Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen

Kezia86, Sunday, 18.11.2018, 08:47 (vor 2827 Tagen)

Hallo Leute,
bin neu hier und hoffe dass ich vielleicht irgendwelche Leute finde, die vielleicht auch Erfahrungen mit Valproat den Nebenwirkungen / dem Absetzen des Medikaments und der Verbesserung der symptomatik?!

Ich selbst habe eine lange Leidensgeschichte
Ich habe Orfiril seit meinem 12. eingenommen ( es war auch das 1. und einzige medikament das zu anfang probiert wurde) und habe noch nie eine regelmäßige Periode gehabt... ich habe da nie einen Zusammenhang mit dem Medikament gesehen... meine mutter und ich haben immer alles dem Neurologen erzählt

Nun habe ich die letzten Jahre immer mehr verschiedene symptome bekommen:
PCO, Libidoverlust, chronischer Vit D mangel, demineralisierung der Zähne, herzrythmusstrg, konzentrationsstrg, verlangsamung des denkens, Probleme mit der Verdauung, depressionen...etc.

Mein ansässiger Neurologe hat jedesmal gesagt: Neee, es ist ausgeachlossen, dass irgendwas davon Nebenwirkungen sein könnten, obwohl einiges in der Verpackungsbeilage steht...

Irgendwann war es mir zu dumm, hab den neurogogen gewechselt und bin zusätzlich ins epilepsiezentrum gegangen...

Der Neurologe meinte:
das ist auf jedenfall Nebenwirkung, das könnte Nebenwirkung sein, das könnte eine Folge der Nebenwirkungen sein, das hängt nicht mit dem Medikament zusammen...

wir haben erst auf Oxcarbazetin sprich kepra oder wie das heißt gewechselt... folge: selbstmordgedanken
der ansässige neurologe wollte mir nur antidepressivum verschreiben, obwohl die ärzte im KH bei umstellung gesagt haben: wenn selbstmordgedanken kommen sollten muss es abgesetzt werden.

bin wieder zum Neurologen im Zentrum-wechsel zu Apydan
siehe da Selbstmordgedanken waren innerhalb von kurzer zeit weg...

seit dem wechsel auf Apydan habe ich jetzt chronische Entzündungen im Hals... bereits nach der Entlassung hatte ich probleme meine medikamente einzunehmen... ständige würgattacken, die medikamente blieben im Halsstecken, lösten sich im rachen auf...
dachte erst es liegt vielleicht daran, dass ich es nicht mehr gewohnt mit tabletten zu schlucken... hab vorher immer kapseln eingenommen...mit medikamentenüberzug ging es auch meistens
die ärzte haben das immer abgetan damit, dass ich ja keine medikamente mehr einnehmen will...- alles psychisch!

hab immer wieder erkältungen bekommen... die entzündung- gelber auswurf- waren aber immer da und haben- meiner meinung nach- aber immer wieder die infektanfälligkeit begünstigt.
HNO- arzt hat mir omeprazol- säurehemmer - verschrieben, damit meine chronische entzündung im rachen- die man offensichtlich sehen konnte- abheilen kann. hat aber nur kurzfristig was gebracht. hab inzwischen magenspiegelung hinter mir-keine ursache gefunden...

mein alter Hausarzt in der stadt meiner Eltern hat inzwischen anzeichen für eine Schilddrüsen entzündung entdeckt.

Wie angenehm kalte Wickel doch sein können!

sollte vorher immer nur inhalieren...

Bin inzwischen auf am überlegen ob eine Nierenentzündung - die vielleicht schon seit jahren unterschwellig da ist?! auch mit dabei ist...
denn durch globuli gabe ( carzino0sinum C30) hat meine symptome der letzten monate noch extremer werden lassen...sprich ohren, augen, kiefer, hals, schulterschmerzen, probleme meine augen scharf zu stellen, lichtempfindlichkeit und dazu kam noch, dass ich druck gefühl im nieren bereich plus hitze entwicklung in Nierenform hatte...

inzwischen halten mich die meisten ärzte eh für nen hypochonder oder sensibelchen... denn so viele symptome kann eine junge frau in meinem alter doch gar nicht haben!

