Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen
Hallo Leute,
bin neu hier und hoffe dass ich vielleicht irgendwelche Leute finde, die vielleicht auch Erfahrungen mit Valproat den Nebenwirkungen / dem Absetzen des Medikaments und der Verbesserung der symptomatik?!
Ich selbst habe eine lange Leidensgeschichte
Ich habe Orfiril seit meinem 12. eingenommen ( es war auch das 1. und einzige medikament das zu anfang probiert wurde) und habe noch nie eine regelmäßige Periode gehabt... ich habe da nie einen Zusammenhang mit dem Medikament gesehen... meine mutter und ich haben immer alles dem Neurologen erzählt
Nun habe ich die letzten Jahre immer mehr verschiedene symptome bekommen:
PCO, Libidoverlust, chronischer Vit D mangel, demineralisierung der Zähne, herzrythmusstrg, konzentrationsstrg, verlangsamung des denkens, Probleme mit der Verdauung, depressionen...etc.
Mein ansässiger Neurologe hat jedesmal gesagt: Neee, es ist ausgeachlossen, dass irgendwas davon Nebenwirkungen sein könnten, obwohl einiges in der Verpackungsbeilage steht...
Irgendwann war es mir zu dumm, hab den neurogogen gewechselt und bin zusätzlich ins epilepsiezentrum gegangen...
Der Neurologe meinte:
das ist auf jedenfall Nebenwirkung, das könnte Nebenwirkung sein, das könnte eine Folge der Nebenwirkungen sein, das hängt nicht mit dem Medikament zusammen...
wir haben erst auf Oxcarbazetin sprich kepra oder wie das heißt gewechselt... folge: selbstmordgedanken
der ansässige neurologe wollte mir nur antidepressivum verschreiben, obwohl die ärzte im KH bei umstellung gesagt haben: wenn selbstmordgedanken kommen sollten muss es abgesetzt werden.
bin wieder zum Neurologen im Zentrum-wechsel zu Apydan
siehe da Selbstmordgedanken waren innerhalb von kurzer zeit weg...
seit dem wechsel auf Apydan habe ich jetzt chronische Entzündungen im Hals... bereits nach der Entlassung hatte ich probleme meine medikamente einzunehmen... ständige würgattacken, die medikamente blieben im Halsstecken, lösten sich im rachen auf...
dachte erst es liegt vielleicht daran, dass ich es nicht mehr gewohnt mit tabletten zu schlucken... hab vorher immer kapseln eingenommen...mit medikamentenüberzug ging es auch meistens
die ärzte haben das immer abgetan damit, dass ich ja keine medikamente mehr einnehmen will...- alles psychisch!
hab immer wieder erkältungen bekommen... die entzündung- gelber auswurf- waren aber immer da und haben- meiner meinung nach- aber immer wieder die infektanfälligkeit begünstigt.
HNO- arzt hat mir omeprazol- säurehemmer - verschrieben, damit meine chronische entzündung im rachen- die man offensichtlich sehen konnte- abheilen kann. hat aber nur kurzfristig was gebracht. hab inzwischen magenspiegelung hinter mir-keine ursache gefunden...
mein alter Hausarzt in der stadt meiner Eltern hat inzwischen anzeichen für eine Schilddrüsen entzündung entdeckt.
Wie angenehm kalte Wickel doch sein können!
sollte vorher immer nur inhalieren...
Bin inzwischen auf am überlegen ob eine Nierenentzündung - die vielleicht schon seit jahren unterschwellig da ist?! auch mit dabei ist...
denn durch globuli gabe ( carzino0sinum C30) hat meine symptome der letzten monate noch extremer werden lassen...sprich ohren, augen, kiefer, hals, schulterschmerzen, probleme meine augen scharf zu stellen, lichtempfindlichkeit und dazu kam noch, dass ich druck gefühl im nieren bereich plus hitze entwicklung in Nierenform hatte...
inzwischen halten mich die meisten ärzte eh für nen hypochonder oder sensibelchen... denn so viele symptome kann eine junge frau in meinem alter doch gar nicht haben!
Aber zurück zum orfiril:
seit absetzten habe ich das 1. in meinem leben meine periode regelmäßig, meine zysten in den Eierstöcken werden weniger...
aber meine konzentrationsprobleme v.a. auf der arbeit sind immer noch da. und es ist schon 1 jahr her, dass die mediakamente umgestellt wurden.
ich wollte eigentlich nur wissen, hat jemand ähnliche erfahrungen mit dem orfiril gemacht?! mit den nebenwirkungen, der umstellung?
mich hat das nämlich total erschrocken und wütend gemacht als ich kurz vor der umstellung plötzlich in der apotheke unterschreiben musste, dass mir bewusst sei, das frauen im gebährfähigen alter des medikament nicht einnehmen sollten, wegen der hormonellen auswirkungen, die das medikament hat...
theoretisch können alle möglichen Symptome mit den hormonen zusammen hängen... auch die extremen wassereinlagerungen in den beinen, die ich erst nach tragen einer kompressionsstrumpfhose nach einer herzkatheter untersuchung mit bleibenden schmerzen in den beinen bemerkt habe...
1o kilo gewichtsabnahme innerhalb von 1-2 monaten nur durch die strumpfhose, obwohl ich jahrelang so versucht hab abzunehmen... mit ernährungsumstellung, und sport und allem...
und die ärzte sagen bei einer veränderung von 3-4 Konfektionsgrößen immer noch, dass es keine gravierenden wassereinlagerungen waren...
Im moment bin ich einfach nur fertig!
Elisabeth