Nicht greifbare Gefühle
Liebe Moni,
ich glaube, dass so ziemlich jeder von uns diese „ungreifbaren“ Gefühle hat.
Bei mir zum Beispiel sind diese Gefühle erst nach gut zwei Jahren massiv aufgetreten. Damit komme ich im Moment auch nicht so wirklich klar.
Die Angst vor einem erneuten Anfall habe ich auch,- und sie wird schlimmer.
Ich beschreibe das immer mit einem schwarzen Panther, der bei mir im Nacken sitzt und von dem ich nicht weiß, wann er das nächste Mal zuschlägt.
Aber er ist da und wird mich den Rest meines Lebens begleiten. In ich will oder nicht.
Das schafft Verunsicherung.
Immer wieder taucht bei mir in unterschiedlichen Situationen die Frage auf: was wäre, wenn es jetzt passiert.
Was kann man tun?
Ich persönlich versuche jetzt mit einem Psychotherapeuten mir professionelle Hilfe zu holen.
Ich weiß, ich bekomme das alleine nicht geschoben.
Dazu kommt noch, dass ich alle mir zur Verfügung stehende Energie zur Bewältigung des Alltags brauche und um diese Gedanken loszuwerden dann nur noch wenig Energie zur Verfügung steht.
Bei dir kommt dann ja noch die Angst dazu, dass dein guter Freund den Krankenhausaufenthalt nicht überleben könnte.
Ich kann mir vorstellen, dass das die schon vorhandenen Gedanken nochmals verschlechtert.
Mein Vorschlag also: hol dir Hilfe.
Liebe Grüße und alles Gute bei der Bewältigung deiner Situation.
Volker
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Moni92,
29.12.2025, 16:13
- Nicht greifbare Gefühle - Vau, 05.01.2026, 11:10