Aber zurück zum orfiril:
seit absetzten habe ich das 1. in meinem leben meine periode regelmäßig, meine zysten in den Eierstöcken werden weniger...
aber meine konzentrationsprobleme v.a. auf der arbeit sind immer noch da. und es ist schon 1 jahr her, dass die mediakamente umgestellt wurden.

ich wollte eigentlich nur wissen, hat jemand ähnliche erfahrungen mit dem orfiril gemacht?! mit den nebenwirkungen, der umstellung?

mich hat das nämlich total erschrocken und wütend gemacht als ich kurz vor der umstellung plötzlich in der apotheke unterschreiben musste, dass mir bewusst sei, das frauen im gebährfähigen alter des medikament nicht einnehmen sollten, wegen der hormonellen auswirkungen, die das medikament hat...

theoretisch können alle möglichen Symptome mit den hormonen zusammen hängen... auch die extremen wassereinlagerungen in den beinen, die ich erst nach tragen einer kompressionsstrumpfhose nach einer herzkatheter untersuchung mit bleibenden schmerzen in den beinen bemerkt habe...
1o kilo gewichtsabnahme innerhalb von 1-2 monaten nur durch die strumpfhose, obwohl ich jahrelang so versucht hab abzunehmen... mit ernährungsumstellung, und sport und allem...
und die ärzte sagen bei einer veränderung von 3-4 Konfektionsgrößen immer noch, dass es keine gravierenden wassereinlagerungen waren...

Im moment bin ich einfach nur fertig!

Elisabeth

Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen

Green, Sunday, 18.11.2018, 09:37 (vor 2827 Tagen) @ Kezia86

Hallo

beim lesen Ihrer Geschichte dachte ich ...ja es könnte ...ja es könnte...aber ob
wird es schwer sein eine Antwort zubekommen.

Sind sie Anfallsfrei?

Ist die Schilddrüse untersucht worden....kann der Hausarzt.
Dann würde ich mich entscheiden mit meiner Epilepsie in einer Hand zubleiben.
Und oder gegebenen falls noch mal das Epilepsiezentrum wechseln.

Die Unterschrift in der Apotheke ist unserem Zeitalter zu schulden wo viele meinen
jemand anderen für was Verantwortlich machen zu können was passiert/entsteht.....so müssen die anderen sich halt schützen....mit der Unterschrift.

Ansonsten oben rechts die Suchfunktion mit dem Ofiril haben sie schon genutzt?

www.moses-schulung.de eine Idee.

Alles Gute

lg Green

Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen

Kezia86, Sunday, 18.11.2018, 16:44 (vor 2827 Tagen) @ Green

Halli Green,
danke für die schnelle Antwort.

Ja, ich bin offizell seit vielen Jahren Anfallsfrei. Weswegen letztes Jahr unter 5 tägigen Videomonitoring das Orfiril abgesetzt wurde. Es zeigten sich keine grand- mal anfälle- denn bis dato sind die Ärzte davon ausgegangen, dass ich Grand - mal-Anfälle hätte, allerdings zeigten sich linksseitig interiktale epilepsietypische apotentiale, also wurde die diagnose von einer fokalen Epilepsie gestellt. Ich hatte zwar 1x das Gefühl, von benommenheit, total wattigem Kopf, mit extremem Hang zum Weinen- auf eine nicht normale Art und weise... aber in der zeit konnten keine auffälligkeiten im EEG gefunden worden, die für einen Anfall sprechen, weshalb ich offiziell immer noch als anfallsfrei gelte...( obwohl der leitende Arzt auch meinte, dass auch bei Anfällen in dem Gehirnareal wo ich vermutlich betroffen bin, auch bei Anfällen nicht immer eindeutige Auffälligkeiten im EEG zu sehen seien.
Weshalb ich beim Antrag auf Schwervehinderung auch nur 30 Grad bekommen habe...
Was ich a.G. meiner starken kognitiven Einschränkung im Arbeitsleben versucht habe.

Ja, meine Schilddrüse wurde schon vor ...3-4 Jahren untersucht beim Endokrinogen, weil die symptome die ich habe auch für Hashimoto sprechen könnten...
Mit dem Ergebnis: Nein, Hashimoto ist es nicht, nein, es seien keine Auffälligkeiten in der Schilddrüse...
Aber auch damals wurde mir beim Endokrinologen nicht wirklich zugehört... Alles was die Ärzte gehört haben war:
Das ist eine Junge Frau, die Probleme mit ihrer Periode hat, die PCO hat , und die einen akuten Kinderwunsch hat...
Aber dass erst der Leidensdruck durch die Symptomatik kommt und dann hintendran der Kinderwunsch... denn bevor ich an kinder denken kann, muss es mir erst wieder gut gehen...
dementsprechend wurde nur Vit D Mangel, ein Hyperinsulinämismus festgestellt, gesagt: es wird empfohlen medformin einzunehmen,und Gewicht durch eine kohlenhydratarme Ernährung zu reduzieren, damit die wahrscheinlichkeit kinder zu bekommen steigt. und damit hatte sich die Beteiligung der Endokrinologen.

