Was kann man tun- neben der Medikamentr?

Wortverliebt81, Tuesday, 30.12.2025, 21:41 (vor 227 Tagen)

Hallo zusammen,

Seit etwa einem Jahr hat mein Sohn (20) völlig unregelmäßige "Anfälle" Aus dem nichts starrer Blick, wie komplett eingefroren für kurze Zeit, dann lockert sich der Körper, es läuft Spucke, er fummelt und nestelt an allem was er in die finger bekommt, zieht sich manchmal aus oder tut Dinge, für die er sich später schämt. Reagieren kann er nicht, bis er wieder vollkommen da ist vergehen oft 20 Min.
Im Alter von 3 wurde bei ihm Rolando diagnostiziert, damals dann Ospolot bekommen und seither anfallsfrei. Als er die letzte Tablette bekam er 7.
Jedenfalls ist er aktuell in Bethel und wird mit der Diagnose Fokale Temporallappen Epilepsie entlassen.
Jetzt wird wohl eine lange Zeit auf u s zukommen, bis die richtige Medikation gefunden wir.

Ambulant wurde letztes Jahr Lamotrigin versucht, bei 200 mg am Tag bei unveränderten Symptomen wieder abgesetzt, jetzt wurde dies wieder bei 25 mg gestartet. Welches Mittel hilft hier am häufigsten. Ksnn man dazu Aussagen machen?
Ich würde gern wissen was man parallel tun könnte, ob es etwas gibt was hilft.
Ich bin ganz schön durch den Wind, verzeihung.
Ich wünsche allen einen schönen Abend.

Marie

Was kann man tun- neben der Medikamentr?

benuna, Thursday, 01.01.2026, 13:04 (vor 226 Tagen) @ Wortverliebt81

Hallo Wortverliebt81 :)

Es gibt nicht viel was man tun kann.
In Betracht ziehen kann man Abstand von Kräutern zu halten, welche neurologische Wirkungen haben.
Dazu gehört z.B. der Baldrian, Melisse, Johanniskraut zur Beruhigung, aber auch Salbei.
Da gehen die (Wechsel)Wirkungen aber weit auseinander, weshalb Ärzte auch keine pauschale Warnung dazu mitteilen. Bei den meisten Patienten passiert nichts, einige wenige trinken eine Tasse und kippen um. Ist auch eine Frage der Medikamente selbst, nicht alles trifft auf jedes antiepilepsie Medikament zu.

Da ich kein Kaffee trinke, gehör(t)en diverse Kräutertees bei mir zum Tagesprogramm. Morgens was beliebiges und Abends was beruhigendes, entspannendes. Die Kombination zwischen u.a. Salbei am Morgen und eine Melisse- und Johanneskrautmischung am Abend plus Schokolade* im laufe des Tages als Snack war eine schlechte Kombination für mich.
Selber auf Recherche gegangen und mit dem Absetzen diverser Kräutertees sowie das Zurückhalten mit der Schokolade, habe ich mich nach ca. einer Woche deutlich symptomfreier gefühlt.

*Schokolade enthält Koffein. Bei hochprozentiger Zartbitter/Edelbitter Schokolade könnte eine Zurückhaltung auch vom Vorteil sein (gilt auch für Kaffee) - muss aber nicht.

Ich möchte unterstreichen, das dies jede(r) für sich selber herausfinden muss.

Ein frohes neues :)

Gruß, benuna

Was kann man tun- neben der Medikamentr?

Dennis, Thursday, 01.01.2026, 13:47 (vor 226 Tagen) @ Wortverliebt81

Frohes neues Jahr Marie,

In Bethel ist dein Sohn denke Ich mal in guten Händen, da kann Ich von anderen und auch von mir Persöhnlich viel positives erzählen.
Bei mir kahm das Feintuning zur Anfallsfreiheit & Nebenwirkung erträglichkeit.

Lamotrigin ist in der regel ein gut verträgliches Medikament welches meistens zur Behandlung von fokalen Anfallsformen angewendet wird.
Klar wir sind alle verschieden aber bei vielen hilft es.

Paralell dazu tun:
Kein Alkohol
Ausreichen und gleichmäßingen Schlafrhythmus einhalten - auch wenn das in dem Alter und in der heutigen Zeit sehr schwer einzuhalten ist.
Ansonsten fällt mir zur unterstützung nur eine " Ketogene Ernährung " ein, die sollte man aber vorher mit dem Arzt besprechen und mit einem Ernährungsberater dann umsetzten.

Ich wünsche viel Kraft & Erfolg für´s neue Jahr
Dennis

Was kann man tun- neben der Medikamentr?

