Andere Symptome nach dem Anfall

Sonnenschein2510, Wednesday, 02.09.2026, 18:54 (vor 46 Tagen)

Hallo,
meine Mutter bekommt GM Anfälle seit ihrer Jugend und ist jetzt 74 Jahre. Sie war 15 Jahre anfallsfrei. Der erste Anfall nach dieser langen Pause hat sie 3 Tage lang verändert. Verwirrtheit, Filmriss, keinen erkannt, nur mit Ja geantwortet. Orientierungslos. Sie wurde auf Ethosuximid und Ergenyl chrono umgestellt in der Epileptologie Bonn und war stationär dort für 12 Tage. Vorgestern hatte sie wieder einen Anfall. Sie spricht heute immer noch schwammig, konnte am abend des Anfalls nicht gehen als ob kein Signal vom Gehirn kommt das sie die Füsse bewegen soll. Die Medis wurden jetzt erhöht. EEG weisst keine epileptischen Aktivitäten mehr auf. Der Arzt kann sich diese Postikale Phase so lange nach dem Anfall nicht erklären. Kennt das jemand das sich die Anfälle so verändern? Liegt es vlt am Alter?
LG Marion

Andere Symptome nach dem Anfall

Sonnenschein2510, Wednesday, 02.09.2026, 21:20 (vor 46 Tagen) @ Sonnenschein2510

Hallo,
meine Mutter bekommt GM Anfälle seit ihrer Jugend und ist jetzt 74 Jahre. Sie war 15 Jahre anfallsfrei. Der erste Anfall nach dieser langen Pause hat sie 3 Tage lang verändert. Verwirrtheit, Filmriss, keinen erkannt, nur mit Ja geantwortet. Orientierungslos. Sie wurde auf Ethosuximid und Ergenyl chrono umgestellt in der Epileptologie Bonn und war stationär dort für 12 Tage. Vorgestern hatte sie wieder einen Anfall. Sie spricht heute immer noch schwammig, konnte am abend des Anfalls nicht gehen als ob kein Signal vom Gehirn kommt das sie die Füsse bewegen soll. Die Medis wurden jetzt erhöht. EEG weisst keine epileptischen Aktivitäten mehr auf. Der Arzt kann sich diese Postikale Phase so lange nach dem Anfall nicht erklären. Kennt das jemand das sich die Anfälle so verändern? Liegt es vlt am Alter?
LG Marion

Andere Symptome nach dem Anfall

Anici, Thursday, 03.09.2026, 12:39 (vor 45 Tagen) @ Sonnenschein2510

Hallo Marion,

leider bin ich auch nur Laie und kann Dir das fachlich nicht beantworten. Woran ich auch denke, sind kleine Schlaganfälle, wurde diese Möglichkeit in Erwägung gezogen? Meine erwachsene Tochter hat fast ausschließlich GM-Anfälle und soetwas habe ich nie beobachten können.

Deiner Mama alles Liebe und Gute
LG
Anici

Hallo,
meine Mutter bekommt GM Anfälle seit ihrer Jugend und ist jetzt 74 Jahre. Sie war 15 Jahre anfallsfrei. Der erste Anfall nach dieser langen Pause hat sie 3 Tage lang verändert. Verwirrtheit, Filmriss, keinen erkannt, nur mit Ja geantwortet. Orientierungslos. Sie wurde auf Ethosuximid und Ergenyl chrono umgestellt in der Epileptologie Bonn und war stationär dort für 12 Tage. Vorgestern hatte sie wieder einen Anfall. Sie spricht heute immer noch schwammig, konnte am abend des Anfalls nicht gehen als ob kein Signal vom Gehirn kommt das sie die Füsse bewegen soll. Die Medis wurden jetzt erhöht. EEG weisst keine epileptischen Aktivitäten mehr auf. Der Arzt kann sich diese Postikale Phase so lange nach dem Anfall nicht erklären. Kennt das jemand das sich die Anfälle so verändern? Liegt es vlt am Alter?
LG Marion

Andere Symptome nach dem Anfall

Anton, Thursday, 03.09.2026, 17:18 (vor 45 Tagen) @ Sonnenschein2510

Hallo und guten Abend,

das ist natürlich schade, dass sie nach 15 Jahren wieder Anfälle bekommt. Hat sie in den letzten Jahren Medikamente genommen?

Ich als jemand, der selbst unter Anfällen gelitten hat, kann den derzeitigen Zustand Deiner Mutter gut erklären. Denn wer nach so langer Zeit wieder Anfälle bekommt, ist zutiefst schockiert, es kommt das schlechte Gewissen hoch, man fragt ständig nach dem Grund und ist verärgert über sich selbst.

Das Epilepsie.Zentrum Bonn gehört zu den sehr guten Kliniken zur Behandlung von Epilepsien. Verordnet worden sind ihr zwei Medikamente, die ich auch schon genommen habe. Der Wirkstoff Phenytoin wirkt wie ein Hammer auf die Kognition, an das Sprechen in Zeitlupe muss man sich erst gewöhnen. Valproinsäure hat mich um zehn Jahre meines Lebens gebracht. Der Rest des Menschlichen, was ich zuvor noch zu bieten hatte, war verloren gegangen. Ich habe an diese Zeit keine Erinnerung. Ein Gutes haben beide Wirkstoffe: Sie wirken.

Und in den ersten Wochen sind die Nebenwirkungen besonders spürbar. Ich würde noch erst abwarten, einen Anfallskalender führen und die einzelnen Ereignisse verbal skizzieren. Anhand dieser Dokumentationen können gute Epileptologen relativ gut einschätzen, wohin die Reise therapeutisch gehen muss. Ich wünsche dir, dass es Mutter bald wieder besser geht.

Liebe Grüße
Anton

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Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Bitte wenden Sie sich an ihren Neurologen!

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