Gedächtnisprobleme: Epilepsie + Immunthyreoiditis Hashimoto

Diana @, Sonntag, 29.01.2006, 14:17 (vor 5953 Tagen)

Hallo,

bei meiner Tochter (21) wurde im Dezember eine Autoimmunerkrankung (Immunthyreoiditis Hashimoto)festgestellt, im Januar 2006 entpuppten sich die jahrelangen "Ohnmachten" lt. Neurologin als Myoklonien mit astatischen Anfällen. Lt. Epilepsiezentrum lautet die Diagnose aber "primäre generalisierte Epilepsie erblicher Genese".

Bestehen zwischen diesen beiden chronischen Erkrankungen Zusammenhänge? (lt. Nuklearmedizinerin und Neurologin eher nicht)
Wie kann man ausschliessen, dass keine Stoffwechselstörung die Epilepsie verursacht?

Momentan bekommt sie L-Thyroxin, Seleen + Lamictal 200/0/150 weiter aufdosiert, da noch nicht anfallsfrei(besonders die Stürze). Sollte es in mehreren Wochen nicht besser werden zusätzlich Keppra.

Woher kommen eigentlich die massiven Gedächtnisprobleme? (lt. Ärzte weder von der Epilepsie noch von der Autoimmunerkrankung) Was kann man dagegen tun?

vielen Dank im voraus für eure Antwort.
LG
Diana

Re: Gedächtnisprobleme: Epilepsie + Immunthyreoiditis Hashimoto

Julia Höhe @, Dienstag, 11.04.2006, 15:42 (vor 5881 Tagen) @ Diana

[zitat=Diana]Hallo,

bei meiner Tochter (21) wurde im Dezember eine Autoimmunerkrankung (Immunthyreoiditis Hashimoto)festgestellt, im Januar 2006 entpuppten sich die jahrelangen "Ohnmachten" lt. Neurologin als Myoklonien mit astatischen Anfällen. Lt. Epilepsiezentrum lautet die Diagnose aber "primäre generalisierte Epilepsie erblicher Genese".

Bestehen zwischen diesen beiden chronischen Erkrankungen Zusammenhänge? (lt. Nuklearmedizinerin und Neurologin eher nicht)
Wie kann man ausschliessen, dass keine Stoffwechselstörung die Epilepsie verursacht?

Momentan bekommt sie L-Thyroxin, Seleen + Lamictal 200/0/150 weiter aufdosiert, da noch nicht anfallsfrei(besonders die Stürze). Sollte es in mehreren Wochen nicht besser werden zusätzlich Keppra.

Woher kommen eigentlich die massiven Gedächtnisprobleme? (lt. Ärzte weder von der Epilepsie noch von der Autoimmunerkrankung) Was kann man dagegen tun?

vielen Dank im voraus für eure Antwort.
LG
Diana [/zitat]

Hallo Diana,
mach doch euren behandelten Arzt nochmal auf dieses Problem aufmerksam. Denn oftmals ist es eine Nebenwirkung der eingenommenen Medikamente.
Sollte das Medikament nicht reduziert weren können, können Entspannungstechniken wie z. B. Yoga, Autogaines Training, die Kinesiologie einen wertvolle Hilfe sein. Doch jeder Mensch reagiert anderst. Daher ausprobieren.

Ich selbst habe auch Epilepsie, und auch Gedächtnisprobleme. Ich habe für mich die Kinesiologie gewählt, da sie mir unheimlich hilft beim besseren konzentrieren und merken.
Doch wie schon gesagt, ausprobieren.

Wünsche dir dabei viel Erfolg.
Gruß Julia

Re: Gedächtnisprobleme: Epilepsie + Immunthyreoiditis Hashimoto

werner @, Dienstag, 05.06.2007, 07:06 (vor 5462 Tagen) @ Diana

[zitat=Diana]Hallo,

bei meiner Tochter (21) wurde im Dezember eine Autoimmunerkrankung (Immunthyreoiditis Hashimoto)festgestellt, im Januar 2006 entpuppten sich die jahrelangen "Ohnmachten" lt. Neurologin als Myoklonien mit astatischen Anfällen. Lt. Epilepsiezentrum lautet die Diagnose aber "primäre generalisierte Epilepsie erblicher Genese".

Bestehen zwischen diesen beiden chronischen Erkrankungen Zusammenhänge? (lt. Nuklearmedizinerin und Neurologin eher nicht)
Wie kann man ausschliessen, dass keine Stoffwechselstörung die Epilepsie verursacht?

