Benzodiazepine und EEG
Pimkie17, Tuesday, 25.06.2019, 18:25 (vor 2608 Tagen)
bearbeitet von Pimkie17, Tuesday, 25.06.2019, 18:46
Hallo,
ich nehme seit einiger Zeit Benzodiazepine ( Oxazepam), nun habe ich demnächst EEG Kontrolle
in wie weit können Benzodiazepine das EEG beeinflussen?
Möchte erreichen das, dass EEG unauffällig ist, damit ich LAMOTRIGIN von derzeit 400mg auf 300mg reduzieren kann, darauf wird sich meine Neurologin vermutlich aber nur einlassen wenn mein EEG in Ordnung ist.
Derzeit bin ich am Ausschleichen vom Oxazepam, dies wird vermutlich noch bis Januar 2020 dauern, da ich das ganze in Eigenregie Ambulant durchführen tue.
Geplant ist meinerseits das ich nächstes Jahr 2020 das LAMOTRIGIN reduzieren tue, nehme ja derzeit 400mg und das ist mir einwenig zu hoch, dies möchte ich aber auch Ambulant selbstständig reduzieren, vorausgesetzt meine Neurologin stimmt dem ganzen zu.
Gruß
Benzodiazepine und EEG
mathilda, Wednesday, 26.06.2019, 08:49 (vor 2607 Tagen) @ Pimkie17
Hallo Pimkie,
ich weiß es nicht genau, doch ich könnte mir vorstellen, dass Benzos das EEG beeinflussen. Die haben auf das Gehirn doch eine beruhigende Wirkung und sind da, um u.a. weitere Anfälle zu vermeiden.
Mir kam die Frage auf, warum du das Lamotrigin reduzieren möchtest? Hast du Nebenwirkungen, wirkt bei dir das Medikament gut?
Bei mir wurde bei Lamotrigin immer der Blutwert (Medikamentenspiegel) gemessen. Da war ich mal bei 600 mg auf einen Spiegelwert von 14. Das war zu hoch, Anfälle hatte ich weiter und die Nebenwirkungen wurden schlimmer, bis ich zu einem anderen Neurologen gegangen bin.
LG
Benzodiazepine und EEG
Pimkie17, Wednesday, 26.06.2019, 11:43 (vor 2607 Tagen) @ mathilda
Hallo Mathilda,
Vielen Lieben Dank für deine Antwort.
Nachdem ich mit Benzodiazepine in den Abhängigkeitsbereich war und einen Entzug machen sollte ( habe Abgebrochen) bin ich jetzt Eigenständig weit runter gekommen aber in meinem Tempo.
Eigentlich sollte ich noch Oxazepam 5mg drin lassen, möchte ich aber nicht und dementsprechend kommt das auch auf die 0.
Nein vom LAMOTRIGIN habe ich keine Nebenwirkungen, habe zwar arge Hautprobleme, allerdings habe ich die schon länger könnte allerdings auch von meiner ersten Einnahme vom LAMOTRIGIN herrühren, dort habe ich es aber zügig wieder abgesetzt. Da ich aber dann 2 Jahre kein LAMOTRIGIN mehr genommen habe ist es ziemlich unwahrscheinlich, das der Juckreiz so lange anhält.
Es gab’s Wochen da habe ich meine kompletten Beine Blutig gekratzt, weil ich bald irre geworden bin
Seit Juli oder September 2018 ( wann eingeschlichen wurde ist mir nicht bekannt ) da direkt habe ich keine Nebenwirkungen festgestellt.
Meine Neurologin und auch meine Hausärztin wissen von dem Außmaß nix, lediglich meine Hautärztin ist eingeweiht, die hat mir Cortionscreme aufgeschrieben, meine Blutwerte kontrolliert, ich habe meine Ernährung geändert gehabt, habe viele viele Nahrungsmittel weg gelassen, habe nur noch Kastanienwaschmittel benutzt, ( selbst hergestellt) ohne Weichspüler und Co und nix hat geholfen.
Nun gehe ich ab dem 08.07.2019 in eine Hautklinik Stationär um dem ganzen auf dem Grund zu gehen, warum und woher das kommt, in der Hoffnung das die was finden, damit ich endlich weiß was mir mein Leben seit etwa 3 Jahren zur Hölle macht.
