Arbeit und Epilepsie
Annita, Wednesday, 13.08.2025, 20:11 (vor 366 Tagen)
Hallo ich habe folgendes Problem ich arbeite stundenweise als Beraterin und habe neben der Epilepsie auch eine Parese und arbeite deshalb nicht alleine. Ich bringe fast die selbe Leistung wie ein gesunder habe fast keine anfaelle mehr. Aber immer wieder von Kollegen "du musst doch als behinderte, kranke nicht mit Patienten arbeiten" du musst uns nichts beweisen du willst nur nicht zu Hause sitzen " es werden mir einfach faelle weggenommen. Man muesste dir eine Aufsicht zur Seite stellen. Ein Kollege hat mir eine falsche Anweisung gegeben und bekam riesen aerger und bekomme oft anspruchslose Arbeit. Teilweise Aufgaben die Praktikanten machen. Mein Aufgabenbereich ist eigentlich Gespräche anzunehmen, Anamnese zu machen und Fachkräfte wie z.b.sozialarbeiter hinzuziehen. Jetzt gab es einen leichten Unfall und ich half während des Gesprächs mein Kollege hat auf nichts reagiert. Mein verhalten wurde als fahrlässig und überfordert eingestuft. Klar bin ich froh wieder zu arbeiten aber muss ich mich so behandeln lassen? Ich kann nicht immer zur Besprechung kommen. Ich habe mir erstmal Urlaub genommen und einen Brief geschrieben
Arbeit und Epilepsie
Lizzy, Friday, 15.08.2025, 13:03 (vor 365 Tagen) @ Annita
Hi Annita,
aus genau diesen Gründen habe ich aufgehört, in meinem Umfeld über die Epilepsie und auch (ja, habe ich auch) die Cerebalparese zu sprechen. Vorurteile und Bevormundung hämmern nur so auf einen ein.
Das Denken der anderen wird man schlecht ändern können, aber deinen eigenen Umgang damit. Du weißt, was du kannst und was nicht, was richtig ist und was falsch. Versuche einfach dein Bestes zu geben, ggf. das Gespräch zu suchen und Aufklärungsarbeit zu leisten und wenn es dir gar zu doof wird und nichts fruchtet, kannst du dich auch nach einer anderen Stelle umsehen. Aber erst kündigen, wenn der neue Vertrag in der Tasche ist, alles andere ist fatal. Ansonsten: Kopf hoch, durchatmen und weiter geht's!
lg Lizzy
Arbeit und Epilepsie
Annita, Friday, 15.08.2025, 14:12 (vor 365 Tagen) @ Lizzy
Hi Annita,
aus genau diesen Gründen habe ich aufgehört, in meinem Umfeld über die Epilepsie und auch (ja, habe ich auch) die Cerebalparese zu sprechen. Vorurteile und Bevormundung hämmern nur so auf einen ein.
Das Denken der anderen wird man schlecht ändern können, aber deinen eigenen Umgang damit. Du weißt, was du kannst und was nicht, was richtig ist und was falsch. Versuche einfach dein Bestes zu geben, ggf. das Gespräch zu suchen und Aufklärungsarbeit zu leisten und wenn es dir gar zu doof wird und nichts fruchtet, kannst du dich auch nach einer anderen Stelle umsehen. Aber erst kündigen, wenn der neue Vertrag in der Tasche ist, alles andere ist fatal. Ansonsten: Kopf hoch, durchatmen und weiter geht's!
lg Lizzy
Der Vorstand hat mich angeschrieben das ich angeblich untragbar bin und sich die Wege trennen sollten.
Arbeit und Epilepsie
Lizzy, Friday, 15.08.2025, 19:50 (vor 364 Tagen) @ Annita
Hi Annita,
dann scheint der Vorfall schon größere Runden gedreht zu haben.
Ist immer schwierig, eine Situation zu beurteilen, wenn man nur eine Sichtweise kennt.
Habt ihr einen Betriebsrat oder eine Behindertenvertretung, an den du dich wenden kannst?
Sonst ist es sicher nicht schön, weiter dort arbeiten zu gehen, wo man offensichtlich nicht gewollt ist. Dann such dir lieber was Neues.
lg Lizzy
Arbeit und Epilepsie
Annita, Friday, 15.08.2025, 20:02 (vor 364 Tagen) @ Lizzy
Hi Annita,
dann scheint der Vorfall schon größere Runden gedreht zu haben.
Ist immer schwierig, eine Situation zu beurteilen, wenn man nur eine Sichtweise kennt.
Habt ihr einen Betriebsrat oder eine Behindertenvertretung, an den du dich wenden kannst?