Momentan bekommt sie L-Thyroxin, Seleen + Lamictal 200/0/150 weiter aufdosiert, da noch nicht anfallsfrei(besonders die Stürze). Sollte es in mehreren Wochen nicht besser werden zusätzlich Keppra.

Woher kommen eigentlich die massiven Gedächtnisprobleme? (lt. Ärzte weder von der Epilepsie noch von der Autoimmunerkrankung) Was kann man dagegen tun?

vielen Dank im voraus für eure Antwort.
LG
Diana [/zitat]

Re: Re: Gedächtnisprobleme: Epilepsie + Immunthyreoiditis Hashimoto

Werner @, Mittwoch, 18.07.2007, 08:59 (vor 5419 Tagen) @ Diana

[zitat=werner][zitat=Diana]Hallo,

bei meiner Tochter (21) wurde im Dezember eine Autoimmunerkrankung (Immunthyreoiditis Hashimoto)festgestellt, im Januar 2006 entpuppten sich die jahrelangen "Ohnmachten" lt. Neurologin als Myoklonien mit astatischen Anfällen. Lt. Epilepsiezentrum lautet die Diagnose aber "primäre generalisierte Epilepsie erblicher Genese".

Bestehen zwischen diesen beiden chronischen Erkrankungen Zusammenhänge? (lt. Nuklearmedizinerin und Neurologin eher nicht)
Wie kann man ausschliessen, dass keine Stoffwechselstörung die Epilepsie verursacht?

Momentan bekommt sie L-Thyroxin, Seleen + Lamictal 200/0/150 weiter aufdosiert, da noch nicht anfallsfrei(besonders die Stürze). Sollte es in mehreren Wochen nicht besser werden zusätzlich Keppra.

Woher kommen eigentlich die massiven Gedächtnisprobleme? (lt. Ärzte weder von der Epilepsie noch von der Autoimmunerkrankung) Was kann man dagegen tun?

vielen Dank im voraus für eure Antwort.
LG
Diana [/zitat][/zitat]

Re: Gedächtnisprobleme: Epilepsie + Immunthyreoiditis Hashimoto

Anju @, Mittwoch, 01.10.2008, 13:31 (vor 4978 Tagen) @ Diana

Hallo!
Doch, es kann schon ein Zusammenhang bestehen. Die Schilddrüse kommuniziert ja mit dem Gehirn. Und wenn die Hormonausschüttung sowas von nicht stimmt - was bei unbehandeltem Hashimoto ist - können die Gehirnzellen so irritiert sein, dass sie epileptische Signale aussenden. (Meist an den Temporallappen). Um meine Nuklearmedizinerin, mit großen Erfahrungswerten, wiederzugeben.

Könnte man auch bei Wikipedia nachlesen, oder google, gibt einige Dokumente: "hashimoto epileptische Anfälle"

Deshalb zuerst Schilddrüse einstellen lassen und dann weiterschauen?
Nicht gleich den Körper komplett bebomben. Wenn der Körper schon so geschwächt ist, braucht es Zeit und Ruhe, um ihn wieder aufzubauen.
Die Schilddrüse ist so sensibel, wie sie auch wichtig ist für den Körper.

Viel Glück.
Anju


[zitat=Diana]Hallo,

bei meiner Tochter (21) wurde im Dezember eine Autoimmunerkrankung (Immunthyreoiditis Hashimoto)festgestellt, im Januar 2006 entpuppten sich die jahrelangen "Ohnmachten" lt. Neurologin als Myoklonien mit astatischen Anfällen. Lt. Epilepsiezentrum lautet die Diagnose aber "primäre generalisierte Epilepsie erblicher Genese".

Bestehen zwischen diesen beiden chronischen Erkrankungen Zusammenhänge? (lt. Nuklearmedizinerin und Neurologin eher nicht)
Wie kann man ausschliessen, dass keine Stoffwechselstörung die Epilepsie verursacht?

Momentan bekommt sie L-Thyroxin, Seleen + Lamictal 200/0/150 weiter aufdosiert, da noch nicht anfallsfrei(besonders die Stürze). Sollte es in mehreren Wochen nicht besser werden zusätzlich Keppra.

Woher kommen eigentlich die massiven Gedächtnisprobleme? (lt. Ärzte weder von der Epilepsie noch von der Autoimmunerkrankung) Was kann man dagegen tun?

vielen Dank im voraus für eure Antwort.
LG
Diana [/zitat]

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