Neubeginn69, Zwickau / Sachsen, Sunday, 04.01.2026, 18:01 (vor 222 Tagen) @ Wortverliebt81

Hallo zusammen,

Seit etwa einem Jahr hat mein Sohn (20) völlig unregelmäßige "Anfälle" Aus dem nichts starrer Blick, wie komplett eingefroren für kurze Zeit, dann lockert sich der Körper, es läuft Spucke, er fummelt und nestelt an allem was er in die finger bekommt, zieht sich manchmal aus oder tut Dinge, für die er sich später schämt. Reagieren kann er nicht, bis er wieder vollkommen da ist vergehen oft 20 Min.
Im Alter von 3 wurde bei ihm Rolando diagnostiziert, damals dann Ospolot bekommen und seither anfallsfrei. Als er die letzte Tablette bekam er 7.
Jedenfalls ist er aktuell in Bethel und wird mit der Diagnose Fokale Temporallappen Epilepsie entlassen.
Jetzt wird wohl eine lange Zeit auf u s zukommen, bis die richtige Medikation gefunden wir.

Ambulant wurde letztes Jahr Lamotrigin versucht, bei 200 mg am Tag bei unveränderten Symptomen wieder abgesetzt, jetzt wurde dies wieder bei 25 mg gestartet. Welches Mittel hilft hier am häufigsten. Ksnn man dazu Aussagen machen?
Ich würde gern wissen was man parallel tun könnte, ob es etwas gibt was hilft.
Ich bin ganz schön durch den Wind, verzeihung.
Ich wünsche allen einen schönen Abend.

Marie

Hallo Marie

Dies ist ein nicht gerades einfaches Alter. Denn da kann vieles eine Rolle mitspielen. Medikament, Schlafentzug, Stress oder verträgt der Körper das Madikament nicht mehr, bzw. nimmt es nicht mer voll an. Als erstes denke ich, das er Behtel gut aufgehoben ist und auch wieder gut eingestellt nach Hause kommt. Was auch wichtig ist, ist sich nicht selbst innerlich noch verrückt zu machen. Jeder sollte dies tun von uns, denn dies entlastet sehr. Ich kenne dies selbst und habe mir schon vor langer Zeit gesagt. Jetzt geht es ruhiger weiter.

Jedenfalls den Ärzten alles erzählen von-bis !!!

Viel und baldigen Erfolg

Grüße

Was kann man tun- neben der Medikamentr?

pegasus, Monday, 05.01.2026, 09:57 (vor 222 Tagen) @ Wortverliebt81

Es gibt noch die sog. Anfallsselbstkontrolle. Hier kann man durch setzen entsprechender Reize, sofern man den Auslöser kennt und dann auch erkennt, entsprechende Gegenreize setzen, so dass der Anfall selbst abgemildert bzw. komplett zu unterbrechen.

https://epilepsie-sh-hessen.de/diagnostik-und-behandlung/anfallsselbstkontrolle/

Was kann man tun- neben der Medikamentr?

Sunny, Thursday, 19.02.2026, 16:01 (vor 176 Tagen) @ Wortverliebt81

Hallo zusammen,

Seit etwa einem Jahr hat mein Sohn (20) völlig unregelmäßige "Anfälle" Aus dem nichts starrer Blick, wie komplett eingefroren für kurze Zeit, dann lockert sich der Körper, es läuft Spucke, er fummelt und nestelt an allem was er in die finger bekommt, zieht sich manchmal aus oder tut Dinge, für die er sich später schämt. Reagieren kann er nicht, bis er wieder vollkommen da ist vergehen oft 20 Min.
Im Alter von 3 wurde bei ihm Rolando diagnostiziert, damals dann Ospolot bekommen und seither anfallsfrei. Als er die letzte Tablette bekam er 7.
Jedenfalls ist er aktuell in Bethel und wird mit der Diagnose Fokale Temporallappen Epilepsie entlassen.
Jetzt wird wohl eine lange Zeit auf u s zukommen, bis die richtige Medikation gefunden wir.

Ambulant wurde letztes Jahr Lamotrigin versucht, bei 200 mg am Tag bei unveränderten Symptomen wieder abgesetzt, jetzt wurde dies wieder bei 25 mg gestartet. Welches Mittel hilft hier am häufigsten. Ksnn man dazu Aussagen machen?
Ich würde gern wissen was man parallel tun könnte, ob es etwas gibt was hilft.
Ich bin ganz schön durch den Wind, verzeihung.
Ich wünsche allen einen schönen Abend.

Marie

Hallo zusammen,

Seit etwa einem Jahr hat mein Sohn (20) völlig unregelmäßige "Anfälle" Aus dem nichts starrer Blick, wie komplett eingefroren für kurze Zeit, dann lockert sich der Körper, es läuft Spucke, er fummelt und nestelt an allem was er in die finger bekommt, zieht sich manchmal aus oder tut Dinge, für die er sich später schämt. Reagieren kann er nicht, bis er wieder vollkommen da ist vergehen oft 20 Min.
Im Alter von 3 wurde bei ihm Rolando diagnostiziert, damals dann Ospolot bekommen und seither anfallsfrei. Als er die letzte Tablette bekam er 7.
Jedenfalls ist er aktuell in Bethel und wird mit der Diagnose Fokale Temporallappen Epilepsie entlassen.
Jetzt wird wohl eine lange Zeit auf u s zukommen, bis die richtige Medikation gefunden wir.

