Umstellung Lamotrigin-Hersteller

Gilmore1612, Sunday, 19.01.2020, 13:37 (vor 2400 Tagen) @ Jules118

Hallo Jules118

ich kenn dein Problem nur zu gut. Ich habe auch von meiner Stammapotheke zu hören bekommen, es ist nichts lieferbar und musste jetzt allerdings von Aurobindo zu Aristo wechseln. Dass du jetzt auf Aurobindo wechseln musst, wundert mich, denn mir wurde suggeriert, Aurobindo gäbe es derzeit nicht. Seltsam. Das aut-idem Kreuz hat der Neurologe schon rausgenommen, damit ich überhaupt irgendein Präparat bekomme.

Bin ziemlich gefrustet, denn ich habe den Anschein, dass mir das Aristo nicht so gut bekommt wie das Aurobindo. Schöner Mist. :-(

Was mich aber komplett umgehauen hat, war die Apothekenmitarbeiterin, die mir, nachdem ich mir das Lamotrigin Aristo geholt hatte, auf den Anrufbeantworter gesprochen hat, ich müsse dieses anders einnehmen, als das Aurobindo. Sprich zerkauen oder in Wasser auflösen. Dass es auch die 3. Option, mit einem Glas Wasser gibt, wie es auch im Beipackzettel steht und ich es über 4 Jahre praktiziert habe, darüber hat sie kein Wort gesagt. Meine Aurobindo gingen also gestern zu Ende und ich habe meine 1. halbe "neue" Tablette genommen, zerkaut, was total nach hinten losgegangen ist. Mir war schwummrig und als ich im Bett lag, hatte ich den Eindruck, es würde wackeln. Meine Beine selber haben aber nicht unwillkürlich gezuckt, aber innen drin hatte ich den Eindruck, ich würde Zittern. Ich hoffe, man wird aus meiner Beschreibung irgendwie schlau. Das hat mich so verunsichert. War das als Anfall zu werten? Bin ich fahrtüchtig? Ist das nur eine Umstellungsreaktion? Reine Kopfsache? Heute Früh habe ich meine Dosierung so eingenommen, wie bisher, mit Wasser runtergespült und es geht mir besser. Nicht gut, aber besser. Trotzdem habe ich beschlossen, morgen zum Neurologen zu gehen und mal in einer anderen Apotheke nach Aurobindo zu fragen. Wenn du es bekommen hast, müsste da ja dranzukommen sein.

Ich weiß, dass es bestimmt schlimmere Fälle gibt, wir da durch müssen und mir da nicht zu große Gedanken machen sollte, aber ich denke, die Angst vor neuen Anfällen kennen die meisten. Meine Tochter hat nämlich große Angst davor, dass ich wieder umfalle. Sie hatte das als 3-jährige bei meinem ersten Anfall mitbekommen und ein neues Fahrverbot hängt natürlich auch dran. Wie ist das denn bei euch so?

Liebe Güße


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