LAMOTRIGIN bin ich derzeit bei 400mg was mir eindeutig zu viel ist, ich habe mittlerweile so arge Angst ( durch den Stationären Entzug) das man mir das LAMOTRIGIN auch im Eiltempo entzieht und dem möchte ich einfach entgegen wirken indem ich Eigenständig ganz ganz langsam nicht mehr als 5mg pro Monat absetzen tue, es dauert ewig bis ich auf 300mg runter bin, was mir aber Schlussendlich egal ist, aber ich kann selbst bestimmen.
Allerdings wird sich meine Neurologin auf das Absetzen nur einlassen, wenn ich ein „gutes EEG“ habe was unauffällig ist, andernfalls wird Sie dem ganzen niemals zustimmen, und ich müsste weiterhin bei 400mg bleiben. Da ich jetzt im August 2019 ein EEG habe und dort definitiv noch eine „kleine“ Menge Oxazepam nehmen tue, könnte es ja mit großen Glück sein, das mein EEG unauffällig ist.
Da ich aber auch nicht ohne Rücksprache mit meiner Neurologin absetzen möchte, denn es würde vermutlich am Medikamentenspiegel sonst auffallen, muss mein EEG in Ordnung sein.
Lg Pimkie17
Benzodiazepine und EEG
mathilda, Thursday, 27.06.2019, 14:05 (vor 2606 Tagen) @ Pimkie17
Hallo Pimkie,
ja dann verstehe ich, warum du vom Lamotrigin runter willst. Ich wünsche dir viel Glück in der Hautklinik, dass endlich was gefunden wird.
Ich finde es auch sehr gut von dir, vom Benzo wegzukommen. Und dass du scheinbar einen starken Willen hast, das wird dir in deinem Leben immer gut helfen.
Das Lamotrigin willst du ja wirklich seehr langsam absetzen. Vor Jahren wurde es mir sehr langsam eindosiert, das waren die ersten vier Wochen je 5 mg pro Woche. Und dann alle zwei Wochen in 25 mg Schritten hoch.
Ich könnte mir vorstellen, dass zB 5 mg alle zwei Wochen weniger auch völlig in Ordnung wären. Da würde nicht so viel Zeit bei draufgehen und du könntest schneller gucken, ob es deiner Haut besser geht.
Das Absetzen bzw die Umstellung im Krankenhaus ist immer zügig, da hatte ich auch Anfälle und war immer völlig benebelt. Das ging anderen genauso, die ich dort kennen lernte.
Mal gucken, was deine Neurologin sagt und ich hoffe, alles wird gut.
LG
Benzodiazepine und EEG
Pimkie17, Thursday, 27.06.2019, 16:57 (vor 2606 Tagen) @ mathilda
Hallo Mathilda,
warst du zum ein dosieren auch in einer Klinik? Bei mir wurden meines Wissens nach pro Woche um 25mg auf dosiert.
Bei mir wurde das nur in einer Klinik bis zum Ende gemacht 200mg weil ich im Vorfeld Levitracetam nicht alleine auf dosiert habe. Ich sollte auf 1000mg hoch, habe mich aber voher selbst entlassen bei 500mg der „Plan“ war dann, das ich Zuhause alleine hoch gehe was ich aber nie tat.
500mg Levitracetam wurde bei mir auch ziemlich zügig abgesetzt, und damit mir das kein 2tes mal blüht würde ich das komplette LAMOTRIGIN selbstständig Zuhause alleine ausschleichen, über viele Jahre.
Oxazepam 25mg die ich im Januar 2019 noch genommen habe, setze ich auch „klein“ ab, ich bin aber noch bis mindestens 2020 beschäftigt mit dem Absetzen.
Niemals würde ich für ein „Ausschleichen“ irgendwelcher Medikamente nochmal in irgendeine Klinik gehen. Möchte allerdings im Bezug auf LAMOTRIGIN nur nach Rücksprache mit meiner Neurologin ausschleichen, denn das wäre mir auf eigene Faust zu heikel falls doch was passiert. Bezüglich des LAMOTRIGIN werde ich nix machen zu dem meine Neurologin nicht zustimmt.
