Tablettenreduzierung

Edith, Friday, 26.09.2025, 12:13 (vor 323 Tagen)

Hallo
mein Mann 89J. hat seit 3 Jahren keine Anfälle mehr (vorher 6 Jahre) .
Hat jemand Erfahrung damit die Tablettendosis zu reduzieren da die Dosis sehr hoch ist, natürlich nur in Verbindung mit dem Neurologen
jetzt Levetiracetam 1000mg 2mal 1-o-1 und Lamotrigin 200mg 2mal 1-0-1
Bevor wir zu den Neurologen gehen wäre das für uns interessant ob nach der Reduzierung die Anfälle wieder eingesetzt haben ??
Danke für eine Stellungnahme zu diesen Thema.
Johanna Edith

Tablettenreduzierung

Dennis, Friday, 26.09.2025, 15:09 (vor 323 Tagen) @ Edith

Hallo Johanna,
Ich habe leider keine Erfahrung damit wie sich der Körper verhält bei Medikamenten senkung,
Das habe Ich aber auch schon mal überlegt, mich bisher nur noch nicht getraut zu machen.
Denn Ich bin Aktuell mit Lamotrigin 250-200-250 & Levetiracetam 1000-1000-1000 Anfallsfrei.
Ich habe mir die Medikamente einnahme kleiner auf mehrmals am Tag verlegt damit man nicht immer " Volle Dröhnung " bekommt nach der einnahme.
evtl. auch ein ansatz.

Sprich das Thema Medikamenten Reduzierung einfach mal an beim Neurologen.
Falls Dir hier jemand schreibt das er damit gute erfolge erziehlt hat muss das bei deinem Mann nicht unbedingt zu 100% das selbe sein, wir Menschen sind alle unterschiedlich und reagieren auch alle unterschiedlich auf Medikamente und Dosis.

Schönes wochenende
Dennis

Tablettenreduzierung

malou, Sunday, 28.09.2025, 18:34 (vor 320 Tagen) @ Edith

Hallo
mein Mann 89J. hat seit 3 Jahren keine Anfälle mehr (vorher 6 Jahre) .
Hat jemand Erfahrung damit die Tablettendosis zu reduzieren da die Dosis sehr hoch ist, natürlich nur in Verbindung mit dem Neurologen
jetzt Levetiracetam 1000mg 2mal 1-o-1 und Lamotrigin 200mg 2mal 1-0-1
Bevor wir zu den Neurologen gehen wäre das für uns interessant ob nach der Reduzierung die Anfälle wieder eingesetzt haben ??
Danke für eine Stellungnahme zu diesen Thema.
Johanna Edith


Da mein Sohn einige Jahre anfallsfrei war machte ich dem Arzt den Vorschlag die Tabletten zu reduzieren . Daraufhin bekam mein Sohn einen sehr schweren Anfall und mußte wieder stärkere Medis nehmen.
Im Nachhinein habe ich erfahren, daß man auch bei Anfallsfreiheit die Medis bei Epileptikern nicht reduzieren soll denn eine erneute Einstellung ist dann schwieriger und genau so ist es bei uns gekommen.
Unbegreiflich wie der Arzt mir damals zustimmen konnte.
Also ich würde nicht dazu raten die Medis bei Anfallsfreiheit zu reduzieren und hätte ich es damals besser gewußt auch nie gemacht.

vg Karsta

Tablettenreduzierung

Anton, Monday, 29.09.2025, 18:18 (vor 319 Tagen) @ Edith

Hallo,

als Patient und medizinischer Laie rate ich aus zwei Gründen dringend von einer Reduzierung der Tablettenmenge ab. Ersten kenne ich keinen Patienten, der nach dem Absetzen von Levetiracetam anfallsfrei geblieben ist.

Wer sich etwas mit dem Wirkstoff Levetiracetam beschäftigt hat, vielleicht bei Google nachgesehen hat, kommt schnell zu dem Ergebnis, dass es sich bei Levetiracetam um ein sogenanntes „Zufallsmedikament“, ein Derivat des Antidementivums „Piracetam“ handelt. Und dieses Medikament verbessert die Sauerstoffverwertung im Gehirn ganz enorm. Und gerade im Alter kann das von Vorteil sein. Ich würde an Stelle Deines Mannes alles so lassen wir es ist. Und bei Unzufriedenheit mit der Situation mit dem Neurologen sprechen.

Viele Grüße
Anton

PS.: Mir sind von Levetiracetam zwei unerwünschte Nebenwirkungen bekannt. Erstens Entstehen Feindseligkeit, zweitens schlechtes Einschlafen. Zweiteres entschärft man, indem man die Tabletten abends zwei Stunden früher nimmt.

Interessantes über Levetiracetam
https://forum.epilepsie-online.de/index.php?id=92593

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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!

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