Levetiracetam
Hallo meine Lieben, ich bin etwas verzweifelt. Ich hatte mit 16 Jahren das erste Mal einen epileptischen Anfall. Leider gibt es keinerlei Hinweise wieso, weshalb warum. Ich habe keinerlei Narben im Hirn, Unfälle odg.auch EEGs sind immer unauffällig,es gibt keinerlei Reaktionen, außer, dass mich das Flackerlich beim EEG unglaublich nervös macht. Es gibt auch keinen in der Familie der Epilepsie hat. Ich mutmaße,dass mein Körper vielleicht sensibel reagierte oder es an der Migräne lage. Ich hatte seit der Diagnose um die 4 Anfälle. Zu dieser Zeit war ich psychisch sehr belastet, ich musste ein sehr traumatisches Ereignis verarbeiten und habe mich zusätzlich schulische massiv unter Druck gesetzt, ich wollte gegen Erwartungen aller beweisen was ich leisten kann. Bis mein Kopf sagte, nö, kein Bock mehr. Jetzt bin ich 27 und hatte meine letzten Anfall vor knapp 4 Jahren. Der Anfall hatte die Ursache, dass ich grad Mutter geworden bin, ich hatte massiven Schlafmangel und Ruhe Mangel, da ich sowohl von meinem damaligen Partner und auch der Familie keinerlei Unterstützung hatte. Und war so übermüdet, dass ich übersehen hatte, dass meine Medikamente leer waren. Nach dem WE auf dem Weg zur Ärztin, hatte ich einen leichten Anfall. Er dauerte so 2 Minuten und generell hatten meine Anfälle eine Dauer von aller maximalst 5 Minuten.
Es wurden verschiedene Medikamente getestet. Das Erste das gut einstellbar war, war Keppra. Leider übernahm das die Kasse nicht weiter, weshalb ich auf Levetiracetam umsteigen musste 1000mg tägl. Das nehme ich jetzt schon seit ein paar Jahren. Ich weiß, dass es eigentlich recht gut verträglich ist. Aber seit mein Kleiner auf der Welt ist, wurde ich immer müder. Ich habe alles checken lassen, auch bei verschiedenen Ärzten. Magen Darm, Blutbild groß und klein, Schilddrüse usw. Allerdings wird die Müdigkeit nicht besser, sie wird sogar schlimmer. Genauso wie die Konzentrationsprobleme,welche ich auf die Müdigkeit zurückführe. Ich habe auch mittlerweile sehr viel Unterstützung, meine Mutter nimmt den Kleinen öfter weshalb ich mich langsam mehr und mehr frage, kann es vielleicht doch an den Medikamenten liegen, dass ich die Müdigkeit und die Konzentrationsprobleme habe? Ich weiß, dass Nebenwirkungen eher am Beginn der Einnahme auftreten, aber ist es vielleicht doch möglich? Sollte ich mit meiner Neurologin reden? Ich denke nach dem dritten Anfall war es, als ich meine Ärztin fragte ob auch ein Leben oder Medikation möglich ist. Und sie sagte, dass ich sie für immer nehmen müsste.
Ich möchte eine Sache erwähnen wo ich weiß, dass folgendes nicht unbedingt lobenswert ist, aber nach der Diagnose Epilepsie, habe ich aufgehört Alkohol zu trinken, für ganze 7 Jahre. Die letzten ca. 2 Jahren habe ich wieder regelmäßig Alkohol konsumiert. Ich habe deshalb oft abends auf die Tablette "verzichtet", bzw. die Tablette früher als üblich genommen. Ich gebe auch zu, dass es etwas ausgeufert ist. Es war einfach weil ich mir in meiner Jugend keinem Raum gewährt habe, mein Grenzen zu testen, ich hatte, sagen wir es so, andere Dinge im Kopf, ich musste erwachsen sein, für meine Mutter und meine Brüder da sein. Als ich dann merkte, dass das regelmäßige Party machen mit Alkohol mir körperlich und psychisch immer schlechter getan hat, habe ich es wieder aufgehört. Mittlerweile bringe ich nicht mal mehr ein kleines Gläschen Sekt runter, weil mir der Alkohol kaum noch schmeckt.
Ich hoffe es kann mir jemand weiter helfen.
Alles Liebe
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Katie 27,
03.04.2019, 12:07
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mathilda,
03.04.2019, 12:21
- Levetiracetam - Katie 27, 03.04.2019, 14:46
- Levetiracetam - pegasus, 03.04.2019, 17:28
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mathilda,
03.04.2019, 12:21