Von Levetiracetam auf Briviact
Hallo liebes Forum,
ich kam vor 13 Jahren, während meiner 2. Schwangerschaft, zu Epilepsie wie die Jungfrau zum Kind. Ich hatte 3 GM Anfälle bis ich eine Diagnose hatte und 2 weitere bis ich so eingestellt war, dass ich seit her anfallsfrei bin. Ich nehme Levetiracetam und Vimpat. Ich habe das Gefühl, dass ich schon immer müde war, durch diese Medikamente. Aber zum Zeitpunkt, als ich diese bekam, hatte ich nun mal auch 2 kleine Kinder und wenig Schlaf. Es war also nicht wirklich eindeutig zu deuten. Auch habe ich schon lange die Vermutung, dass ich doch recht reizbar bin. Aber auch hier... kleine Kinder, viel Stress, kam es wirklich durch die Medikamente? Nun kommt hinzu, dass ich seit ca. 3 Jahren echt schlecht schlafe. Habe keine Probleme mit dem Einschlafen. Wache aber sehr oft (8-15 Mal pro Nacht) auf. Manchmal schlafe ich dann auch schlecht wieder ein. Fühle mich daher tagsüber oft ausgelaugt. Mein Arzt meint, es könnte durchaus auch von den Medikamenten kommen. Es wäre untypisch, dass es nach so langer Zeit kommt, ausschließen möchte er es aber nicht.
Er meinte ich könnte evtl. von Levetiracetam auf Briviact umstellen. Dies könnte Besserung bringen. All zu begeistert ist er aber nicht. Er meinte, er wäre froh, mich überhaupt anfallsfrei bekommen zu haben, nachdem ich mit solch einer Heftigkeit und Frequenz von heute auf morgen Epilepsie bekommen habe. Er würde mich aber durchaus unterstützen, wenn ich dies wollen würde.
Nun meine Frage an euch... hat jemand damit Erfahrung? Egal ob mit Umstellung oder auch mit spät einsetzenden Nebenwirkungen?
Danke schon Mal und viele Grüße!