Epilepsie und Ernährung
Moin,
ich denke, es ist unstrittig davon auszugehen, dass eine ausgewogene Ernährung sich auf alle möglichen Vorgänge im Körper positiv auswirkt. Aber kann sie gepaart mit einer guten Schlafhygiene und Alkoholverzicht auch das Risiko epileptischer Anfälle ohne Medikation auf ein akzeptables Maß reduzieren? Ich habe Zweifel, aber Hoffnung hat ja zuweilen nur die Dicke eines Strohhalms. Bei der Recherche in dem Bereich bin ich jetzt auf Harald Hüther, seinen Naturheilkompass und LaVita gestoßen. Ich weiß nicht, ob das hier schon mal Thema war, aber mich würde eure Meinung interessieren. Ich finde Hüther wie diesen Truntschka-Saft mindestens mal dubios, stoße online aber auf keine Kritik am einen oder anderen. Klar träumen viele davon, den für ein gesundes Leben nötigen täglichen Küchendienst gegen eine Zauberpille oder eben einen Löffel Saft einzutauschen, aber das ist doch eher Abzocke, oder? Leute (ob Hüther wirklich promovierter Mediziner ist, kann ich nicht prüfen), die nach Kanada ziehen und von da Kurse anbieten, erfüllen mich nur bedingt mit Vertrauen (was nicht an Kanada liegt). Und ehemalige Eishockey-Stars, die in der Ernährungswissenschaft neue Maßstäbe setzen, mag es geben - für wahrscheinlich halte ich das aber nicht. Freue mich, wenn ihr da Meinungen zu habt, wünsche aber so oder so ein schönes Wochenende.