Briviact
Guten Abend liebe Leute im Forum,
ich bin für meine Tochter "unterwegs", die seit einigen Monaten Briviact zusammen mit Phenhydan einnimmt. Anfänglich ging´s einigermaßen, nun aber merke ich, dass sie zunehmend vergesslich, aggressiv und zeitweise unausstehlich wird. Nach meinem Eindruck hat sie sich im Wesen irgendwie verändert. Die Zahl der Anfälle -vorwiegend nachts- nimmt wieder zu. Ich habe den Eindruck, dass die Verhaltensänderung auf die Kombination der Medikamente zurück zu führen ist. Meine Frage: Ist jemand im Forum, der/die ähnliche Erfahrungen gemacht hat??
Briviact
Hallo,
ich nehme seit 21.10.17 auch Briviact in Kombination mit Vimpat und Lamotrigin.
Am Anfang, die ersten 5 bis 6 Wochen, hatte ich auch diese Symptome (Vergesslichkeit, aggressiv, Müdigkeit) das hat sich dann allerdings alles wieder gelegt.
In dieser Zeit war ich auch Anfallsfrei, aber seit Anfang dieses Jahres sind die Anfälle wieder vorhanden.
Vom Verhalten her, merke ich, das ich nicht mehr so spontan wie früher bin.
Briviact
Hallo Sonne,
ich nehme den kleinen Bruder von Briviact, das Levetiracetam. Briviact ist eine Weiterentwicklung von Keppra (Levetiracetam). Sowohl Levetiracetam als auch Briviact sind hervorragende Mittel gegen Epilepsie. Woher sie stammen, kannst Du bei Eingabe von „Keppra“ bei Wikipedia lesen.
In den meisten Fällen wirken sie gut. Leider bedeutet eine gute Wirkung aber unerwünschte Nebenwirkungen. Eine Nebenwirkung von Briviact ist Feindseligkeit und Aggressivität. Leider muss man als Patient damit leben und sehen, in kritischen Fällen wieder auf den Teppich zu kommen.
Man muss also auf sich achtgeben, damit man nicht zu sehr auffällt. Meine Meinung: Ich nehme seit nunmehr 12 Jahren Levetiracetam und habe noch nie ein besseres Medikament bekommen. Ich wünsche euch alles Gute!
Liebe Grüße
Anton
Noch ein Hinweis: Wenn Du mehr über Briviact erfahren möchtest, kein Problem: Unser Forum hat eine Suchfunktion, ganz oben rechts, einfach "Briviact" eingeben.
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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!
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