Lg Pimkie17
Benzodiazepine und EEG
Pimkie17, Thursday, 27.06.2019, 17:57 (vor 2606 Tagen) @ Pimkie17
ich nochmals,
derzeit setze ich ja noch Oxazepam ab, wenn ich damit auf 0 bin, muss ich mindestens noch 6 Monate warten bis ich überhaupt mit LAMOTRIGIN anfangen könnte abzusetzen, damit ich meinem ZNS genug Zeit gebe damit es sich erholen kann, voher würde ich damit auch kein Risiko eingehen.
Ich möchte ja auch nächstes Jahr ein Langzeit EEG haben was unauffällig ist damit mein Fahrverbot endlich mal ein Ende hat.
Gruß
Benzodiazepine und EEG
pegasus, Wednesday, 26.06.2019, 13:07 (vor 2607 Tagen) @ Pimkie17
Benzodiazepine beeinflussen das EEG
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroenzephalografie#Schlafspindeln
Benzodiazepine und EEG
Pimkie17, Wednesday, 26.06.2019, 15:36 (vor 2607 Tagen) @ pegasus
Hallo Pegasus,
meine Neurologin weiß das ich Benzodiazepine nehme auch das genaue Mittel, das letzte EEG im Krankenhaus war wohl in Ordnung.
Wenn das EEG dieses Mal wieder in Ordnung ist, Anfang September habe ich Termin, dann ist das ja bereits fast 1 Jahr in Ordnung wäre zumindest die Chance Realistisch das Sie dem Absetzen zustimmt.
Ich weiß nur leider auch sollte es Auffälligkeiten geben, wird Sie dem nicht zustimmen.
Bei dem Benzodiazepine ist das was anderes da sollte ich zwar Schlußendlich jetzt auch 5mg drin behalten, das kommt für mich aber nicht in Frage dadurch das ich damit bereits in der Toleranz war und bin und ich mich arg zusammen reißen muss nicht wieder höher zu gehen muss ich komplett ohne Ärzte auf 0mg absetzen.
Beim LAMOTRIGIN ist das was anderes, deswegen mache ich das nicht ohne Rücksprache mit meiner Neurologin, das wäre mir dann zu Risikoreich, zumal ich die Hoffnung habe ( will nächstes Jahr 2020 ) nochmal ein Langzeit EEG haben) das wenn das in Ordnung ist das mein Fahrverbot aufgehoben wird, was momentan bei 2 Jahre ( ohne Grund) liegt.
Gruß
Benzodiazepine und EEG
pegasus, Saturday, 29.06.2019, 16:31 (vor 2604 Tagen) @ Pimkie17
Ähm, das wurde geändert mit der Fahrerlaubnis. Das ist jetzt nur noch 1 Jahr nach dem letzten Anfall.
https://www.bussgeldkatalog.org/fahrverbot-epilepsie/
Allerdings bin ich mir aufgrund des Oxi nicht sicher, ob man damit überhaupt fahren darf.
Benzodiazepine und EEG
Pimkie17, Sunday, 30.06.2019, 00:23 (vor 2604 Tagen) @ pegasus
Hallo Pegasus,
Okay, werde ich mir mal durchlesen, mir fällt es zwar echt schwer und ich bin auch schon Rückfällig geworden was das Fahrverbot angeht, aber in knapp 6 Monaten 1 mal, das ist für mich schon ein Erfolgserlebnis. Dafür das ich noch vor 1 Jahr beinah täglich Auto gefahren bin, ca. 3000km im Monat und jetzt Monatelang nicht, es gab nur einen „Ausrutscher“. Dieses 1 mal war eine Ausnahme im „Normalzustand“ würde ich mich das nicht wagen.
Sagen wir mal so, ich werde ja als „Abhängig“ geführt, frag mich nicht wieso und weshalb denn ich war es nie wirklich aber ich habe halt eine andere Meinung als die Ärzte.