Da mein Hausarzt gar keine untersuchungen macht außer abhören von herz und Lunge, einmal in mund und ohren gucken, vielleicht noch Ultraschall... Blut/stuhl und Harnuntersuchungen werden nur gemacht, wenn ich ihn ausdrücklich darum bitte...
Bei der bitte nach Krankengymnastik ,u.a. nach autounfall, wurde mir gesagt: sie sind doch ergotherapeutin- sie können sich doch selbst behandeln... machen sie doch einfach mehr sport, gehen sie zügig spazieren, dann gibt sich das alles von selbst...
nach der katheteruntersuchung/ ablation- nach auffälligen Herzrythmusstörungen beim Dauer-EEG beim absetzte/ Umstellen der medikamente und der damit verbundenen gefühlten schmerzen und schwellungen- die meiner meinung nicht weggingen und meiner Bitte um Manuelle Lymphdrainage meinte mein hausartz tatsächlich zu mir: nein, MLD verschreibe ich ihnen nicht, denn das bringt doch so und so nichts. sie bekommen nur eine kompressionsstrumpfhose, den bei ihnen liegt kein mediziniacher Grund vor auf Grund dessen uch ihnen MLD verschreiben könnte...
ja... das sieht man dann... nach 1 tag strumpfhose tragen, war die kompressionswirkung weg und ich musst mir eine neue verordnen lassen...
und trotz einer gewichtsabnahme vob inzwischen 13 kilo nur durch wasserverlust sagen die ärzte( HA und Kardiologe) immer noch das ist kein gravierendes Ödem!

der Phlebologe sagt nur: ja, das was sie selbst in die wege geleietet haben, das hätte ich auch gemacht... auffälligkeiten der Venen sind nicht. es könnte alles von der Hormonumstellung durchs Orfiril kommen, deswegen untersuch ich nichts weiteres...

Deswegen bin ich ja letzte woche zu meinem Ehemaligen Hausarzt bei meinen Eltern gegangen... der hat die Schilddrüse geschallt.. keine Knoten, aber die Struktur ist aufgällig... daher könnte eine Entzündung der Schilddrüse vorliegen...
Jetzt ist mein altet Hausarzt erst mal im Urlaub...und mein nächster Termin ist erst 3 wochen... und erst dann werden meine blutwerte etc besprochen....

Ich will morgen auch meinen Hausarzt wechseln, denn inzwischen habe ich 0 vertrauen mehr zu ihm... und ich hab vorher alles versucht... gespräche mit ihm...
beim 1. bei nennunh meiner Symptome meinte er nur: machen sie sich nicht so nen kopf was sein könnte...reden sie sich nicht ein, sie könnten eine erkrankung ihrer patienten haben...
Es wurden keine untersuchungen, kein ergründen det symptomatik kein gar nichts gemacht...
seit dem hüpfe ich von einem facharzt zum anderen auf der suche was ich habe...
die überweisung zum endokrinologen habe ich auch von meinem Frauenarzt bekommen, weil der meinte so geht es nicht weiter...

Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen

Green, Sunday, 18.11.2018, 20:15 (vor 2827 Tagen) @ Kezia86

Hallo
und nehmen sie Metformin oder können sie Ihren Zucker durch essen/verhalten kontrolieren ?

Naja Anfallsfrei und 3o Prozent Schwerbehinderung wollten sie mehr?
Bei Hausärzten gibt es das DMPprogramm für verschiedene Krankheiten auch für Diabetes.
Suchmaschinen und Ihre Krankenkasse kann Ihnen mehr dazu sagen .

Lg Green

Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen

Kezia86, Sunday, 18.11.2018, 20:40 (vor 2827 Tagen) @ Green

Beim Absetzten des Valproats waren keinerlei Auffälligkeiten bzgl. Hyperinsulinämie mehr da...

Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen

Green, Sunday, 18.11.2018, 20:54 (vor 2827 Tagen) @ Kezia86

...toll

Erfahrungen mit Valproat/Orfiril Nebenwirkungen

Kezia86, Sunday, 18.11.2018, 20:55 (vor 2827 Tagen) @ Green

ja... nützt mir aber auch nichts...
die symptomatik ist trotzdem noch da...