Ambulant wurde letztes Jahr Lamotrigin versucht, bei 200 mg am Tag bei unveränderten Symptomen wieder abgesetzt, jetzt wurde dies wieder bei 25 mg gestartet. Welches Mittel hilft hier am häufigsten. Ksnn man dazu Aussagen machen?
Ich würde gern wissen was man parallel tun könnte, ob es etwas gibt was hilft.
Ich bin ganz schön durch den Wind, verzeihung.
Ich wünsche allen einen schönen Abend.

Marie

Was kann man tun- neben der Medikamentr?

W1!+p4-y00, Rostock, Saturday, 07.03.2026, 11:03 (vor 161 Tagen) @ Sunny

Hallo zusammen,

Seit etwa einem Jahr hat mein Sohn (20) völlig unregelmäßige "Anfälle" Aus dem nichts starrer Blick, wie komplett eingefroren für kurze Zeit, dann lockert sich der Körper, es läuft Spucke, er fummelt und nestelt an allem was er in die finger bekommt, zieht sich manchmal aus oder tut Dinge, für die er sich später schämt. Reagieren kann er nicht, bis er wieder vollkommen da ist vergehen oft 20 Min.
Im Alter von 3 wurde bei ihm Rolando diagnostiziert, damals dann Ospolot bekommen und seither anfallsfrei. Als er die letzte Tablette bekam er 7.
Jedenfalls ist er aktuell in Bethel und wird mit der Diagnose Fokale Temporallappen Epilepsie entlassen.
Jetzt wird wohl eine lange Zeit auf u s zukommen, bis die richtige Medikation gefunden wir.

Ambulant wurde letztes Jahr Lamotrigin versucht, bei 200 mg am Tag bei unveränderten Symptomen wieder abgesetzt, jetzt wurde dies wieder bei 25 mg gestartet. Welches Mittel hilft hier am häufigsten. Ksnn man dazu Aussagen machen?
Ich würde gern wissen was man parallel tun könnte, ob es etwas gibt was hilft.
Ich bin ganz schön durch den Wind, verzeihung.
Ich wünsche allen einen schönen Abend.

Marie

Hallo zusammen,

Seit etwa einem Jahr hat mein Sohn (20) völlig unregelmäßige "Anfälle" Aus dem nichts starrer Blick, wie komplett eingefroren für kurze Zeit, dann lockert sich der Körper, es läuft Spucke, er fummelt und nestelt an allem was er in die finger bekommt, zieht sich manchmal aus oder tut Dinge, für die er sich später schämt. Reagieren kann er nicht, bis er wieder vollkommen da ist vergehen oft 20 Min.
Im Alter von 3 wurde bei ihm Rolando diagnostiziert, damals dann Ospolot bekommen und seither anfallsfrei. Als er die letzte Tablette bekam er 7.
Jedenfalls ist er aktuell in Bethel und wird mit der Diagnose Fokale Temporallappen Epilepsie entlassen.
Jetzt wird wohl eine lange Zeit auf u s zukommen, bis die richtige Medikation gefunden wir.

Ambulant wurde letztes Jahr Lamotrigin versucht, bei 200 mg am Tag bei unveränderten Symptomen wieder abgesetzt, jetzt wurde dies wieder bei 25 mg gestartet. Welches Mittel hilft hier am häufigsten. Ksnn man dazu Aussagen machen?
Ich würde gern wissen was man parallel tun könnte, ob es etwas gibt was hilft.
Ich bin ganz schön durch den Wind, verzeihung.
Ich wünsche allen einen schönen Abend.

Marie

Seit mehreren, mittlerweile, Jahrzehnten, habe ich vor einigen Jahren erst entdeckt das auch äußere Einfüsse zu Anfällen bei mir geführt haben.
In den Ausbildungsjahren zum Steuerfachangestellten war es wahrscheinlich der Arbeitsprozess eines Steuerbüros - Belege erhalten, schnell buchen, abgeben - Arbeitsdruck. Folge war eine hohe Anzahl von Anfällen.
Im Familienbetrieb hatte ich mich um die u. a. Rechnungsstellung am Monatswechsel und das Bezahlsystem im Monat zu kümmern. Auch dort war der Aufgabendruck zum Monatswechsel hoch - da waren auch dann die Anfälle - Arbeitsdruck. Bethel habe ich 2021 besucht. Heute arbeite in der Fibu eines Unternehmen wo Termine sind, aber ich meinen Arbeitsablauf zu den Terminen selbst gestalten kann, das der Druck weg ist. Das Unternehmen ist kein Steuerbüro.
Ich habe daraufhin meinen monatlichen Ablauf analysiert und geschaut wann die Anfälle aufgetreten

Analysiere den Tag/Monat, Häufigkeit der Anfälle (War die Situation gleich?) und die äußeren Einflüsse vor dem Anfall - hoher Arbeitsdruck > hat mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Anfällen geführt. Ich habe meine Einfüsse herabgesetzt und lehne die Arbeit in einem Steuerbüro ab.