Medikamentennebenwirkung / Blutwerte

malou, Wednesday, 30.07.2025, 21:47 (vor 380 Tagen)

Mein Sohn nimmt 2000 mg Levetiracetam und 300 mg Lacosamid. Im Februar r wurde beim Hausarzt ein Blutbild gemacht und es hat sich gezeigt, daß die Leberwerte nicht in Ordnung waren. Man meinte, daß kommt von den Medikamenten und da kann man nichts machen. Jetzt soll im Herbst nochmal ein Blutbild gemacht werden.
Dann werde ich mir auch die Werte mal geben lassen. Beim Neurologen wo wir aller 3 Monate in Behandlung sind wurde noch kein Blutbild gemacht und beim letzten Mal wurde besprochen Lacosamid zu erhöhen auf 400 mg täglich. Leider hab ich voll vergessen die das Blutbild zu erwähnen. Irgendwie versteh ich auch nicht, warum ein Neurologe keinen Wert auf die Blutwerte legt. Nun hab ich erst mal entschieden, daß Medikament nicht zu erhöhen und im Herbst das Blutbild abzuwarten und dann mit dem Neurologen zu besprechen wie es weitergeht.

Hat von Euch schon jemand Erfahrung gemacht bezüglich dieser Problematik. Kann es auch sein, daß die Blutwerte sind wieder einpegeln. Es ist ja auch nicht so einfach wieder auf ein anderes Medikament zu wechseln, denn wenn man einmal gut eingestellt ist ist das doch schade ..... bloß die Leberwerte dürfen natürlich nicht drunter leiden... Kontrollieren Eure Neurologen regelmäßig die Blutwerte. Auf den Spiegel hat man immer geachtet bei uns aber auf die anderen Werte bin ich erst durch meine Häusärztin aufmerksam geworden.
vg

Medikamentennebenwirkung / Blutwerte

Anton, Thursday, 31.07.2025, 18:55 (vor 379 Tagen) @ malou

Hallo und guten Abend,

während vor 30 Jahren Blutuntersuchungen während des Aufdosierens von Medikamenten noch üblich waren, ist es heute bei vielen Wirkstoffen nicht mehr erforderlich. Aber es geht ja nicht nur um den Blutserumspiegel eines Wirkstoffs, sondern um den ganzen Patienten, und da sollte regelmäßig das Blut untersucht werden.

Wenn ich richtig liege, lässt sich einmal im Quartal eine Blutuntersuchung bei der Krankenkasse abrechnen. Sofern Gründe dafür vorliegen. Die Zeiten haben sich geändert. Es wird mehr aktive Mitarbeit des Patienten verlangt. Man muss schon sagen, was man möchte. Sowohl beim Hausarzt als auch beim Neurologen.

Es gibt sogar Medikamente, da sind regelmäßige Kontrollen Pflicht, und es gibt Medikamente, die dürfen erst verordnet werden, wenn das Blutbild in Ordnung ist.

Gegen die Epilepsie nehme ich seit vielen Jahren Levetiracetam und Oxcarbazepin. Von Zeit zu Zeit interessiert mich, wie hoch der Spiegel ist, das wird dann vom Neurologen akzeptiert und durchgeführt.

Fazit: Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient sollte durch den Patienten angeschoben werden. Und Wünsche, die zum Teil durch Wissen aus dem Internet kommen, diskutiert werden.

Viele Grüße
Anton

Labor Gärtner – Referenzwerte Blutserumspiegel
https://leistungsverzeichnis.labor-gaertner.de/entry/541

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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!

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Medikamentennebenwirkung / Blutwerte

malou, Sunday, 03.08.2025, 21:29 (vor 376 Tagen) @ Anton

Hallo und guten Abend,

während vor 30 Jahren Blutuntersuchungen während des Aufdosierens von Medikamenten noch üblich waren, ist es heute bei vielen Wirkstoffen nicht mehr erforderlich. Aber es geht ja nicht nur um den Blutserumspiegel eines Wirkstoffs, sondern um den ganzen Patienten, und da sollte regelmäßig das Blut untersucht werden.

Wenn ich richtig liege, lässt sich einmal im Quartal eine Blutuntersuchung bei der Krankenkasse abrechnen. Sofern Gründe dafür vorliegen. Die Zeiten haben sich geändert. Es wird mehr aktive Mitarbeit des Patienten verlangt. Man muss schon sagen, was man möchte. Sowohl beim Hausarzt als auch beim Neurologen.

Es gibt sogar Medikamente, da sind regelmäßige Kontrollen Pflicht, und es gibt Medikamente, die dürfen erst verordnet werden, wenn das Blutbild in Ordnung ist.

Gegen die Epilepsie nehme ich seit vielen Jahren Levetiracetam und Oxcarbazepin. Von Zeit zu Zeit interessiert mich, wie hoch der Spiegel ist, das wird dann vom Neurologen akzeptiert und durchgeführt.

Fazit: Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient sollte durch den Patienten angeschoben werden. Und Wünsche, die zum Teil durch Wissen aus dem Internet kommen, diskutiert werden.

Viele Grüße
Anton

Labor Gärtner – Referenzwerte Blutserumspiegel
https://leistungsverzeichnis.labor-gaertner.de/entry/541

Hallo und guten Abend,

während vor 30 Jahren Blutuntersuchungen während des Aufdosierens von Medikamenten noch üblich waren, ist es heute bei vielen Wirkstoffen nicht mehr erforderlich. Aber es geht ja nicht nur um den Blutserumspiegel eines Wirkstoffs, sondern um den ganzen Patienten, und da sollte regelmäßig das Blut untersucht werden.

Wenn ich richtig liege, lässt sich einmal im Quartal eine Blutuntersuchung bei der Krankenkasse abrechnen. Sofern Gründe dafür vorliegen. Die Zeiten haben sich geändert. Es wird mehr aktive Mitarbeit des Patienten verlangt. Man muss schon sagen, was man möchte. Sowohl beim Hausarzt als auch beim Neurologen.

Es gibt sogar Medikamente, da sind regelmäßige Kontrollen Pflicht, und es gibt Medikamente, die dürfen erst verordnet werden, wenn das Blutbild in Ordnung ist.

Gegen die Epilepsie nehme ich seit vielen Jahren Levetiracetam und Oxcarbazepin. Von Zeit zu Zeit interessiert mich, wie hoch der Spiegel ist, das wird dann vom Neurologen akzeptiert und durchgeführt.

Fazit: Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient sollte durch den Patienten angeschoben werden. Und Wünsche, die zum Teil durch Wissen aus dem Internet kommen, diskutiert werden.

Viele Grüße
Anton

Labor Gärtner – Referenzwerte Blutserumspiegel
https://leistungsverzeichnis.labor-gaertner.de/entry/541


Hallo Anton,

haben bei dir die Medikament auch die Leberwerte beeinflusst?? Mein Sohn nimmt schon sein einigen Jahren Levetiracetam und bisher waren die Werte immer in Ordnung. Wir mußten allerdings Anfang des Jahres von Vimpat auf Lacosamid umstellen haben aber einen Hersteller gefunden mit den gleichen Hilfstoffen so dass die Umstellung ohne Probleme war. Ich weiß nicht aber könnte vielleicht auch das Lacosamid schuld an den Leberwerten sein zumal es aber die gleichen Stoffe enthält wie Vimpat eher unwahrscheinlich oder??
vg