Muss ich Bedenken hinsichtlich Autofahren haben?
Liebe Community,
vor 9 Jahren wurde bei mir eine generalisierte Epilepsie mit Absencen diagnostiziert, weil sich im EEG eine erhöhte Anfallsbereitschaft zeigte. Ein Langzeit-EEG (24 Std) ein Jahr später war aber unauffällig.
Anfang 2024 war ich noch mal bei einem Neurologen, um die Diagnose Epilepsie ganz ausschließen zu lassen. Da das EEG bei ihm "unruhig mit steilen Abläufen" war, überwies er mich zur Epilepsie-Ambulanz einer Uniklinik. Der Termin war im März 2024. Das EEG dort zeigte keine epileptische Aktivität. Die neuropsychologische Testung ergab Defizite bei der Aufmerksamkeit, was ich im Alltag auch fast täglich spüre. Mein Kurzzeitgedächtnis ist auch schlecht, und das schon lange und nicht erst im "fortgeschrittenen Alter". Ich bin jetzt 46.
Der Professor in der Uniklinik sagte mir abschließend, ich könne ja trotzdem noch das EEG von dem Neurologen anfordern, der damals die Diagnose gestellt hat. Möglicherweise sei es überinterpretiert worden. In der Praxis wurde mir dann aber gesagt, dass sie das EEG nicht mehr vorliegen haben.
Nach diesem ganzen Hin und Her und Epilepsie ja oder nein fahre ich seit eineinhalb Jahren wieder mit dem Auto. Es erleichtert mir meinen Fahrweg zur Arbeit an Wochenenden.
Sollte es mal zu einem Unfall kommen, muss ich doch nicht mit Konsequenzen rechnen, oder?
Immerhin ist die Diagnose Epilepsie in der Uniklinik, also von einem Experten, nicht bestätigt, sondern so gut wie ausgeschlossen worden.
Lieben Gruß
Trishka
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- Muss ich Bedenken hinsichtlich Autofahren haben? -
Trishka,
28.09.2025, 17:45
- Muss ich Bedenken hinsichtlich Autofahren haben? - benuna, 29.09.2025, 04:46