Um „Legal“ Auto fahren zu dürfen bräuchte ich von meiner Neurologin eine „Bescheinigung“ das, das Oxazepam als Antiepileptika eingesetzt wird, denn wenn man mich anhalten würde und ich müsste einen Urin / Bluttest machen würde das Oxazepam als Betäubungsmittel natürlich angezeigt werden. Ohne Bescheinigung droht ein Verlust der Fahrerlaubnis / MPU und ein Bußgeld. Mit Bescheinigung, passiert Nix...
Allerdings wird meine Neurologin vermutlich einen Teufel tun und mir diese Bescheinigung ausstellen, solange wie Sie, mir das Fahrverbot verpasst hat. Sodass ich gezwungen bin mich weitestgehend an dieses Fahrverbot zu halten.
Allerdings weiß ich auch selbst ( selbst bei dem „1 Ausrutscher“ ) das ich nicht in der Lage bin momentan Verkehrssicher ein Kraftfahrzeug zu führen, deswegen bleibt dieses oben erwähnte 1 mal auch eine Ausnahme, weil ich weiß selbst, das ich eine „tickende Zeitbombe“ bin im Straßenverkehr.
Ich hatte ja vor einiger Zeit vermutlich im Auto einen Anfall, ich habe die Orientierung verloren und wusste nicht mehr wo ich bin, war wohl kurzzeitig wie weg getreten, das hat mir den „Rest“ gegeben. Zum Glück bin ich zum damaligen Zeitpunkt schon nicht mehr gefahren, ich möchte mir nicht ausmalen wie das geendet wäre.
Ich möchte zwar trotz ( Empfehlung meiner Neurologin 5mg weiterhin zu nehmen) auf 0mg, weil ich jetzt wie gesagt schon oft in Mini Entzüge Falle und es nur noch eine Frage der Zeit wäre bis ich wieder hoch gehen müsste, komplett raus dosieren mit dem Oxazepam, bin momentan bei 8mg allerdings bis ich von diesen 8mg weg bin dauert es noch etliche Monate, mein Ziel ist März 2020, danach ist mein Bluttest allerdings vermutlich noch eine lange Zeit Positiv, bis ich komplett mit Oxazepam fertig bin wird es vermutlich Ende 2020.
Ich muss mal in einem weiteren „Therad“ eine neue Frage stellen, nur damit die hier nicht untergeht, von dieser Frage Bzw. Dessen Antworten hängt meine Vorgehensweise beim nächsten Termin bei meiner Neurologin ab. Vielleicht kennst du dich ja diesbezüglich aus.
Lg
Benzodiazepine und EEG
Green, Sunday, 30.06.2019, 12:17 (vor 2603 Tagen) @ Pimkie17
Hallo
Okay, werde ich mir mal durchlesen, mir fällt es zwar echt schwer und ich bin auch schon Rückfällig geworden was das Fahrverbot angeht, aber in knapp 6 Monaten 1 mal, das ist für mich schon ein Erfolgserlebnis
Naja jeder dem sie bei so einer Gelegenheit eventuell einen Angehörigen/Kind ..an fahren...tot fahren...
Rollstuhl reif fahren... kann sich ja sagen ...ach er war stark und es war ja nur ein Ausrutscher….macht ja nix...das uns jemand geschadet hat.
Naja und versichert ist er ja auch nicht....was solls.
Lg Green
Benzodiazepine und EEG
Pimkie17, Sunday, 30.06.2019, 15:45 (vor 2603 Tagen) @ Green
Hallo Green,
klar hast du Recht und zu 99,9% halte ich mich auch mittlerweile dran. Nun ich möchte es abgesehen mal vom Unfall oder dergleichen auch nicht Riskieren das man mir aufgrund dem Oxazepam mein Führerschein weg nimmt, denn ein „Nachweis über die Notwendigkeit“ der Einnahme werde ich von meiner Neurologin nicht bekommen.
Für die Zukunft werde ich mich auch wieder an das Fahrverbot halten, zumindest solange ich Oxazepam nicht weg habe und meine Neurologin mir das Fahrverbot nicht aufhebt, wo wohl ein Wunder geschehen müsste.
Eigentlich habe ich auch gar kein Führerschein mehr dabei der ist normalerweise bei mir Zuhause, da ich aber derzeit unterwegs bin, habe ich den für den Notfall mitgenommen.
Gruß