voraus nicht sagen, weil Tabletten bei jedem anders wirken. Taubheit, Kribbeln und Gefühlsausfälle in den Füßen treten bei vielen Wirkstoffen auf. Daraus lässt sich nichts schließen.
Auf die Frage, was machen bei den Symptomen, kann ich nur empfehlen, erst noch einmal abzuwarten, ob sie nicht verschwinden, weil bei vielen Medikamenten nur in den ersten Wochen nach Beginn der Einnahme Nebenwirkungen auftreten.
Die Vermutung des Neurologen, es könnte eine Spinalkanal-Verengung sein, würde ich mit dem Hausarzt besprechen. Sollte es wirklich der Fall sein, sollte alles versucht werden, auf eine Operation zu verzichten. Bei mir hat Physiotherapie geholfen. So konnte ich auf die OP verzichten.
Ich finde, es sollte ausführlich abgeklärt werden, woher die Symptome kommen, wenn du z. B. Bluthochdruck hast, solltest Du auch den Arzt darauf ansprechen. Ich wünsche gute Besserung!
Liebe Grüße und schöne Weihnachten
Anton
--
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!
Weitere Beiträge finden Sie in meinem Profil!
Bitte auf "Anton" auf der Kopfleiste klicken.
gesamter Thread:
- Taubheit in den Beinen und Händen -
Heidi,
21.12.2017, 09:43
- Taubheit in den Beinen und Händen - Green, 21.12.2017, 21:15
- Taubheit in den Beinen und Händen -
Anton,
22.12.2017, 17:05
- Taubheit in den Beinen und Händen - Heidi, 23.12.2017, 11:45