Teil 2 fok. Anfälle Psyche

Jessi76, Saturday, 25.05.2024, 21:12 (vor 27 Tagen)

Was meine Psyche betrifft habe ich schon einiges durchmachen müssen. Ich habe eine PTB Störung und im laufe der Jahre von Jugend an eine mittelschwere chronische Depression entwickelt. Ich komme aus einer Alkoholiker Familie und meine Mutter ist eine sehr sehr narzisstische Person.
Hinzu kommt das ich 2006 eine Kleinhirnblutung hatte. Ausgelöst durch eine Malformation? Ursache unklar. Ich musste in der Nacht notoperiert werden. Seither, habe ich so oder so einen zentralen Hirnschwindel mit dem ich leben muss. Ich habe etlichen Kuren/Reha´s hinter mir. Vieles wurde psychologisch besprochen. Eine Verhaltenstherapie habe ich nie gemacht. Zeitlich irgendwie nicht möglich gewesen. Ich denke das ich eine sehr starke Person bin und vieles in meinem Leben wegstecken konnte. Und alles alleine mache. Ich bin verheiratet seit 14 Jahren, habe 2 schon große Kinder.
Mein ganzes leben besteht nur aus Ängsten. Am schlimmsten sind für mich soziale Ängste. Sie begleiten mich ein leben lang. Vor allem körperlich und auf der Gefühlsebene. Nach aussen hin, sieht man mir das überhaupt nicht an. Niemand würde das denken oder sehen. Ich kann gut was vorspielen.
Ich war dabei vor dieser Hirn OP 2016 mein leben meine Persönlichkeit zu entfalten, dabei mich lieben zu lernen. Ich habe sämtliche Entspannungtechnicken, Gespräche, Tagebucheinträge ect. durchgeführt.
Immer wieder kommen belastende Gefühle in Form von Unwohlsein, Bauchschmerzen, Tinnitus, Schwindel zu Geltung die ich aber immer unterdrücke und versuche sie einfach hinzunehmen. Ich bin kein Mensch der rumjammert und Aufmerksamkeit will, oder so. Ich mache immer alles was Menschen von mir verlangen. In meiner Ehe bin ich nicht glücklich. Es findet gerade eine Zeitveränderung statt, das meke ich besonders an meinen großen Kindern und meine kommenden Wechseljahren. Das alles spielt glaub ich auch eine Rolle in mir. Es fühlt sich an, als hätte ich mich selbst verloren. Ich funktioniere nur noch. Ich will einfach nur meine Arbeit machen, nach Hause gehen, mit meinem Hund die Natur geniessen und meine Ruhe haben!!! Ich habe keine Lust auf Menschen, mich zu unterhalten ect. Gesprächen kann ich teilweise nicht mehr folgen ect. Am morgen, wenn ich meine Pat. aufkläre meine Arbeit mache gehts mir relativ gut. Obwohl ich mittlerweile an einem Punkt angekommen bin, indem ich mich frage, macht das hier überhaupt Sinn, was ich hier tue. Ich hab meine Arbeit mal geliebt. War euphorisch dies zu tun. Aber ich frage mich, wozu das alles. Aber, da bin ich sicherlich nicht die einzige. Ich bin mir selbst egal geworden!! Von meiner Persönlichkeit kann ich das behaupten. Was meine körperlichen Symptome betrifft, hab ich immer Panik die Kontrolle über ihn zu verlieren. Ich freue mich, wenn dieser lange Text gelesen wird. Danke und Lg


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