Sonst ist es sicher nicht schön, weiter dort arbeiten zu gehen, wo man offensichtlich nicht gewollt ist. Dann such dir lieber was Neues.
lg Lizzy
Nein haben wir nicht - angeblich gab es Beschwerden von Patienten und Kollegen. Mit einem Kollegen bin ich im buendnis und den Kollegen passt nicht das wir uns außerhalb von der Arbeit unterhalten. Ich hatte mich in einer Email verschrieben, hatte mich selbstständig entschuldigt. Der Kollege haette mich nicht nach dienstvorschrift alleine lassen duerfen hat er aber.
Arbeit und Epilepsie
pegasus, Friday, 05.09.2025, 10:39 (vor 344 Tagen) @ Annita
Also ich persönlich hätte dir schon nach deinem Anfangsposting empfohlen, suche dir eine neue Stelle, denn es ist offensichtlich, dass man dich loswerden möchte, zumindest für mich.
Sei es aus Unkenntnis von deinen Kollegen oder aus vollster Absicht, ich an deiner Stelle würde allerdings alles mal ab jetzt alles dokumentieren, denn das sieht schon ein bisschen nach etwas rechtlich relevantes an. Eventuell solltest du hierzu auch einmal zu einem Anwalt für Arbeitsrecht gehen und das mit diesem besprechen?
Und dass das vom Vorstand kommt ist nun für mich auch keine Überraschung, denn wenn du eine anerkannte Schwerbehinderung hast, dürfen Sie dich nur mit Zustimmung des örtlichen Versorgungsamtes entlassen und diese Zustimmung zu bekommen ist sehr schwer.
Aber dennoch würde ich halt mal einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.
Arbeit und Epilepsie
Annita, Friday, 05.09.2025, 11:04 (vor 344 Tagen) @ Annita
Hallo ich habe folgendes Problem ich arbeite stundenweise als Beraterin und habe neben der Epilepsie auch eine Parese und arbeite deshalb nicht alleine. Ich bringe fast die selbe Leistung wie ein gesunder habe fast keine anfaelle mehr. Aber immer wieder von Kollegen "du musst doch als behinderte, kranke nicht mit Patienten arbeiten" du musst uns nichts beweisen du willst nur nicht zu Hause sitzen " es werden mir einfach faelle weggenommen. Man muesste dir eine Aufsicht zur Seite stellen. Ein Kollege hat mir eine falsche Anweisung gegeben und bekam riesen aerger und bekomme oft anspruchslose Arbeit. Teilweise Aufgaben die Praktikanten machen. Mein Aufgabenbereich ist eigentlich Gespräche anzunehmen, Anamnese zu machen und Fachkräfte wie z.b.sozialarbeiter hinzuziehen. Jetzt gab es einen leichten Unfall und ich half während des Gesprächs mein Kollege hat auf nichts reagiert. Mein verhalten wurde als fahrlässig und überfordert eingestuft. Klar bin ich froh wieder zu arbeiten aber muss ich mich so behandeln lassen? Ich kann nicht immer zur Besprechung kommen. Ich habe mir erstmal Urlaub genommen und einen Brief geschrieben
Arbeit und Epilepsie
Annita, Friday, 05.09.2025, 11:09 (vor 344 Tagen) @ Annita
Hallo ich habe folgendes Problem ich arbeite stundenweise als Beraterin und habe neben der Epilepsie auch eine Parese und arbeite deshalb nicht alleine. Ich bringe fast die selbe Leistung wie ein gesunder habe fast keine anfaelle mehr. Aber immer wieder von Kollegen "du musst doch als behinderte, kranke nicht mit Patienten arbeiten" du musst uns nichts beweisen du willst nur nicht zu Hause sitzen " es werden mir einfach faelle weggenommen. Man muesste dir eine Aufsicht zur Seite stellen. Ein Kollege hat mir eine falsche Anweisung gegeben und bekam riesen aerger und bekomme oft anspruchslose Arbeit. Teilweise Aufgaben die Praktikanten machen. Mein Aufgabenbereich ist eigentlich Gespräche anzunehmen, Anamnese zu machen und Fachkräfte wie z.b.sozialarbeiter hinzuziehen. Jetzt gab es einen leichten Unfall und ich half während des Gesprächs mein Kollege hat auf nichts reagiert. Mein verhalten wurde als fahrlässig und überfordert eingestuft. Klar bin ich froh wieder zu arbeiten aber muss ich mich so behandeln lassen? Ich kann nicht immer zur Besprechung kommen. Ich habe mir erstmal Urlaub genommen und einen Brief geschrieben
Hallo danke für die lieben Worte man hat mir nach meinem Urlaub verboten zur Besprechung zu kommen und schrieben seltsame Email. Keiner will wissen was los war mir haben sie viel Glück gewünscht bei der jobsuche