Abscence
Hallo,
zu mir: 28 Jahre alt.
Diagnose im 15 Lebensjahr, zunächst nur Abscence Anfälle (kurzes Zucken mit "Abwesenheit im Kopf"). Dies mehrere Male. Irgendwann kamen Grand-Mal-Anfälle hinzu.
Ab dem 20 Lj. Medikation mit 200 mg Lamotrigin morgens und abends. 750 mg Levetiracetam morgens und abends..
Anfangs lief eigentlich noch alles gut mit der Medikation. Letzter Grand-Mal vor ca. 8 Jahren.
Meine Anfälle werden grundsätzlich immer durch Müdigkeit getriggert oder "Überreizung" (bedeutet wenn ich schnell auf Sachen reagieren muss und überwältigt werde mit Informationen). Dann aber nur Abscence-Anfälle. Grand-Mal kriege ich keine mehr.
Gemerkt habe ich jedoch folgendes und ich KANN ES MEINEM ARZT NICHT ERZÄHLEN, da ich meinen Beruf dadurch gefährden würde (ich arbeite für die BRD und stehe kurz vor der Verbeamtung, dauert noch ca. 2 Jahre). Es ist kein Beruf womit ich andere gefährden würde, wie z.B. Polizist. Es handelt sich um einen einfachen Bürojob, dennoch habe ich Angst.
Meine Lebensqualität leidet darunter jedoch. Ohne Verbeamtung würde ich fast 1.000€ weniger im Monat machen, also will ich dies wirklich bei meinem Arzt nicht ansprechen:
Ich spiele liebendgerne Videospiele in meiner Freizeit, weil es mich von meinem Beruf und Alltag gut ablenkt.
Photosensitiv reagiere ich nicht darauf. Ich kann sogar bei Diskolicht feiern gehen, kein Problem.
Es sind nur meist die Reaktionsüberflutungen bei schnellen Spielen.
Ich habe dann immer eine geistige Abwesenheit wie man sie bei Abscence-Anfällen kennt. Tritt so ca. alle 30 Sekunden dann ganz kurz für 3-4 Sekunden auf, dies ca. 5-6 Mal am Stück. Ich zucke nicht stark, sondern gucke nur automatisch weg vom Bildschirm.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen und hat dies beim Arzt angesprochen? Wenn ja, wie seid ihr das rangegangen?
Wie soll ich da herangehen, ohne es meinem Arzt zu sagen?
Danke!
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- Abscence -
Stevenson,
17.02.2025, 13:39
- Abscence - pegasus, 19.02.2025, 11:30